Spielberichte 2018/19


Ende gut – Alles gut: Die SGPO bleibt in der Bezirksliga

Spannender kann keine Saison zu Ende gehen. Vor dem letzten Spieltag stand weder der Meister fest, noch war klar, wer am Ende in die Kreisliga A absteigen würde. Kandidat für Letzteres war auch die SG Prechtal/Oberprechtal, doch mit einem Sieg im Heimspiel gegen die SG Freiamt/Ottoschwanden war die Möglichkeit gegeben, sich aus eigener Kraft zu retten.
Die Gäste stellten allerdings von Beginn an klar, dass sie nicht nach Prechtal gefahren waren, um Geschenke zu verteilen. Neben der sportlichen Einstellung war vielleicht auch ein Grund, nach der deftigen Heimniederlage vom Sonntag zuvor gegen den SV Gottenheim die eigenen Fans wieder etwas zu versöhnen. Auf jeden Fall bestimmten zunächst ganz klar die Gäste das Geschehen auf dem Platz. Bei einigen Prechtäler Spielern war die Nervosität fast spürbar. Viele technische Fehler und Abspielfehler trugen auch nicht gerade zur Sicherheit bei. Erst nach gut 15 Minuten näherte man sich so langsam dem Gästetor an. Dennoch - das Spiel war hauptsächlich in die Hälfte der SGPO verlagert, allerdings ließ deren Abwehr auch keine echte Torchance für Freiamt/Ottoschwanden zu. Dann wurde in der 30. Minute Manuel Greve noch knapp im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß, der vom Gefoulten selbst dann zum 1:0 verwandelt wurde. Die Gäste, die mit der Schiri-Entscheidung haderten, versuchten, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Jedoch ohne Erfolg. Im Gegenteil - in der 43. Minute hätte David Storz fast sogar noch per Kopfball das 2:0 erzielt.
Die SG Prechtal/Oberprechtal begann die zweite Halbzeit deutlich intensiver und wurde auch recht schnell belohnt. In der 53. Minute verlängerte Simon "Son" Burger einen weiten Einwurf von David Storz zum 2:0 ins Netz. Damit war das Spiel natürlich noch nicht gewonnen, aber eine kleine Vorentscheidung gefallen. Das Spiel der SGPO war nun wesentlich zielstrebiger und aggressiver. Freiamt/Ottoschwanden steckte allerdings keineswegs zurück. Dadurch, dass sie die Abwehr nun etwas öffnen mussten, schufen Sie der SGPO jedoch Raum für Konter, der auch immer wieder genutzt wurde. Die Prechtäler erarbeiteten sich nun auch einige herausgespielte Torchancen, dazu mehrere Eckbälle und Freistöße vor dem Gästetor. Im Anschluss an einen Freistoß erzielte dann auch Patrick Pleuler das 3:0 in der 75. Minute. Damit war die Partie zugunsten der Gastgeber entschieden und die Luft aus dem Spiel der Gäste raus. Bis zum Schlusspfiff tat sich nicht mehr viel, was sicher auch der hohen Temperatur geschuldet war. Die SG Prechtal/Oberprechtal machte durch diesen Sieg sogar noch einen ordentlichen Satz nach vorne in der Abschlusstabelle auf den siebten Platz. Entsprechend wurde nach Spielschluss auch gefeiert, zusammen mit der Reservemannschaft, die in der Kreisliga B Meister geworden war.


Meisterschaft für die II. Mannschaft!

SG Simonswald/Obersimonswald II – SG Prechtal/Oberprechtal II  1:1 (0:0)

Meister im Derby in Simonswald – besser hätte diese Geschichte für unsere „Zweite“ nicht enden können. Noch dazu das perfekte Abschiedsgeschenk für den scheidenden Trainer Patrick Weber. Dass dieser Weg mit Dienstantritt von Patrick Weber vor drei Jahren mit dem Meistertitel der endet, hätten wohl zuvor nur die größten Optimisten gedacht.
Das Spiel hingegen ist schnell erzählt. Es entwickelte sich eigentlich vom Anpfiff weg ein typisches Derby. Viele Zweikämpfe, wenige spielerische Akzente, man merkte beiden Teams an, dass viel auf dem Spiel steht. Den Gästen reichte ein Unentschieden zum Titel, das Heimteam dagegen wollte mit einem Sieg nochmal Druck aufbauen. Erstaunlicherweise startete Simonswald offensiv eher zurückhaltend und unsere „Zweite“ war mehr im Vorwärtsgang – ohne sich allerdings nennenswerte Chancen zu erspielen. Das Bild änderte sich nach der Hälfte des ersten Abschnitts, denn nun kam Simonswald zur bis dato besten Chance des Spiels. Aus spitzem Winkel konnte Keeper Marvin Vogt den Abschluss parieren. Ansonsten blieb es auf beiden Seiten wenn überhaupt bei Halbchancen. So endete die erste Halbzeit mit zwei Teams auf einem Level. Dies änderte sich auch zur zweiten Hälfte erst einmal nicht, wobei die Simonswälder nun offensiver wurden, denn für sie zählte ja nur ein Sieg. Chancen waren zunächst aber weiter rar. Viel mehr wurde das Spiel nun noch rassiger. Auch die Ersatzbänke gingen bei diesem engen Match voll mit. Dann die 52. Minute und Jonas Andris, schon in den Vorwochen einer der entscheidenden Spieler, trat einen Eckball auf den kurzen Pfosten. Dort wurde der Ball von einem „Spieler-Gewühl“ erwartet und schlussendlich von einem Simonswälder ins eigene Tor verlängert. Der Führungstreffer war geschafft. Viel Balast fiel von den Prechtäler Schultern. Die Folgezeit erinnerte stark an die Schlussphase der Vorwoche in Neuenburg. Simonswald rannte nun wütend an und drängte auf den Ausgleichstreffer. Oftmals scheiterten sie aber am letzten Pass oder an Marvin Vogt. Die Abwehrreihe um Simon Disch und Florian Simic zeigte sich zudem als sehr zweikampfstark. Zehn Minute vor dem Ende dann aber doch der Ausgleich und das Spiel wurde noch dramatischer. Immer mehr Konterchancen taten sich für unsere SG II auf, doch diese wurden kläglich verspielt. Die Minuten schienen immer langsamer zu verrinnen. So brauchte es eine kämpferisch herausragende Leistung von allen Beteiligten bis zum Schlusspfiff und dann war es vollbracht – die SG Prechtal/Oberprechtal II ist Meister der Kreisliga B Staffel 7 in der Saison 2018/2019.
Verständlicherweise kannte der Jubel keine Grenzen. Ein großes Kompliment an Patrick Weber und seine Spieler. Auch wenn die gezeigten Leistung gerade in den letzten Wochen nicht immer das Gelbe vom Ei waren, so hatte man sich doch das nötige Spielglück zuvor erarbeitet. Somit ist diese Mannschaft das erste Meister-Team in der jungen Geschichte der SG Prechtal/Oberprechtal und darf nun (ein Verbleib der „Ersten“ in der Bezirksliga vorausgesetzt) noch zur Aufstiegsrunde zur Kreisliga A antreten.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Florian Simic (86. Minute Lukas Wolf), Simon Disch, Manuel Haas – Maximilian Göppert (48. Minute Alexander Moser), Jonas Andris, Ulrich Winterer, Marcel Kunz, Daniel Neumaier (67. Minute Florian Becherer) – Samuel Andris

 

Meister der Kreisliga B VII 2018/2019 - die Reservemannschaft der SG Prechtal/Oberprechtal.
Meister der Kreisliga B VII 2018/2019 - die Reservemannschaft der SG Prechtal/Oberprechtal.

Noch ein Schritt zum Ziel

FC Neuenburg II – SG Prechtal/Oberprechtal II  0:1 (0:1)

Einen schmeichelhaften Erfolg feierte unsere „Zweite“ beim vorgezogenen Spiel in Neuenburg. Dennoch nahmen das alle Beteiligten auf Seiten der SG an diesem Tage billigend in Kauf. Das schwere Auswärtsspiel wurde schon weit im Vorfeld zum Knackpunkt im Kampf um den Titel auserkoren. Nun fehlt den Mannen von Patrick Weber nur noch ein Schritt, um sich den großen Traum vom Meistertitel zu erfüllen und dieser kann schon nächste Woche in Simonswald gemacht werden.
Ohne ihren erkrankten Kapitän Simon Disch startete die SG II zurückhaltend in das Spiel auf dem Neuenburger Kunstrasen. Das Heimteam dagegen spielte wie erwartet spielerisch gut auf und kam auch direkt zur ersten Chance alleine vor Keeper Marvin Vogt. Dieser parierte sehr stark im direkten Duell – es sollte nicht das einzige Mal an diesem Tag bleiben. Erst mit zunehmender Spielzeit kam man besser ins Spiel. Nach einer knappen halben Stunde wurde eine Flanke von Ulrich Winterer, welcher sich  ansonsten oft zwei Gegenspielern gegenüber sah, mit dem Arm gestoppt und der gut leitende Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Jonas Andris übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß eiskalt zur glücklichen Führung. Weitere Chancen auf Seiten der SG waren Mangelware. Im Gegenteil erneut stand Marvin Vogt im Mittelpunkt, welcher vor dem Pausentee erneut ein Doppel-Chance vereitelte. Im weiteren Verlauf verflachte dann die Partie. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, ohne Chancen auf beiden Seiten. Unsere „Zweite“ war zeitweise auch spielerisch besser auf der Höhe. Ein weiterer möglicher Elfmeter als eine der wenigen Offensivaktionen blieb der SG II verwehrt. Mit Beginn der Schlussphase stieg die Nervosität und Hektik und das Spiel verlagerte sich wieder mehr und mehr in die Hälfte unserer SG. Was folgte war eine reine Defensivschlacht. Dabei versäumte man es Kontermöglichkeiten ruhig auszuspielen. So stand immer wieder Marvin Vogt im Mittelpunkt, welcher seine Farben nicht nur einmal vor dem Ausgleich bewahrte. Zahlreiche Flanken und und Freistöße segelten in den Prechtäler 16er, doch mit Können und einer großen Portion Glück konnte man den wichtigen Sieg über die Zeit bringen. Der Jubel kannte danach keine Grenzen.
Was unter dem Strich bleibt, ist, dass man heute ein Spiel fast ohne eigene Torchancen siegreich gestalten konnte. Es gilt für die verbleibenden Spiele auch in den engen Situation kühlen Kopf zu bewahren. Klar ist auch, wer solche Spiele gewinnt, der kann eigentlich nur Meister werden.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Florian Simic, Maximilian Göppert, Manuel Haas – Alexander Moser (76. Minute Matthias Spiegele), Jonas Andris, Ulrich Winterer (89. Minute Pascal Vogt), Marcel Kunz (71. Minute Maximilian Herr), Florian Becherer (61. Minute Patrick Winterhalter) – Samuel Andris


Die SG Prechtal/Oberprechtal steht nun mitten im Abstiegskampf

FC Neuenburg I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   2:0 (1:0)

Nach der neuerlichen Niederlage im Auswärtsspiel gegen den FC Neuenburg steht nun auch die SG Prechtal/Oberprechtal mitten im Abstiegskampf. Zwar noch nicht auf einem Abstiegsplatz, der Vorsprung ist aber auf ein mageres Pünktchen geschrumpft. Doch noch haben es die Spieler um Trainer Robert Schäfer selbst in der Hand, den Gang in die Kreisliga A zu verhindern. Dann bedarf es aber in den letzten beiden Spielen gegen die SG Simonswald/Obersimonswald (auswärts am 25. Mai) und zum Rundenabschluss am 02. Juni in Prechtal gegen Freiamt/Ottoschwanden nochmals einer gewaltigen Kraftanstrengung. Dass die Mannschaft dazu in der Lage ist, hat sie in einigen noch nicht weit zurück liegenden Spielen eigentlich auch schon bewiesen.
Die erste halbe Stunde verlief in Neuenburg recht zufriedenstellend. Zwar hinterließen die Gastgeber zunächst den etwas entschlosseneren Eindruck, doch auch die SG konnte einige gute Szenen im und am gegnerischen Strafraum für sich verbuchen. Doch dann wurde in der 30. Minute eine Neuenburger Flanke nicht vom Tor weg abgewehrt und der Ball landete genau vor den Füßen eines Neuenburger Stürmers, der keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zum 1:0 einzuschießen. Es dauerte eine Weile, bis sich die Gäste von diesem Schock erholt hatten. Leider glückten alle Versuche, den Ausgleich noch vor der Pause zu erzielen, trotz aller Bemühungen nicht. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Max Maier zwar noch eine gute Kopfballchance, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball. Zu allem Übel musste in der ersten Halbzeit auch noch David Storz wegen einer Verletzung ausgewechselt werden.
Die SG-Spieler waren nach der Halbzeit wieder früh auf dem Platz, entschlossen, das Ruder noch herum zu reißen. Doch dann der nächste Rückschlag in der 49. Minute. Nach Ballverlust vor dem Neuenburger Strafraum folgte ein weiter Schlag über die SG-Abwehr hinweg, der schnelle Nagel lief allen Gästespielern davon und erhöhte auf 2:0. Noch blieb genügend Zeit, um wenigstens noch einen Punkt zu retten, doch meist liefen alle Bemühungen ins Leere. Da man nun auch die Abwehr öffnen musste, ergaben sich für Neuenburg sogar noch einige Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Die Stürmer scheiterten jedoch zweimal an Timo Weber. Auf der anderen Seite konnten zwei bis drei gute Chancen auch nicht genutzt werden. In den letzten 10 Minuten spielte sich das Geschehen fast ausschließlich rund um den Neuenburger Strafraum ab, die ihr Tor aber vielbeinig und mit aller Macht erfolgreich verteidigten.


Die SG Prechtal/Oberprechtal gewinnt das "Tälerderby"

RW Glottertal I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   0:4  (0:2)

 

Nach dem Sieg über die U23 des Bahlinger SC legte die SG Prechtal/Oberprechtal zwei Tage später noch eine Schippe drauf und entschied das Derby gegen Rot-Weiss Glottertal überzeugend für sich. Abgesehen von zwei brenzligen Situationen in der Anfangsviertelstunde, bei denen die SG-Abwehr keinen glücklichen Eindruck hinterließ, hatten die Glottertäler, vor allem in der zweiten Halbzeit, den Elztälern wenig entgegen zu setzen.
Die SG startete flott in diese wichtige Auswärtspartie , doch eine Unsicherheit in der SG-Abwehr hätte nach wenigen Minuten fast zum Führungstor für die Gastgeber geführt. Timo Weber war jedoch auf dem Posten und bewahrte seine Elf vor einem frühen Rückstand. Die erste Chance für die Gäste hatte Robin Dengler mit einem gut getretenen Freistoß in der 17. Minute, der jedoch vom Glottertäler Keeper entschärft wurde. Dann eine Minute später die zweite gefährliche Situation vor dem SG-Tor. Glottertal hatte mehr als einmal die Möglichkeit, den Ball über die Linie zu befördern, doch immer war ein SG-Bein oder die Hand von Weber dazwischen - und auch etwas Glück, das man in einigen Situationen in den Spielen zuvor nicht gehabt hatte. In diese stärkere Phase der Gastgeber hinein fiel dann in der 23. Minute das 0:1 durch Manuel Burger, der ein Kopfballverlängerung von Robin Denger aufnahm und am Glottertäler Torhüter vorbei ins Netz schlenzte. Auch wenn die Gästeabwehr danach ihn einigen Situationen etwas überhastet agierte ließ sie von nun an nichts mehr "anbrennen". Glottertal hatte keine nennenswerten Torchancen mehr und nach vorne häuften sich die Gelegenheiten der SG, den Toreabstand zu erhöhen. Eine dieser Gelegenheiten, die eigentlich keine war, nutzte ;Manuel Greve in der 36. Minute zum 0:2. Er hatte das Leder auf der rechten Seite erhalten und zog sofort ab, und am verdutzten Glottertäler Torhüter vorbei schlug der Ball in der langen Ecke ein. Typisch Greve. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten Robin Dengler und Simon Burger sogar noch die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Es blieb jedoch zunächst beim 2-Tore-Vorsprung.
Die zweite Hälfte verlief ziemlich einseitig. Die SG Prechtal/Oberprechtal beherrschte den Gegner nun klar. Das 3:0 von Simon "Son" Burger in der 53. Minute nach einem Freistoß von Robin Dengler war bereits eine Vorentscheidung. Wenn die Gastgeber zu Chancen kamen, dann war dies meist die Folge einer leichtsinnigen Aktion der Prechtäler. In der 68. Minute war erneut Manuel Greve mit seinem zweiten Treffer zum 0:4-Endstand erfolgreich.
Mit diesen sechs Punkten aus den zwei letzten Spielen hat sich die SG Prechtal/Oberprechtal nach hinten etwas Luft verschafft und kann nun optimistisch in die Schlussphase der Saison gehen.

 


Die SG Prechtal/Oberprechtal hadert in Biengen mit dem Schiedsrichter

 SV Biengen I  - SG Prechtal/Oberprechtal I    4:1  (1:1)

Die SG Prechtal/Oberprechtal zeigte in der ersten Halbzeit eine ihrer besten Saisonleistungen und konnte mit dem Tabellenführer und Aufstiegsaspiraten auf Augenhöhe mithalten und mitspielen. Leider, und das erinnerte an die Auswärtsspiele davor, konnte man auch beste Einschussmöglichkeiten nicht nutzen. Zur Halbzeit wäre eine Führung möglich gewesen, wenn da nicht die vergebenen Chancen, leider aber auch zwei unglückliche Entscheidungen  des Schiedsrichters gewesen wären.
Die SG war mit einem Schuss von Manuel Greve, der das Tor knapp verfehlte, gut gestartet. Aber auch der SV Biengen spielte von Anfang druckvoll, vor allem über die linke Seite, wo Nils Wernet von Anfang an gefordert war, seine Sache aber gut machte. Die SG war im Mittelfeld gut gestaffelt, spielte diszipliniert , verschob geschickt und konnte viele Angriffe der Biengener schon früh abfangen. Dann ging es sehr schnell nach vorn, meist über Robin Dengler. So auch in der 18. Minute, als er von Manuel Greve auf die Reise geschickt wurde und das 1:0 für die Gäste erzielte.

Zwei Minuten später eine ähnliche Situation. Diesmal bediente Dengler den in der Mitte stehenden Manuel Greve, der mit seinem Schuss jedoch am Torhüter scheiterte. Zwei Minuten später erneut eine gute Chance für die Gäste, und in der 27. Minute verfehlte David Storz nach einer Ecke nur knapp das Tor. Alles, was in dieser Phase fehlte, war ein weiteres Tor der SG Prechtal/Oberprechtal. Das fiel dann in der 31. Minute, leider aber auf der anderen Seite.

Zuvor waren ein SG-Abwehrspieler und ein Biengener Stürmer im Kampf um den Ball gemeinsam ins Toraus gerutscht. Jeder rechnete mit einem Eckball, der Schiedsrichter hatte jedoch ein Foulspiel des Verteidigers gesehen und entschied auf Strafstoß. Pascal Geiger nahm das Geschenk dankend an und erzielte den Ausgleich. Gleich der nächste Angriff der Gäste führte erneut zu Protesten. Ein Biengener Abwehrspieler bekam im Strafraum den Ball an den Arm. Da dieser nicht angelegt war, forderten die Gäste ebenfalls einen Strafstoß, der ihnen vom Schiedsrichter jedoch verwehrt wurde. Bis zur Halbzeit blieb die Partie weiter offen. Unglücklicherweise verletzte sich in der 35. Minute Spielführer Patrick Pleuler. Seinen Posten übernahm der A-Jugend-Spieler Nikolaus Burger.
Nach Wiederanpfiff drängten die Gastgeber auf die Entscheidung und gingen bereits in der 50. Minute durch einen erneuten, diesmal unumstrittenen, Foulelfmeter mit 2:1 in Führung. Torschütze war wieder Pascal Geiger. Obwohl die SG Moral zeigte und nicht aufgab, gingen die zweiten 45 Minuten eindeutig an die Gastgeber. Die SG hatte nur noch einmal, in der 70. Minute, eine aussichtsreiche Torchance, doch auch diesmal scheiterte Manuel Greve von halbrechts am Torhüter. Das 3:1 in der 74. Minute durch Leander Ammon war dann eine Art Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte dann Alieu Sawaneh in der 84. Minute mit dem 4:1.


„Zweite“ grüßt weiter von der Tabellenspitze

SV Biengen - SG Prechtal/Oberprechtal 0:8 (0:2)

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Biengen konnte unsere „Zweite“ ihre Siegesserie weiter ausbauen. Auch das dritte Spiel in Folge konnte „zu Null“ gewonnen werden. Dabei musste man auf Stammkeeper Marvin Vogt verzichten und erlaubte es sich sogar die beiden Kapitäne Simon Disch und Max Göppert zu schonen. So viel sei gesagt, die dafür reinrotierten Simon Wisser, Niclas Schill und Alex Moser machten ihre Sache sehr gut. Die Ausgangslage war zu den Vorwochen unverändert. Es hieß: Verlieren verboten, um weiter an der Spitze zu bleiben.
Die Partie startete nicht so einseitig wie es der Tabellenstand hätte vermuten lassen. Beide Mannschaften vergaben zunächst Torchancen. Auf Seiten der SG scheiterten Samuel Andris und Daniel Neumaier per Doppelchance und SG-Keeper Simon Wisser parierte im Eins-gegen-Eins nach einem individuellen Fehler hervorragend. In der 20. Minute besorgte Ulrich Winterer die Führung und brachte die SG damit früh auf die Siegerstraße. In der Folge haperte es bei den Mannen von Patrick Weber oft am letzten Pass. Biengen stand tief und überlies den Gästen erwartungsgemäß den Ball. Nach Flanke von Manuel Haas war es zehn Minuten nach der Führung erneut Ulrich Winterer, der das Ergebnis ausbaute und damit das Abwehrbollwerk durchbrach. Weniger Erfolg mit seinem Abschluss hatte kurz vor dem Pausentee Daniel Neumaier als er nur den Pfosten traf. Zur zweiten Hälfte änderte sich erstmal nicht viel. Biengen spielte recht ordentlich mit und kam sogar zu zwei guten Torchancen nach Unkonzentriertheiten im Defensivverbund der Gäste, welche aber ungenutzt blieben. Dann besann man sich wieder und drängte die letzte 30 Minuten wieder vermehrt aufs Biengener Tor. Gerade über die Flügel war unsere „Zweite“ nun sehr aktiv. Letztendlich waren es dann zunächst zwei berechtigte Elfmeter, welche zu den weiteren Toren führten. Ulrich Winterer zum Dritten und Jonas Andris verwandelten sicher. Dann schlug, mal wieder, die Stunde von Joker Max Herr. Zunächst setzte er sich gut gegen seinen Gegenspieler durch und schoss von der Strafraumgrenze stark ins untere Eck ein. Wenig später machte es ihm Marcel Kunz gleich. Auch er zog von der Strafraumgrenze ab und traf per schönem Schlenzer. Die SG II spielte jetzt wie die Feuerwehr. Man ließ dem Gegner keine Luft mehr zum Atmen und war extrem „torhungrig“. Biengen war stehend k.o. und unsere „Zweite“ presste nun extrem früh. So verging keine weitere Minute und der Ball zappelte zum siebten Mal im Netz. Erneut war Max Herr der Torschütze. „Man of the Match“ war aber sicherlich Ulrich Winterer, welcher mit seinem vierten Tor den 8:0 - Endstand besorgte.
Unterm Strich steht also der höchste Saisonsieg. Das Ergebnis fällt sicherlich ein Tick zu hoch aus. Hervorzuheben ist, dass die letzten fünf Tore allesamt in der Schlussviertelstunde fielen als der Gegner schon sehr müde war. Klasse aber, dass man eine große Gier nach Toren heute an den Tag legte. Somit konnte man das Torverhältnis aufbessern. Auch das könnte im Titelkampf noch wichtig werden.

Aufstellung: Simon Wisser - Niklas Vogt, Niclas Schill, Florian Simic, Manuel Haas - Alexander Moser (69. Minute Maximilian Göppert), Jonas Andris, Ulrich Winterer, Marcel Kunz, Daniel Neumaier (62. Minute Patrick Winterhalter) - Samuel Andris (62. Minute Maximilian Herr)


Die SG Prechtal/Oberprechtal verschenkt in Gottenheim zwei Punkte

SV Gottenheim I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   2:2 (0:0)

 

Im Gegensatz zum Heimspiel gegen Bad Krozingen konnte man nach der Punkteteilung in Gottenheim mit dem Ergebnis am Ende nicht ganz zufrieden sein. Natürlich war jeder froh, dass die SG nach zweimaligem Rückstand dann schließlich doch noch ein Unentschieden erreichte, der zweite Auswärtsdreier wäre aber nicht nur hochverdient sondern auch gut möglich gewesen. Über weite Strecken waren die Gäste die klar bessere Mannschaft, schafften es aber in diesen Druckphasen nicht, ein Tor zu erzielen.
Die erste Torannäherung im Spiel hatte allerdings  Gottenheim mit einem Schuss an das Außennetz in der dritten Minute, die bessere dann aber zwei Minuten später Manuel Greve und Nils Wernet nach einer schönen Flanke von der linken Seite. Die Gäste operierten meist mit langen Bällen aus der Abwehr, die oft auch den eigenen Mitspieler erreichten. Wenn es dann aber Richtung gegnerisches Tor ging, war meist schnell Schluss. Dann war in der 22. Minute Robin Dengler in der Mitte durch, konnte dann aber doch noch von zwei Gottenheimer Abwehrspielern abgefangen und am Abschluss gehindert werden. Solche Szenen waren aber zu selten, um die Abwehr der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Gottenheim wieder etwas gefährlicher, beginnend mit einem Aufsetzer die Querlatte in der 30. Minute. Insgesamt spielte sich das Geschehen aber hauptsächlich im Mittelfeld ab. Vor dem Tor agierten beide Teams relativ harmlos.
Nach dem Wiederanpfiff hatte Robin Dengler nach einem schnellen Angriff über links in der 47. Minute den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber am gut reagierenden Gottenheimer Schlussmann. Die SG übernahm auch gleich wieder die Initiative, musste in der 58. Minute jedoch durch ein Eigentor den ersten Rückschlag hinnehmen. Dem Angriff der Gottenheimer war aber eine klare Abseitsstellung vorangegangen, die vom (guten) Schiedsrichter unglücklicherweise übersehen worden war. Damit war der Spielverlauf allerdings auf den Kopf gestellt. In der 63. Minute hätte aber bereits der Ausgleich fallen können. Daniel Blum lief von der linken Seite alleine auf den Torhüter zu, konnte diesen aber nicht überwinden. Als man als Zuschauer schon das Gefühl hatte, die SG hätte sich selbst bereits abgeschrieben erzielte Robin Dengler in der 80. Minute den Ausgleich. Das Zuspiel war von Manuel Greve gekommen, der sich auf der rechten Seite energisch gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt hatte. Die Freude währte allerdings nicht lange. In der 84. Minute brachte Yannick Berger die Gastgeber nach einer Ecke erneut in Führung. Für das erlösende 2:2 sorgte schließlich David Storz in der 87. Minute, der eine weite Flanke von der rechten Seite zum hochverdienten Ausgleich einköpfte.


SG II: Hattrick von Ulrich Winterer

SV Gottenheim II – SG Prechtal/Oberprechtal II  0:5 (0:3)

Mit einem deutlichen Auswärtserfolg in Gottenheim konnte unser „Zweite“ erneut die Tabellenführung der Kreisliga B Staffel 7 übernehmen. Der bisherige Spitzenreiter aus Simonswald verlor sein Gastspiel in der March.
Mit Dominik Göppert (verletzt) und Marcel Kunz (berufliche Gründe) musste Trainer Patrick Weber zwei Ausfälle für das Gastspiel in Gottenheim verkraften. Das Spiel auf dem dortigen engen Kunstrasen begann sehr forsch. Nach wenigen Minuten schon scheiterte Ulrich Winterer am Pfosten. Kurz darauf hatten die Gäste Glück als der ansonsten gut leitende Schiedsrichter nach einem vermeintlichen Foul im Prechtäler Strafraum nicht auf den Punkt zeigte. Weitere wenige Minuten später dann das Führungstor. Eine eigentlich zu weite Freistoßflanke von Daniel Neumaier konnte Ulrich Winterer auf der Torauslinie stehend Richtung Tor befördern. Den Kopfball bugsierte der Heim-Torhüter schließlich selbst ins Tor. Viel Spielkultur war im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nicht zu sehen. Das Heimteam spielte zwar munter mit, kam aber zu keinen nennenswerten Chancen. Diese gab es dafür auf der anderen Seite. Zunächst scheiterte Daniel Neumaier mit seinem strammen Schuss noch am Torhüter, dann konnte Ulrich Winterer einen Querpass von Jonas Andris zum 0:2 einschieben. Dieser machte seinen lupenreinen „Hattrick“ noch vor der Halbzeit perfekt, als er einen zu kurzen Rückpass auf den Heim-Torhüter erlief und zum Halbzeitstand vollendete. Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Die SG II spielte die Partie sehr souverän und geduldig runter. Auch spielerisch lief nun mehr zusammen als noch im ersten Abschnitt. In regelmäßigen Abständen erspielte man sich Torchancen. Lies sich auch von der teilweise harten Gangart der Gäste nicht verunsichern. Torhüter Marvin Vogt erlebte einen ziemlich beschäftigungslosen Nachmittag und konnte sich später über sein elftes „Zu-Null-Spiel“ freuen. Auch die Joker fügten sich nahtlos ins Spiel ein. Nur weitere Tore fielen erst einmal nicht. Florian Becherer und Max Herr vergaben beste Chance. Beide waren dann aber am vierten Treffer nach 75. Minuten beteiligt. Einen schönen „Steckpass“ Becherers vollendete Herr sicher. Keine 60 Sekunden später war erneut der überragend aufspielende Ulrich Winterer über den Flügel auf und davon. Seine Hereingabe erreichte Samuel Andris, welcher zum 0:5 einschob. Das war der Schlusspunkt in einer unterm Strich sehr konzentrierten Partie der SG POP II.
Auch wenn das Ergebnis sicher auch in der Höhe verdient war, so bringt auch dieser Sieg im Endeffekt „nur“ drei Punkte ein. Auf dem Weg zum großen Ziel sollte man weiter konzentrierte Leistungen abrufen und sich keine Ausrutscher erlauben.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Florian Simic (68. Minute Lukas Wolf), Manuel Haas – Maximilian Göppert, Jonas Andris (56. Minute Alexander Moser), Patrick Winterhalter (56. Minute Samuel Andris), Florian Becherer, Ulrich Winterer – Daniel Neumaier (67. Minute Maximilian Herr)


SG Prechtal/Oberprechtal im „Eichörnchen-Modus“

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  FC Bad Krozingen I  0:0

Jeder Punkt ist wichtig, um den Abstand auf die hinteren Ränge nicht knapper werden zu lassen. Und so sammelt die SG Prechtal/Oberprechtal weiterhin Punkt für Punkt, um möglichst bald die magischen 40 Punkte zu erreichen, die wohl für den Klassenerhalt notwendig sein werden. Gegen den FC Bad Krozingen, der sich allerdings mehr nach vorne orientieren, hatte man in Prechtal auf einen Dreier gehofft, doch entsprach die Punkteteilung am Ende recht gut den gezeigten Leistungen auf dem Platz. Und man konnte letztendlich wohl auf beiden Seiten mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sein.
In den ersten 15 Minuten dominierten die Gäste aus der Kurstadt. Den Prechtälern war in einigen Situationen die Nervosität deutlich anzusehen. Das Resultat dieser Unsicherheit waren in erster Linie viele Fehlpässe und Ballverluste aus unnötigen Dribblings. Da allerdings Krozingen auch nicht viel zustande brachte fassten die Gastgeber Mut und konnten nach und nach das Spiel ausgeglichen gestalten. Vor allem Robin Dengler sorgte für Druck nach vorne und traute sich auch ab und zu einmal einen Schuss auf das gegnerische Tor zu. Die beste Torchance hatte die SG in der 24. Minute bei einer Ecke, der Kopfball von Patrick Pleuler strich jedoch knapp über die Querlatte. Richtig eng für die Gastgeber wurde es allerdings in der 42. Minute. Torhüter Weber und ein Abwehrspieler waren sich nicht einig, wer für einen weiten Ball zuständig war. Lachender Dritter war ein Krozinger Stürmer, den Timo Weber dann nur noch mit einem Foul bremsen konnte. Den fälligen Strafstoß parierte der SG-Keeper jedoch hervorragend und rettete damit seiner Mannschaft das Unentschieden in die Pause.
Die SG Prechtal/Oberprechtal kam etwas verspätet aus der Kabine. Offensichtlich hatte Trainer Schäfer einiges zu besprechen gehabt. Das musste gewirkt haben, denn die Gastgeber gingen den zweiten Teil der Partie wesentlich entschlossener und kämpferischer an als die erste Hälfte. Man war dem Tabellendritten durchweg nun ein zumindest gleichwertiger Gegner. Erst nach einer guten Stunde konnten sich die Kurstädter wieder etwas lösen und ihrerseits einige gute Angriffe inszenieren. Die besseren Chancen hatten zunächst aber die Gastgeber, zuerst in der 69. Minute durch Simon Burger 2, dessen Schuss aus 16 Metern jedoch neben dem Tor landete, und dann drei Minuten später durch Robin Dengler, der aber aus spitzem Winkel am guten Gästekeeper scheiterte. Glück hatten dann die Einheimischen in der 83. Minute, als ein Krozinger Stürmer freistehend das SG-Tor verfehlte. Trotz eines intensiven Endspurts in den Schlussminuten und der Nachspielzeit verpasste aber die SG das Ziel, drei Punkte zu gewinnen. Dennoch kann man der Partie auch einiges Positives abgewinnen: Kein Gegentor gegen eine Mannschaft aus dem oberen Teil der Tabelle und auch eine Steigerung gegenüber dem letzten Spiel in Wasser. Man darf mit einigem Optimismus auf die weiteren Spiele blicken. Auch die anderen Mannschaften, die gefährdet sind, werden nicht alle Spiele gewinnen.


SG II zeigt gute Reaktion

SG Prechtal/Oberprechtal II – FC Bad Krozingen II 2:0 (1:0)

 

Ein gute Reaktion auf die Niederlage in Wasser/Kollmarsreute zeigte unsere „Zweite“ beim Heimspiel am Donnerstagabend gegen die Reservemannschaft vom FC Bad Krozingen. Nach einer guten kämpferischen Leistung und einem Chancenplus verließ man den Platz verdient als Sieger.

Wie schon in Wasser, fiel auch in diesem Spiel schon früh der Führungstreffer – glücklicherweise diesmal für die Mannen von Patrick Weber. Nach drei Minuten trat Daniel Neumaier einen Freistoß von der linken Seite Richtung langen Pfosten. Zunächst schien es als würde der Ball über das Ballfangnetz fliegen, doch die Flugbahn änderte sich und so senkte sich der Ball quasi unhaltbar ins obere Kreuzeck. Sicherlich eines der schönsten Tore in dieser Spielzeit für die SG Prechtal/Oberprechtal. Auch nach der Führung spielte man weiter forsch nach vorne. Wobei auch die Gäste auf der anderen Seite ihren ersten und für lange Zeit einzigen Warnschuss abgaben. Marvin Vogt konnte den strammen Flachschuss entschärfen. In der Folge hatte dann eigentlich nur noch das Heimteam Chancen. Leider scheiterte Daniel Neumaier mit zwei guten Gelegenheiten und auch Jonas Andris hätte in seiner Eins-gegen-Eins-Situation mit dem Torhüter die Führung ausbauen können bzw. müssen. So ging es nur mit einem 1:0 in die Pause. Nach Wiederanpfiff war unser „Zweite“ dann nicht mehr so druckvoll als zuvor. Wobei es auch festzuhalten gilt, dass die Gäste aus Bad Krozingen mit ihrer „bezirksligaerfahrenen Elf“ auch einen guten Ball spielten. Einziges Manko der Gäste: Im letzten Drittel war gegen die gut organisierte SG-Defensive kaum ein Durchkommen. Bad Krozingen hatte nun also mehr Ballbesitz. Die Heimelf verlegte sich mehr aufs Kontern. Chancen gab es auf beiden Seiten dennoch nur wenige, dafür wurde das Spiel nun immer umkämpfter und hektischer. Es kam zu vielen kleinen Fouls. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Patrick Winterhalter verpasste nach einem Konter rund 20 Minuten vor dem Ende den Deckel auf die Partie drauf zu machen. So bliesen die Gäste nochmals zur Schlussoffensive. Doch mehr als zwei scharfe Hereingaben, an Freund und Feind vorbei, sprangen nicht heraus. Im Gegenteil: Mit dem Schlusspfiff wurde Ulrich Winterer auf der rechten Außenbahn nochmals auf die Reise geschickt. Er fand mit seiner Hereingabe Joker Max Herr, welcher den Ball überlegt zum erlösenden 2:0 einschoss. Herauszuheben gilt es, dass sich an diesem Tage auch die Einwechselspieler nahtlos in dieses hart umkämpfte Spiel einfügten und so führte die geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen gut aufgestellten Gegner zum Sieg.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Maximilian Göppert (68. Minute Alexander Moser), Manuel Haas – Jonas Schmieder, Jonas Andris (59. Minute Florian Simic), Ulrich Winterer, Marcel Kunz, Patrick Winterhalter – Daniel Neumaier (74. Minute Maximilian Herr)

 


Auswärtsmisere hat auch gegen die SG Wasser/Kollmarsreute Bestand

SG Wasser/Kollmarsreute I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   3:1  (1:0)

 

Auch im dritten Auswärtsspiel nach der Winterpause reichte es der SG Prechtal/Oberprechtal nicht zu einem „Dreier“. So blieb es insgesamt bei einem dürftigen „Pünktchen“ aus drei Spielen. Nun gilt es, sich auf die Heimpiele zu konzentrieren, und dazu aus dem einen oder anderen Auswärtsspiel vielleicht doch noch was Zählbares mit zurück ins Prechtal zu nehmen.
Die Anfangsphase war bestimmt von vielen Unzulänglichkeiten in Form von Fehlpässen auf beiden Seiten. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es „um etwas ging“, dass es kein harmloses Spiel war. Wasser/Kollmarsreute fing sich allerdings schneller und hatte, bedingt durch die reifere Spielanlage, etwas mehr vom Spiel. Da sie aber auch nicht unbedingte Torgefährlichkeit ausstrahlten, wurden die Gäste nach 15 Minuten mutiger und konnten auch einige gute Kontermöglichkeiten verbuchen. Aus dem Spiel heraus gab es aber vor beiden Toren nichts Aufregendes. So bedurfte es einer Ecke in der 29. Minute, die Michael Beyai per Kopf zum umjubelten 1:0 für die SG Wasser/Kollmarsreute verwandelte. Die Gäste reagierten gut und hatten bereits eine Minute später durch Simon „Son“ Burger die Chance zum Ausgleich. Von zwei Abwehrspielern bedrängt verfehlte er jedoch aus 16 Metern. Kurz danach war plötzlich Manuel Greve frei. Sein Schuss aus kurzer Distanz wurde aber von Torhüter Eckmann glänzend pariert. Genauso gut reagierte Timo Weber eine Minute vor dem Halbzeitpfiff gegen Torjäger Artjom Gordijenko. So konnten beide Teams zur Pause gute Torchancen für sich verbuchen, effektiver und zielstrebiger waren jedoch die Gastgeber gewesen.
Die SG Prechtal/Oberprechtal startete mit mehr Schwung in die zweite Spielhälfte. Die Belohnung dafür war der Ausgleich zum 1:1 nach einem Freistoß, wenn auch mit tatkräftiger Mithilfe des gegnerischen Torhüters, der den schon gefangenen Ball noch unglücklich ins eigene Netz beförderte. In den nachfolgenden 10 bis 15 Minuten hatten die Gäste die Chance, das Spiel herumzudrehen. Die erneute Führung für Wasser/Kollmarsreute durch Godijenko in der 67. Minute, wieder nach einer Ecke, beendete jedoch diese Druckphase der Gäste. Für den Endstand zum 3:1 sorgte erneut Artjom Godijenko in der 84. Minute. Nach einem schnellen Konter hämmerte er den Ball aus halbrechter Position unhaltbar für Timo Weber in die Maschen.
Nun trennen nur noch wenige Punkte die SG Prechtal/Oberprechtal von den hinteren Plätzen und es sollte spätestens jetzt jedem klar sein, dass man sich mitten im Abstiegskampf befindet. Um nicht noch weiter hinten reinzurutschen wird eine große, gemeinsame Kraftanstrengung nötig sein, sowohl in den Spielen als auch in den vorbereitenden Trainingseinheiten.


Individuelle Fehler sorgen für Niederlage

SG Wasser/Kollmarsreute II – SG Prechtal/Oberprechtal II  2:0 (2:0)

Eine durch individuelle Fehler im Defensivverbund begünstigte Niederlage erlebte unsere „Zweite“ bei ihrem Auswärtsspiel in Wasser. Die Qualtität des Gegners war allen Beteiligten schon vor der Partie bewusst. Auch im Hinspiel war die Partie mit einem 1:0-Heimsieg sehr eng und umkämpft.
Doch heute sollte es anders werden als im Hinspiel.
Keine zwei Spielminuten waren vergangen als ein Rückpass auf Marvin Vogt fiel zu kurz geriet. Ein Heimstürmer lies sich nicht zweimal bitten, nahm den Ball auf und schoss eiskalt zur frühen Führung ein. Doch es kam noch dicker. Rund fünf Minuten später, erneut ein langer Ball auf die SG-Defensive. Weder die SG-Abwehr noch Keeper Marvin Vogt gingen zum Ball, getreu dem Motto: „Nimm du ihn, ich hab ihn“ und erneut lies sich ein Heimstürmer nicht lumpen und, nachdem er die SG-Abwehr zuvor klar übersprintete, hob er den Ball traumhaft über Marvin Vogt ins Tor. Eine eiskalte Dusche für den Tabellenführer. Wasser/Kollmarsreute spielte diese frühe Führung natürlich gut in die Karten. Sie konnten sich nun auf die Defensive besinnen und über ihre schnellen Offensivspieler kontern. Unsere „Zweite“ tat sich extrem schwer. Man kam kaum gefährlich vors gegnerische Tor. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts konnte man leichten Druck aufs Kollmarsreuter Tor ausüben. Mehr als ein gut gehaltener Freistoß von Daniel Neumaier sprang aber nicht heraus. Zur zweiten Hälfte versuchte Trainer Patrick Weber mit der Hereinnahme von Ulrich Winterer und Marcel Kunz die offensive Durchschlagskraft zu erhöhen. Dies gelang leider nur bedingt. Das Heimteam schaffte es gut das Spiel vom eigenen Tor weg zu halten und unsere SG II in Zweikämpfe im Mittelfeld zu verstricken. Ihre erste gut herausgespielte Chance hatten sie dann nach einer knappen Stunde als der Pfosten ein drittes Tor verhinderte. Ansonsten konnte sich Torwart Vogt nicht auszeichnen und verlebte so einen bitteren Nachmittag. Mit dem Anbruch der letzten zwanzig Minuten schaffte die SG POP es dann doch nochmal den Druck zu erhöhen. Nach einer undurchsichtigen Situation im Strafraum und einem Halten gegen Jonas Andris zeigte der Referee auf den Punkt. Daniel Neumaier trat an. Den halbhohen Schuss konnte der Heimkeeper parieren. Wenige Minuten später war es erneut Neumaier der im Mittelpunkt stand: Eine Flanke konnte er frei vor dem Keeper nicht verwerten. Im darauffolgenden Kampf um den Abpraller mit dem Keeper sprang der Ball zu Niklas Vogt, welcher den Ball unter die Latte zum vermeintlichen Anschlusstreffer drosch. Zunächst sah es ganz danach aus als hätte der Schiedsrichter an der Wertung des Treffers nichts auszusetzen, doch dann entschied er auf Stürmerfoul am Torhüter im Fünf-Meter-Raum. (Anmerkung: Ein „Torhüterschutz“ im Fünf-Meter-Raum gibt es wohl laut Regelbuch nicht mehr.) An diesem Nachmittag passte einfach alles ins Bild. So auch als Samuel Andris nach seiner zweiten gelben Karte gerechtfertigt vom Platz flog. Damit war die Partie / Aufholjagd endgültig gelaufen. Einzig der Wille war dem Team bis zum Schluss nicht abzusprechen. Ein Treffer wollte aber einfach nicht fallen, denn auch Ulrich Winterer scheiterte in der Schlussminute am Pfosten.
Ein rabenschwarzer Tag also für die SG POP II. Vor allem die Undiszipliniertheiten sollte man schnellstmöglich wieder ad acta leben. Nur ohne diese wird man es schaffen ernsthaft bis zum Schluss im Meisterschaftskampf vertreten zu sein. Eine verdiente Niederlage und man ist die Tabellenführung wieder los – vielleicht der richtige Warnschuss zur richten Zeit.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Maximilian Göppert, Manuel Haas – Jonas Schmieder (60. Minute Alexander Moser), Jonas Andris, Daniel Neumaier, Samuel Andris, Patrick Winterhalter (46. Minute Ulrich Winterer) – Florian Becherer (46. Minute Marcel Kunz)


Sieg nach der Winterpause

SG Nordweil/Wagenstadt II – SG Prechtal/Oberprechtal II  0:2 (0:1)

Im ersten Spiel nach der Winterpause trat unser Reserveteam auswärts in Nordweil an. Ziel war es direkt gut aus den Startlöchern zu kommen und im Meisterschaftskampf nicht Feder zu lassen. Was auch gelang.
Der Gegner aus Nordweil ist bekannt für seine harte Gangart und somit war schon vor dem Spiel klar, dass ein Sieg nur über eine gute kämpferische Leistung möglich ist. Spielerisch war man vor allem im ersten Abschnitt dem Heimteam klar überlegen. Man versuchte von Beginn weg über die schnellen Außenspieler zum Erfolg zu kommen. Dennoch dauerte es bis zur 20. Minute, ehe Florian Becherer nach einer schönen Kombination im Strafraum frei zum Abschluss kam, doch er verzog knapp. Wenige Minuten später dann ein elfmeterreifes Foul des Heimkeepers an Samuel Andris und der gut leitende Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Daniel Neumaier verwandelte sicher zur Führung. Auch in der Folge hatte man das Zepter in der Hand und SG-Torwart Marvin Vogt war zunächst beschäftigungslos. Einzig das altbekannte Lamentieren mit Gegner und Schiedsrichter störten den eigenen Spielfluss. In Form von Patrick Winterhalter verpasste man die Führung weiter auszubauen. Dies übernahm Co-Trainer Jonas Andris wenige Minuten nach Wiederanpfiff. Sein überlegter Schuss aus 16 Metern schlug unhaltbar im Nordweiler Tor ein. Wer nur dachte diese Führung sollte Sicherheit bringen, sah sich getäuscht. Spielerisch lies man in der Folge merklich nach, sodass das Heimteam mehr und mehr ins Spiel kam. Zusätzliche Unachtsamkeiten brachten zwei dicke Chancen für Nordweil/Wagenstadt, wobei diese das Tor zum Glück verfehlten. Unsere „Zweite“ war bemüht Ruhe ins Spiel zu bekommen, was auch vielleicht gelungen wäre, hätte 10 Minuten vor dem Ende Florian Becherer seinen Kopfball freistehend im Tor versenkt. So blieb es weiterhin ein Kampfspiel bis zum Schluss. In der Schlussminute hielt dann Marvin Vogt die „Null“ fest als er im 1:1 gegen einen Nordweiler Stürmer stark parierte.
Unterm Strich steht ein verdienter Auswärtserfolg gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Vor allem die Leistung im zweiten Spielabschnitt lies allerdings zu Wünschen übrig. Dennoch, ein vom Ergebnis her, gelungener Auftakt – nicht mehr und nicht weniger.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Maximilian Göppert (70. Minute Pascal Vogt), Manuel Haas – Dominik Göppert (50. Minute Marcel Kunz), Jonas Andris, Patrick Winterhalter, Samuel Andris, Daniel Neumaier (62. Maximilian Herr) – Florian Becherer


Fehlstart der SG Prechtal/Oberprechtal nach der Fasnet

FC Heitersheim I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I     4:1
VDH, 11.3.2019


Im ersten Spiel nach den närrischen Tagen gab es gegen die wiedererstarkten Heitersheimer für die SG Prechtal/Oberprechtal gleich eine empfindliche Niederlage. Auch wenn die Gäste aus dem Elztal zwischendurch immer wieder starke Phasen in ihrem Spiel hatten, ging letztendlich der Sieg der Malteserstädter in Ordnung.
Den Gästen blies zu Beginn der Partie nicht nur der heftige Wind sondern gleich auch die große Angriffslust der Gastgeber ins Gesicht. Nur selten konnten Sie zunächst eigene Angriffe in die gegnerische Hälfte tragen. Doch wenn es gelang, dann waren diese nicht ungefährlich. So traf in der 7. Minute Simon Burger (2) nur den Pfosten, und gleich darauf konnte ein Heitersheimer Abwehrspieler gerade noch vor dem einschussbereiten Manuel Greve klären. Die Gäste fanden nach dieser defensiven Phase zu Beginn besser ins Spiel und waren zumindest gleichwertig. Weitere gute Torchancen ergaben sich aber leider nicht. Die waren schon eher auf Seiten der Heitersheimer zu finden, die doch einige Male bedrohlich vor Timo Webers Tor auftauchten, der aber seinen Kasten noch sauber halten konnte. Noch hielt die SG-Defensive stand, auch, weil im Mittelfeld der SG gute Arbeit nach hinten geleistet wurde. Die Chancen der Gastgeber häuften sich jedoch. Zum Glück für die Elztäler gingen sie damit aber noch sehr fahrlässig um. In der 25. Minute fanden sie aber dann doch den Weg ins SG-Tor, wenn auch aus arg abseitsverdächtiger Position. Wieder einmal war ein Angriff der SG im Mittelfeld abgefangen worden.  Der Ball flog über die gesamte SG-Abwehr hinweg zu gleich zwei Heitersheimer Angreifern, die Timo Weber keine Chance ließen. Philip Anton schloss zum 1:0 ab. Bis zum  Ende der ersten Hälfte dominierten nun wieder die Gastgeber die Partie. Die SG wirkte in dieser Phase wieder zu passiv, verlor einfach zu viele Zweikämpfe und hatte den entschlossenen Heitersheimern wenig entgegen zu setzen.
In der zweiten Halbzeit hatten dann die Prechtäler den Wind im Rücken und begannen auch dementsprechend aggressiv und wesentlich kämpferischer, als sie die erste Hälfte beendet hatten. Nach einer guten Gelegenheit für Simon Burger (1) in der 49. Minute erzielte Flrioan Klausmann in der 52. Minute mit einem strammen Schuss an die Unterkante der Querlatte, von der der Ball hinter die Linie sprang, den Ausgleich. Die Partie war nun wieder offen und die Gäste waren absolut gleichwertig. Beide Mannschaften spielten offensiv nach vorne und waren mit dem einen Punkt sichtlich nicht zufrieden. Die Gastgeber setzten mit ihren schnellen Stürmern aber immer wieder gefährliche Nadelstiche und waren vor dem Tor gefährlicher und abgezockter als die Gäste. Einer dieser schnellen Angriffe führte schließlich in der 69. Minute zur erneuten Führung. Ein weiter Pass nach außen zu dem freistehenden Stürmer, der konnte ungehindert nach innen flanken, wo Patrick Müller genauso unbehindert nur noch den Fuß hinhalten musste. Damit war das Spiel natürlich noch nicht gelaufen, denn die SG hatte in der 2. Halbzeit bis dahin gut mitgehalten. Noch konnte man auf ein Unentschieden hoffen. Das 3:1 in der 78. Minute durch Niclas Stöhr war dann aber die Vorentscheidung zu Gunsten des FC Heitersheim. Die SG löste im Bemühen um den Anschlusstreffer die Abwehr auf und kassierte, praktisch mit dem Schlusspfiff, noch das 4:1, erneut durch Patrick Müller.
Es folgen nun zwei weitere Auswärtsspiele, die sicher nicht einfacher werden. Bleibt die Hoffnung, dass sich die Elztäler stabilisieren und in den kommenden Partien an die guten Szenen und Spielabschnitte des Auftaktspieles anknüpfen können.

Aufstellung: Timo Weber, Timo Hildbrand, Patrick Pleuler, Maximilian Maier (82. Minute David Storz), Niclas Schill, Manuel Burger, Simon Burger (1), Florian Klausmann, Robin Dengler, Simon "Son" Burger (77. Minute Kilian Winterer), Manuel Greve.


Die Erste holt Auswärts den erster Dreier

SC March I  - SG Prechtal/Oberprechtal I    0:1 (0:0)

 

Kein leichter Sieg beim ersten Auswärtsspiel in der Rückrunde. In einer recht mühevollen Partie schaffte die SG Prechtal/Oberprechtal I den ersten Sieg in einer AUswärtsbegegnung. Torschütze war Manuel Greve, dem in der 66. Spielminute ausnahmsweise mal ein Treffer per Kopf gelang. Ansonsten bot das Spiel auf dem hervorragenden Kunstrasen der Marcher nicht viele Höhepunkte. Doch gemessen an der Auswahl der noch zur Verfügung stehenden Spieler, war Trainer Robert Schäfer mit dem Resultat zufrieden.  Neben David Storz (Meniskusprobleme) fehlten noch Daniel Weber (Kreuzband), Manuel Burger (Leiste) und Simon Burger I, alles wertvolle Stammspieler.

Letzte Begegnung vor der Pause ist nun das Heimspiel gegen Solvay Freiburg, zu dem die Personaldecke bis dahin nicht viel dichter werden dürfte.

 

Tore:

0:1 Manuel Greve (66')

 

Zuschauer: ca. 100


Punktverlust in der March

SC March II – SG Prechtal/Oberprechtal II  2:2 (2:2)

PVT, 23.11.2018

 

Einen erneuten Punktverlust musste unsere „Zweite“ beim Gastspiel in der March hinnehmen. Dabei zeigte man keine wirklich gute Reaktion auf die Niederlage der Vorwoche in Freiamt. Auf dem Kunstrasenplatz begann das Spiel auf recht schwachem Niveau (und so viel sei vorweg genommen, es wurde über die komplette Spielzeit nicht viel besser). Die Gäste brauchten ein paar Minuten um sich auf dem ungewohnten Untergrund überhaupt einzufinden. Das Heimteam hatte so zunächst etwas mehr vom Spiel ohne zu großen Chancen zu kommen. Der erste sehenswerte Angriff nach rund 20 Minuten über Ulrich Winterer führte dann zur Führung. Seine Vorlage erreichte im Strafraum Max Herr, welcher problemlos einschob. Diese Führung machte man sich aber kurz darauf durch ein plumpes Foul im eigenen Strafraum und dem darauffolgenden Elfmetertor zunichte. Die SG II war nun aber offensiv etwas besser im Spiel. Verdientermaßen brachte dann Ulrich Winterer nach einem Abpraller seine Farben wieder in Front. Diese Führung hätte in der Folge weiter ausgebaut werden können. Jedoch scheiterten Jonas Andris und Max Herr mit ihren Chancen. Es zeigte sich, dass mit schnellem Offensivspiel die Marcher Verteidigung deutliche Probleme hatte. Leider kam es dann zu einem Deja-vu-Erlebnis. Eine erneute Unkonzentriertheit im Defensivverbund nutzte March eiskalt zum erneuten Ausgleich. Zweite Chance, zweiter Treffer – das nennt man Effektivität. Es fiel auf, dass sich die eigene Defensive an diesem Tag in der einen oder anderen Szene ungewohnt fahrlässig präsentierte. Dennoch gilt festzuhalten, dass das Spiel seit der 20. Minute von den Gästen bestimmt wurde. Dies setzte sich im zweiten Abschnitt weiter fort. Immer wieder kam man über den schnellen Ulrich Winterer zu Chancen. Bei seinem Abschluss fehlte ihm aber ebenso das Glück wie auch Max Herr, welcher bei einer 1:1-Situation gegen den Keeper scheiterte. Der Treffer wollte nicht fallen. So tickte die Uhr herunter und das Spiel der Gäste wurde hektischer. Quasi ausschließlich wurde Ulrich Winterer gesucht, was dann doch einfach auszurechnen war. Hier wäre es an den weiteren Offensivspielern gewesen ebenfalls aktiver zu sein. Auch von der Reservebank konnte Trainer P. Weber mangels offensiven Alternativen keine Akzente setzen. Auf der Gegenseite kamen die Marcher dann nochmal zu einer dicken Torchance, wobei Marvin Vogt sich das erste und einzige Mal auszeichnen konnte.

So endete ein Spiel zweier enttäuschenden Teams mit einem Remis. Für die SG II maßlos ärgerlich hier zwei Punkte liegen gelassen zu haben und dazu noch leichtfertig die Tabellenführung her geschenkt zu haben. Diese gehört nun den punktgleichen Simonswäldern. Auch die Freiämter Reserve kann bei einem Sieg im Nachholspiel nach Punkten gleichziehen. Bis auf wenige Ausnahmen ist eine deutliche Leistungssteigerung zu den letzten beiden Spielen nötig, wenn man ernsthaft um den Titel mitspielen möchte. Hoffentlich der richtige Warnschuss zur richtigen Zeit.

 

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Maximilian Göppert, Manuel Haas – Alexander Moser, Jonas Andris, Ulrich Winterer, Marcel Kunz, Patrick Winterhalter – Maximilian Herr

Ulrich Winterer trifft zum 0:1
Ulrich Winterer trifft zum 0:1

Freiamt/Ottschwanden verteidigt erfolgreich ein frühes 1:0

SG Freiamt/Ottoschwanden I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I    1:0  (1:0)

BDH, 13.11.2018

 

Die SG Prechtal/Oberprechtal kassierte im Lokalderby auf dem Kunstrasenplatz der SG Freiamt/Ottoschwanden eine knappe, aber auch ärgerliche 1:0 – Niederlage. Die Gastgeber revanchierten sich damit für die bittere Pokalniederlage im Halbfinale der abgelaufenen Runde. 

Bereits nach nur 2 Spielminuten hatten die Platzherren eine große Chance, scheiterten aber am Aluminium. Zehn Minuten später vergaben sie eine weitere Möglichkeit als der Ball unbedrängt aus 5 Meter Entfernung nicht im Tor untergebracht werden konnte. Auch die SG Prechtal/Oberprechtal hatte in dieser kampfbetonten Partie Möglichkeiten zum Ausgleich, doch auch sie verwertete die Möglichkeiten nicht. In der 30. Minute gelang den Gastgebern das 1:0. 

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor. Die SG Prechtal/Oberprechtal drängte mit aller Macht auf den Ausgleich und die Platzherren kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Chance um Chance verstrich für die Elztäler, doch es war eines der Spiele, von denen man sagt, dass wohl nur ein Tor gefallen wäre, wenn die Platzherren früher in die Kabinen gegangen wären. Ein Treffer wollte und wollte einfach nicht gelingen und wenn dann doch mal der Torschrei auf den Lippen der mitgereisten Fans lag, verhinderte der Freiämter Torhüter Marco Herr mit guten Paraden den Ausgleich.

Auch die Schlussminuten, in denen sich die Platzherren mit nur noch 9 Feldspielern dem Ansturm der SG Prechtal/Oberprechtal entgegenstemmten, brachten keine Ergebnisänderung. Derbysieger blieb die SG Freiamt/Ottoschwanden und die SG Prechtal/Oberprechtal stand wieder einmal nach einem Auswärtsspiel mit leeren Händen da.

 

Tor:

1:0 Jochen Zimmermann (30‘)

 

Schiedsrichter: Ali Nassereddine

 

Zuschauer: ca. 250

Die SG Freiamt/Ottoschwanden verteidigte das 1:0 erfolgreich bis zum Schluss.
Die SG Freiamt/Ottoschwanden verteidigte das 1:0 erfolgreich bis zum Schluss.

Siegesserie reisst in Freiamt

Die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal stand das ganze Spiel über unter starkem Druck der Platzherren.
Die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal stand das ganze Spiel über unter starkem Druck der Platzherren.

Sieger im Lokalderby

SG Prechtal/Oberprechtal I  - SG Simonswald/Obersimonswald I    4:1 (3:0)

BDH, 06.11.2018

 

Derby-Zeit in Prechtal. Die SG Prechtal/Oberprechtal empfing den „Nachbarverein“ aus Simonswald, die SG Simonswald/Obersimonswald“.  Dabei hatte in einer durchschnittlichen Partie die Heimelf fast durchgehend die Kontrolle über Spiel und ging glücklich nach 10 Minuten und nach einem Eckball durch ein Eigentor mit 1:0 in Führung. Die Platzherren setzten die Gäste unter Druck und erspielten sich Chancen, so zum Beispiel durch eine schöne Direktabnahme von Daniel Weber, die aber der Simonswälder Keeper sehr gut parierte.

In der 31. Minute gelang dann Max Maier nach einem etwas kuriosen Flugkopfball-Aufsetzer-über-den-Torwart-hinweg-ins-Netz das 2:0. Der Treffer kam zur rechten Zeit, denn bis dahin hatten sich die Gäste mittlerweile gut freigespielt und den Druck der Gastgeber erwidert. Kurz danach dann eine sehr gute Möglichkeit für die Thoma-Schützlinge, als Manuel Burger im Mittelfeld einen Ball vertändelte, die Simonwälder einen schnellen Gegenstoß aufzogen, dann aber die Chance kläglich vergaben.

In der 40. Minute verwandelte Daniel Weber wieder einmal einen Freistoß direkt, was zum 3:0 führte.

Nach dem Seitenwechsel schlugen die Gäste nach einem Eckball zum ersten Mal zu und verkürzten durch Fabian Kopanka auf 3:1. Der Treffer tat ihnen gut und mehrte die Hoffnung, denn nun hatte die Defensive der SG Prechtal/Oberprechtal alle Hände voll zu tun. Simonswald war in dieser Phase zielstrebiger und drängte auf den nächsten Anschlusstreffer. Dieser wäre in der 69. Minute um ein Haar gelungen, hätte nicht Timo Weber im Tor der Gastgeber den Handelfmeter gehalten, den der gut leitende Schiedsrichter Mirko Kozul den Simonswälder zugesprochen hatte. Pech, denn ein zweiter Gegentreffer hätte das Spiel drehen können. Doch die Schlussoffensive der Gäste wurde erfolgreich abgewehrt und als David Storz in der 84. Minute das 4:1 markierte, war die Partie gelaufen.

Alles in allem ein nicht unverdienter Sieg, der vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Die SG Prechtal/Oberprechtal steht nun recht gut da, aber es darf nicht unbeachtet bleiben, dass die Mannschaft nun vor einer ganzen Litanei von Auswärtsspielen steht. Und Auswärts konnte man bislang nur 1 Punkt einfahren. Aber in der momentanen Verfassung der Mannschaft darf man ihr auch in den kommenden Auswärtsbegegnungen einiges zutrauen.

 

Tore:

1:0 Eigentor (10‘)

2:0 Maximilian Maier (31‘)

3:0 Daniel Weber (40‘)

3:1 Fabian Kopanka (20)

4:1 David Storz (84‘)

 

Schiedsrichter: Mirko Kozul

 

Zuschauer: ca. 300

 

Ein "kunstvoller" Flugkopfball von Maximilian Maier führt zum 2:0 für die SG Prechtal/Oberprechtal.
Ein "kunstvoller" Flugkopfball von Maximilian Maier führt zum 2:0 für die SG Prechtal/Oberprechtal.

Derbysieg! Spitzenreiter!  11. Sieg in Folge!

 

SG Prechtal/Oberprechtal II – SG Simonswald/Obersimonswald II  1:0 (0:0)

PVT, 06.11.2018

 

Die Superlative zum aktuellen Lauf unserer „Zweiten“ reichen langsam nicht mehr aus. Nun konnte im Spiel „Erster“ gegen „Zweiter“ sogar der „Derbyfluch“ (nach vier Derbyniederlagen in den Vorsaisons) besiegt werden und damit die Tabellenführung auf fünf Punkte Vorsprung ausgebaut werden.

Das Topspiel hielt was es versprach. Vom Anpfiff weg zeigten beide Teams vollen Einsatz und Aggressivität. Bessere spielerische Akzente setzte zunächst unsere „Zweite“. Nach nicht einmal fünf Minuten drang Marcel Kunz in den Strafraum und wurde an der Grundlinie gefoult. Wie schon gegen Neuenburg übernahm er selbst die Verantwortung und trat zum fälligen Strafstoß an. Doch leider versagten ihm diesmal die Nerven und der Ball flog weit übers Tor. Dem SG-Spiel tat dies jedoch keinen Abbruch, denn keine zehn Minuten später traf Jonas Andris von der Strafraumgrenze nur den Pfosten. Und auch in der Folge hielt das klare Chancenplus für das Heimteam an. Erneut Marcel Kunz steckte traumhaft auf Ulrich Winterer durch, welcher allein vor dem Torhüter den Ball nicht richtig traf. Noch scheiterte man also an den eigenen Nerven. Die Simonswälder dagegen, um ihren Toptorjäger M. Trenkle, hatten kaum gefährliche Offensivaktionen. Man merkte ihnen den Respekt vor der SG II und deren Serie an. Einmal konnte besagter Trenkle sich seinen Bewachern davonstehlen und kam zum Abschluss, doch Marvin Vogt war auf dem Posten und parierte stark. Ansonsten war der Torjäger bei den Innenverteidigern Simon Disch und Maximilian Göppert in sehr guten Händen. So ging es torlos in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt gab es allgemein kaum noch gefährliche Strafraumaktionen. Keines der beiden Teams wollte DEN entscheidenden Fehler machen. Das Spiel wurde stattdessen noch umkämpfter und noch hitziger. Vor allem im Mittelfeldzentrum wurden sich zahlreiche heiße Zweikämpfe geliefert. Wobei besonders Jonas Andris und Jonas Schmieder auf Prechtäler Seite und Max Wehrle auf Simonswälder Seite mit starken Leistungen und Zweikampfwerten glänzten. Dementsprechend nahm die Zahl der gelben Karten mit zunehmender Spielzeit zu. Am Ende standen drei Verwarnungen auf Prechtäler Seite und sechs auf gegnerischer Seite. Auch standen durchaus einige Simonswälder vor einer „Ampelkarte“, doch der (einzige) Ruhepol auf dem Sportplatz Schiedsrichter Strohm beließ es mehrmals bei letzten Ermahnungen. Der ebenfalls gelbrot gefährdete Samuel Andris verließ dann fünf Minuten vor Ende auf heimischer Seite für Patrick Winterhalter den Platz und dieser Wechsel sollte sich auszahlen. Denn zwei Minuten später erreichte ein langer per Kopf verlängerter Ball jenen Winterhalter an der Simonswälder Strafraumkante. Dieser legte sich den Ball zur Mitte und wurde dabei innerhalb des Strafraums vom weit aus seinem Tor geeilten Gästekeeper klar am Fuß getroffen. Folgerichtig zeigte Schiedsrichter Strohm erneut auf den Punkt. Leader Jonas Andris, heute ein Sinnbild für absoluten Siegeswillen, schnappte sich den Ball und verwandelte entschlossen zum Sieg. Der Jubel kannte nach Schlusspfiff keine Grenzen mehr – der lang ersehnte Derbysieg war geschafft. Leider entlud sich der Frust der Gäste am gut und besonnen leitenden Schiedsrichter, wodurch dieser nach Spielende noch eine rote Karte verteilte.

Alles in allem ein vom Chancenverhältnis her verdienter Sieg für unsere „Zweite“. Wobei beiden Teams eine hervorragenden kämpferische Leistungen attestierte werden kann. Man darf gespannt sein, wie lange die SG POP II noch auf der Welle dieses fantastischen Erfolgs reiten darf.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt (60. Minute Matthias Spiegele), Simon Disch, Maximilian Göppert, Manuel Haas – Jonas Schmieder, Jonas Andris, Ulrich Winterer, Marcel Kunz (90. Minute Florian Simic), Florian Becherer – Samuel Andris (85. Minute Patrick Winterhalter)

 

Hart umkäpft war die Partie gegen die Verfolger aus Simonswald, in der die SG POP II die Oberhand behielt.
Hart umkäpft war die Partie gegen die Verfolger aus Simonswald, in der die SG POP II die Oberhand behielt.

Etwas glücklicher Sieg für SG II

SG Prechtal/Oberprechtal II – FC Neuenburg II  4:1 (2:0)

PVT, 29.10.2018

 

Unsere „Zweite“ ist mit einem Sieg in die Wochen der Wahrheit gestartet. Gegen den Verfolger aus Neuenburg war das Spiel allerdings keinesfalls eine klare Sache wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lässt.

Ohne Abtastphase starteten beide Teams in die Partie. Zunächst war das Heimteam im Vorwärtsgang ohne sich eine „Hundertprozentige“ herauszuspielen. Diese hatten die Gäste dann mindestens zweimal auf der Gegenseite, aber Marvin Vogt konnte seine Farben vor dem Rückstand bewahren. Nach etwa 10 Minuten waren die Neuenburger also absolut spielbestimmend und für den Zuschauer schien es eine Frage der Zeit zu sein bis sie sich belohnen. Doch das Gegenteil trat ein: Dominik Göppert drang durch seine Schnelligkeit über Außen in den 16er ein und wurde dann mit einem Foul gestoppt. Daraufhin lies sich Marcel Kunz vom „Punkt“ nicht zweimal bitten und erzielte den Führungstreffer. Das Spielbild änderte sich jedoch nicht. Weiterhin hatten die Neuenburger vor allem im Mittelfeldzentrum ein Übergewicht und die SG II wirkte ungewohnt hektisch. Unter gütiger Mithilfe des Gästekeepers fiel dann der zweite Treffer fünf Minuten vor der Pause. Einen Kunz Freistoß aus dem Halbfeld lies er durch seine Hände ins Tor gleiten. Erst nach der Pause fand unsere „Zweite“ etwas besser in die Partie und schien sich die Führung zu verdienen. Es entwickelte sich bei schwierigen Bedingungen nun ein sehr kämpferisches Spiel. Bei dem sich das Heimteam weiter effizient zeigte. Der heute sehr agile Dominik Göppert bekam nach einer knappen Stunde den Ball in die Gasse gespielt und machte sich alleine auf Richtung Neuenburger Tor und versenkte cool in die lange Ecke - die vermeintliche Entscheidung. Auch in der Folge stecke der Gegner nicht auf und kam erneut brandgefährlich vors Heimtor. Der Anschlusstreffer per Distanzschuss war die logische Folge und längst überfällig. Nun witterten die Gäste ihre Chance und agierten noch offensiver. Dies brachte Lücken für die schnelle SG-Offensivabteilung. Zunächst scheiterte erneut Göppert am Außenpfosten und wenig später wurde Alex Mosers Schuss auf der Linie geklärt. Dann allerdings fand Ulrich Winterer mit seinem Querpass in Alex Moser einen passenden Abnehmer und dieser nutze seine zweite Chance in diesem Spiel zur endgültigen Entscheidung.

Damit wurde die erste von vier aufeinander folgenden Partien gegen direkte Verfolger gewonnen. Das nötige Spielglück hat man aktuell auf seiner Seite. Des Weiteren zeigte man sich heute gnadenlos effizient. Dennoch gilt es die Leistung nochmal zu steigern, um am nächsten Wochenende im Derby gegen den Tabellenzweiten Simonswald bestehen zu können.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Maximilian Göppert, Manuel Haas (62. Minute Matthias Spiegele) – Jonas Schmieder (56. Moser Alexander Moser), Jonas Andris, Dominik Göppert (75. Minute Lukas Wolf), Marcel Kunz (56. Minute Nils Wernet), Ulrich Winterer – Samuel Andris

 


Pokal-Revanche gelingt Neuenburg nicht

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  FC Neuenburg I   5:0 (3:0)

BDH, 28.10.2018

 

Die erhoffte Pokal-Revanche der Gäste aus Neuenburg ging in Prechtal deutlich daneben. Nach einer sehr unterhaltsamen Partie mussten sich der FC Neuenburg der SG Prechtal/Oberprechtal mit 5:0 geschlagen geben. Doch das Ergebnis spiegelt nicht ganz das Kräfteverhältnis wieder, denn Neuenburg hatte mehrfach die Chance, das Ergebnis anders zu gestalten. Allerdings hatten auch die Gastgeber mehrere Möglichkeiten, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Chancen über Chancen also auf beiden Seiten, weshalb die Begegnung auch besonders unterhaltsam war. Bereits nach 3 Minuten hatten die Neuenburger die Führung auf dem Fuß, doch der Torpfosten rettete für den geschlagenen SG-Schlussmann Timo Weber. Einige Minuten später verpasste Torjäger Manuel Greve per Kopf das gegnerische Netz und wieder 3 Minuten später musste Timo Weber bei einer weiteren Neuenburger Chance seine Klasse unter Beweis stellen. Dann war wieder die Heimelf dran. Dieses Mal verpasste David Storz per Kopfball und 3 Minuten später segelte der Torabschluss von Greve knapp über die Torlatte. Doch dann kamen die Gäste innerhalb von nur 3 Minuten völlig unter die Räder: 30. Minute, Neuzugang Dario Skrlec gewinnt den Luftkampf gegen Neuenburgs Kapitän und Schlussmann Benjamin Imhof, Dengler ist da und zieht trocken ab zum 1:0. Noch während die Zuschauer über das Tor redeten, stürmte Greve erneut auf das gegnerische Tor zu und erhöhte, nachdem der erste Versuch noch abgewehrt wurde, im Nachschuss auf 2:0. Aus dem Doppelschlag wurde ein Dreifachschlag, als abermals Dengler, wiederum nur 2 Minuten später das Leder aus 18 Meter Entfernung zum 3:0 ins die Neuenburger Maschen setzt. Drei Tore, zwischen der 30. und 33. Spielminute, ein Ereignis, dass die Zuschauer nicht jeden Spieltag geboten bekommen.

Neuenburg schockiert, aber nicht paralysiert, erarbeitete sich in der 40. Minute nach einem schönen Solo eine weitere Chance, doch der gegnerische Stürmer verpasst, fast schon fahrlässig, das Prechtäler Gehäuse. Letztes Highlight vor der Pause dann wieder auf Prechtäler Seite: Skrlec’s Torschussversuch landet an der Latte. Danach ging es zur Pause und zum Aufwärmen in die warmen Kabinen

Viel los also in der ersten Spielhälfte und beide Mannschaften machten nach dem Wiederanpfiff dort weiter, wo sie aufgehört hatten, mit Offensivspiel auf beiden Seiten. Neuenburg, das sich ja bis dahin schon einige Chancen erspielt hatte, suchte den Anschlusstreffer, die SG Prechtal/Oberprechtal wollte den finalen „Todesstoß“ und arbeitete auf das 4:0 hin. In der 61. Minute scheiterten die Platzherren aber, nach einem vom eingewechselten Florian Klausmann herrlich vorbereiteten Spielzug, ein weiteres Mal am Neuenburger Schlussmann. Dann waren die Neuenburger wieder am Zug, aber an diesem Tag hatten sie es nicht so mit der Chancenverwertung, denn aus bester Schussposition setzte der Neuenburger Angreifer das Leder über die Latte. Fünf weitere Minuten später verschießt Co-Spielertrainer, sonst ein sicherer Schütze, einen Foulelfmeter, Neuenburgs Torhüter parierte. Einige Minuten später erneut eine Riesenmöglichkeit für die Gastgeber, doch Greve und Dengler stören sich gegenseitig beim Torschuss und Neuenburgs Schlussmann zeigte sich als lachender Dritter. Dann endlich, in der 76. Minute gelang das 4:0. Florian Klausmann köpfte nach einem Freistoß unhaltbar ein. In der 80. Minute setzte Greve schließlich mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 den Schlusspunkt unter ein Spiel mit einer Vielzahl an Torchancen auf beiden Seiten. Aufgrund der Tatsache, dass die SG Prechtal/Oberprechtal davon einige mehr hatte, war der Sieg verdient, auch wenn das Ergebnis, wie eingangs erwähnt, nicht unbedingt das tatsächliche Kräfteverhältnis richtig widerspiegelte.

 

Tore:

1:0 Robin Dengler (30‘)

2:0 Manuel Greve (31‘)

3:0 Robin Dengler (33‘)

4:0 Florian Klausmann (76‘)

5:0 Manuel Greve (80‘)

 

Schiedsrichter: Yannick Pelka

 

Zuschauer: 100


Gerechtes Remis gegen den Tabellenführer

SG Prechtal/Oberprechtal  - VfR Merzhausen 1:1  (0:0)

BDH, 23.10.2018

 

Beim letzten Vorrundenheimspiel der SG Prechtal/Oberprechtal in Oberprechtal empfingen die Gastgeber den Tabellenführer VfR Merzhausen. Nicht die Tabellenplätze so aber doch die Tatsache, dass mit dem Tabellenführer das bislang beste Auswärtsteam auf die auf Tabellenplatz 9 plazierte SG als beste Heimmannschaft sorgte im Vorfeld für eine spannende Erwartung.

Beide Mannschaften begannen engagiert und hochkonzentriert aus einer sicheren Defensive heraus und ließen dadurch auf beiden Seiten kaum eine Torchance zu. Genaugenommen hatte jedes Team jeweils eine Möglichkeit, die hätte genutzt werden können. Zunächst die SG Prechtal/Oberprechtal in einer frühen Phase, als nach einem schnell ausgeführten Einwurf Simon Burger recht frei im gegnerischen Fünfmeterraum den Ball bekam, dann aber eine Sekunde zu lange benötigte, das Leder unter Kontrolle zu bringen. Dann war der Gegner da und klärte. Auf der Gegenseite verpasste Merzhausen nach einer Flanke bei einem Flugkopfballversuch die Pille um Zentimeter.

Nach dem Wechsel gelang den Platzherren in der 58. Minute der Führungstreffer. Aus einer dichten Versammlung im Strafraum heraus erzielte David Storz mit einem herzhaften das 1:0. In der Folgezeit tat die SG zu wenig für den Sieg und verpasste die Möglichkeit zu einem 2. Treffer. In der 60. Minute verließ der bis dahin sehr stark spielende SG-Kapitän Pleuler angeschlagen den Platz. Mehr oder weniger nach diesem Wechsel steigerten die Gäste ihr bemühen um den Ausgleich und drückten nun immer stärker auf das Tor von Timo Weber.

Dann kam die 82. Spielminute und eine Ecke für Merzhausen, bei der aus dem dichten Gedränge heraus das Leder einfach nicht aus der Gefahrenzone entfernt werden konnte. Schließlich stocherte der Merzhausener Noah Kragler die Pille über die Linie. Da war es wieder, das späte Gegentor, das die SG bisher schon so oft Punkte gekostet hat.

In der restlichen Spielzeit ergab sich nichts mehr, die beiden Mannschaften trennten sich mit einem gerechten Unentschieden, mit dem jeder zufrieden war, aber eben trotzdem nicht so ganz, denn tatsächlich hätte jeder mit etwas mehr Glück auch gewinnen können.

 

Tore:

1:0 David Storz (53')

1:1 Noah Kragler (82')

 

Schiedsrichter: Dominik Kleissler

 

Zuschauer: 140

Timo Weber, eine sichere bank. Hier verhindert er noch den 1:1 Ausgleich, der jedoch kurz darauf nicht mehr zu verhindern war.
Timo Weber, eine sichere bank. Hier verhindert er noch den 1:1 Ausgleich, der jedoch kurz darauf nicht mehr zu verhindern war.

SG Prechtal/Oberprechtal punktet in Unterzahl

Spfr. Oberried I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   2:2 (0:1)

BDH, 15.10.2018

 

Die Oberrieder begannen die Abendpartie auf heimischem Kunstrasen druckvoll und suchten das schnelle Tor. Bereits nach 10 Minuten bot sich Axel Damjanov dazu die Gelegenheit, er scheiterte jedoch in aussichtsreicher Position an Timo Weber. 

Auch in den Folgeminuten beschäftigten die Gastgeber die Defensive der Elztäler mehr, als dieser lieb war. Prechtal/Oberprechtal wehrte sich mit langen Bällen in die Spitze, wo sich Manuel Greve über die gesamte Einsatzzeit ständig von 2 Bewachern umgeben sah. 

In der 24. Minute dann eine Flanke von Daniel Blum von der Grundlinie vor das Tor der Gastgeber, Simon Burger [1] erwischt das Leder mit dem Kopf und lenkt den Ball über den Oberrieder Keeper hinweg hoch ins lange Eck und brachte die SG zu dem Zeitpunkt etwas überraschend in Führung. Der Treffer zeigt bei den Platzherren Wirkung. Bis zum Halbzeitpfiff gestaltete sich die Partie, die über die ganze Spielzeit hinweg sehr kämpferisch geführt wurde, ausgeglichen.

Nach dem Wechsel dauerte es nur 5 Minuten, bis Oberried durch Ihren Torjäger Damjanov der Ausgleich gelang. Nach einem Eckball von links, der ungehindert durch den Strafraum segelte, setzte Damjanov nur den einen Schritt nach vorne und erzielt aus nächster Distanz den Ausgleich.

Doch Oberried blieb nicht viel Zeit, diesen Treffer zu feiern. Nur drei Minuten später legt Dengler mit einem Querpass auf den wiederum bestens postierten Simon Burger, dem mit dem 1:2 ein sogenannter Doppelpack gelang. Auch in der Folgezeit ergaben sich weiter Chancen für beide Mannschaften. Fünf Minuten nach dem erneuten Führungstreffer der Prechtäler dann eine herbe Entscheidung des Unparteiischen: nach einem Foulspiel an Daniel Weber meinte der Schiri den Ansatz eines Nachtretens erkannt zu haben und zeigte Weber die gelbrote Karte, nachdem dieser bereits in der 20. Minute die gelbe Karte zum ersten Mal sah. Mit nun nur noch 9 Feldspielern wurde die restliche Spielzeit zur harten Prüfung für die Schäfer-Schützlinge. Bis zur 72. Minute konnten sie den Anschlusstreffer verhindern, dann gelang abermals Damjanov mit einer schönen Einzelleistung erneut der Ausgleichstreffer. Doch das war es dann mit dem Tore schießen. Die SG Prechtal/Oberprechtal rettete den Punkt mit viel Einsatz bis zum Abpfiff und schaffte so ein hochverdientes Unentschieden.

 

Tore:

0:1 Simon Burger [1] 24‘

1:1 Axel Damjanov 50‘

1:2 Simon Burger [1] 53‘

2:2 Axel Damjanov 72‘

 

Schiedsrichter: Andreas Nübling

 

Zuschauer: ca. 70


Nummer 9

SF Oberried II – SG Prechtal/Oberprechtal II  0:2 (0:0)
PVT, 13.10.2018


9 Siege in Folge! Die SG II setzte ihre herausragende Siegesserie fort und gewann am Donnerstagabend auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz in Oberried. Noch selten konnte man in der Vergangenheit auswärts in Oberried Punkte mit ins Elztal nehmen. Dies hatte den Vorteil, dass jeder Spieler schon vorher über die Schwere des Spiels Bescheid wusste. Niemand auf Seiten der Gäste lies sich von den acht Erfolgen aus den Vorwochen blenden.
Die Begegnung begann mit einer Abtastphase, keines der beiden Teams wollte zu viel Risiko gehen. Mehr und mehr übernahm der Tabellenführer aber die Oberhand ohne sich allerdings reihenweise Torchancen herauszuspielen. Oberried operierte vor allem mit langen Bällen, zum Torabschluss kamen die Einheimischen wenn dann aus der Distanz. Richtige Torchancen gab es auf der Gegenseite, z.B. als Florian Becherer eine flache Hereingabe am kurzen Pfosten über das Tor setzte und als derselbe Spieler mit einem fulminanten Distanzschuss aus 20 Metern den Ball an den Pfosten setzte. Ansonsten leistete man sich gerade im Offensivspiel die eine oder andere Ungenauigkeit. Diese waren aber auf dem ungewohnten Kunstrasen auf dem der Ball sehr schnell wurde, fast zu erwarten. Die beste Möglichkeit folgte wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff. Samuel Andris (heute wieder als Sturmspitze) kam fünf Meter vor dem Tor an den Ball. Vom Gegenspieler bedrängt, beförderte er den Ball leider übers Tor. Mit Wiederanpfiff hatten die Hausherren ihre beste Phase. Mit viel Mut kamen sie aus der Kabine und setzten unsere „Zweite“ nun früher unter Druck. In diese kleine Drangphase hinein dann die Führung für die SG II. Aus einem etwas unübersichtlichen „Gestochere“ vor dem Strafraum kam der Ball zu Samuel Andris, dieser lies sich die Chance dieses Mal nicht entgehen und traf zur Führung. Nun wurde das Spiel umkämpfter und Trainer Patrick Weber brachte in Daniel Neumaier und Patrick Winterhalter frischen Schwung von der Bank. Dies sollte sich auszahlen, denn jener Neumaier bekam den Ball in der 72. Minute über Außen in den Lauf gespielt, kreuzte seinen Gegenspieler, drang in den Strafraum ein und legte quer. Ulrich Winterer hatte keine Probleme den Ball zum viel umjubelten 2:0 über die Linie zu drücken. Die Erlösung für die Gäste. In der Folge merkte man, dass die Oberrieder nicht mehr an ein Comeback glaubten und unsere „Zweite“ kam vermehrt zu gefährlichen Torchancen. Eine Doppelchance vergaben Ulrich Winterer, welcher im 1 gegen 1 am Keeper scheiterte und Patrick Winterhalter, welcher den Abpraller nicht an einem auf der Linie stehenden Verteidiger vorbei brachte. Die letzten Minuten probierte es die Oberrieder Reserve nochmal mit mehreren langen Bällen und Torwart Marvin Vogt musste bei einem zu kurzen Rückpass Kopf und Kragen riskieren, doch er behielt im sechsten Spiel in dieser Saison eine weiße Weste.
An diesem Spieltag agierte unsere „Zweite“ als richtige Spitzenmannschaft.Trotz keiner spielerisch überragenden Leistung, schoss man die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Schon seit Wochen lässt sich das Team von engen Spielphasen nicht aus der Ruhe bringen und agiert mit der Gewissheit zu jeder Zeit Tore erzielen zu können. Nach dem spielfreien Wochenende stehen für die SG-Reserve mehrere Spiele gegen die Verfolger in der Tabelle an. Es sei dem Team gewünscht, dass man die Erfolgsserie weiter fortsetzen kann.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt (85. Minute Pascal Vogt), Dominik Göppert, Simon Disch, Manuel Haas – Jonas Andris, Jonas Schmieder, Ulrich Winterer, Marcel Kunz (85. Minute Daniel Ringwald), Florian Becherer (65. Minute Daniel Neumaier) – SamuelAndris (72. Minute Patrick Winterhalter)


Glottertal kassiert seine erste Auswärtsniederlage

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SV RW Glottertal I   3:0 (0:0)
BDH, 09.10.2018

Nach der knappen Auswärtsniederlage in Bahlingen hatte die SG Prechtal/Oberprechtal das Aufsteigerteam des SV RW Glottertal zu Gast. In einer unspektakulären ersten Halbzeit wurde den doch recht zahlreichen Zuschauer kein sonderlich anspruchsvoller Fußball geboten.  Glottertal hatte in der 13. Spielminute bei einer flachen Hereingabe vor das Tor der Platzherren eine sehr gute Tormöglichkeit, das Leder wurde jedoch äußerst knapp vom Gästespieler verpasst. Die SG Prechtal/Oberprechtal hatte kurz vor der Pause eine ausgezeichnete Möglichkeit  durch einen Kopfball von Daniel Weber, der jedoch sehenswert vom Glottertäler Schlussmann pariert wurde.
In der zweiten Spielhälfte kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel und zwischen der 50. und der 59. Spielminute entschieden sie dann mit gleich 3 Toren die Partie für sich.
Das erste Tor gelang in der 50. Minute dem zuvor glücklosen Daniel Weber mit einem herrlichen Fernschuss genau in den Winkel. Es folgte ein verwandelter Strafstoß durch den zuvor gefoulten Manuel Burger und in der 59. Minute dann der schönste Treffer, herrlich mit einem Solo von Kilian Winterer vorbereitet, der am kurzen Pfosten dann die Übersicht behielt und dem mitgelaufenen Simon Burger [1] das Leder zur Vollendung vorlegte.
Danach war die Sache gelaufen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Heimbegegnungen ließen die Gastgeber dieses Mal nichts anbrennen und verteidigten das verdiente 3:0 gegen den bis dahin auswärts ungeschlagenen Gegner bis zum Abpfiff durch den gut leitenden Unparteiischen Valerie Baidin.

Tore:
1:0 Daniel Weber(50‘)
2:0 Manuel Greve (Strafstoß 56‘)
3:0 Simon Burger [1] (59‘)

Zuschauer: ca. 160

Schiedsrichter: Valerie Baidin

Kilian Winterer bereitete mit einem sehenswerten Solo das 3:0 vor.
Kilian Winterer bereitete mit einem sehenswerten Solo das 3:0 vor.

„Zweite“ siegt und siegt

SG Prechtal/Oberprechtal II – SV RW Glottertal II  2:0 (1:0)

PVT, 12.10.2018

Die SG POP II feierte im Spiel gegen die Glottertäler Reservemannschaft den achten Sieg in Folge. Hierbei entwickelte sich für die Zuschauer ein recht einseitiges Spiel. Schon die noch gemächliche Anfangsphase zeigte, dass die Gäste sich stark auf ihre Defensivarbeit konzentrieren wollten und dem Heimteam das Feld überlassen wollten. Dieses lies sich nicht lumpen und kam gerade im ersten Abschnitt mit ansehnlichen Angriffen zum Torabschluss. Die erste Chance hatte Max Herr, welcher heute nach guten Leistungen in den Spielen zuvor von Beginn an zum Zug kam, doch noch versagten ihm vor dem Keeper die Nerven. Dies machte er dann nach gut einer halben Stunde besser: Eine klasse Vorarbeit von Jonas Andris verwertete er im zweiten Versuch und traf so zur Führung. Auch in der Folge kamen die Glottertäler kaum über die Mittellinie, geschweige denn in den Strafraum, so einseitig war das Spiel. Unsere „Zweite“ ging zu sorglos mit ihren Chancen um und behielt den Gegner damit im Spiel. Dies änderte sich auch zur zweiten Hälfte nicht. Im Gegenteil, man war in seinen Offensivaktion nicht mehr ganz so klar wie zuvor. Doch das zweite Tor fiel dann trotzdem: Nach zehn gespielten Minuten nickte der aufgerückte Manuel Haas einen Eckball am langen Pfosten ein. Schön, dass dem Team wieder einmal ein Tor nach einem Eckball gelang. Steht man an der Tabellenspitze gelingt wohl (fast) alles. Wie oben schon beschrieben lies die SG II im zweiten Abschnitt etwas nach, kam aber trotz allem gegen den nun müder werdenden Gegner reihenweise zu Chancen. Ulrich Winterer, Maximilian Herr, Jonas Andris und Florian Becherer vergaben reihenweise große Torchancen aus kurzer Distanz. Diese Sorglosigkeit könnte gegen Topteams bestraft werden. Am heutigen Tage brachten die Mannen von Patrick Weber den Sieg aber ungefährdet über die Zeit. Auch wenn die Gäste fünf Minuten vor Schluss zur einzigen aber großen Tormöglichkeit kamen. Im Eins-gegen-Eins blieb Marvin Vogt aber Sieger gegen den Glottertäler Stürmer.

Damit bleibt die SG-Reserve weiterhin Tabellenführer. Man kann jetzt schon stolz auf das Geleistete in dieser Hinrunde sein. Sehr erfreulich auch, dass man nun fünf Mal „zu Null“ spielen konnte und mit acht Gegentreffern die beste Defensive der Liga stellt.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt (70. Minute Pascal Vogt), Dominik Göppert, Simon Disch, Manuel Haas (75. Minute Matthias Spiegele) – Alexander Moser (50. Minute Marcel Kunz), Jonas Schmieder, Ulrich Winterer, Jonas Andris (70. Minute Florian Simic), Florian Becherer – Maximilian Herr

Die Angreifer der SG Prechtal/Oberprechtal II hatte zahlreiche Chancen, von denen sie nur wenige nutzten.
Die Angreifer der SG Prechtal/Oberprechtal II hatte zahlreiche Chancen, von denen sie nur wenige nutzten.

Gut gekämpft und gespielt und dennoch verloren

Bahlinger SC II  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   2:1 

VDH, 03.010.2018

 

Trotz der Niederlage zeigte die SG Prechtal/Oberprechtal in Bahlingen ihre bisher beste Auswärtsleistung. Vielleicht lag es daran, dass jeder wusste, dass man gegen diesen spielerisch starken Gegner nur einigermaßen bestehen konnte, wenn jeder Spieler zumindest läuferisch und kämpferisch seine volle Leistung abrufen würde.

Bahlingen begann erwartungsgemäß druckvoll und offensiv, die Mannschaft hatte ja auch einiges gutzumachen. Die Gäste agierten aus einer dichten Abwehrkette und konnten nur ganz sporadisch eigene Akzente setzen. In der 13. Minute befand sich dann aber plötzlich Kilian Winterer nach einem weiten Schlag in guter Schussposition, verfehlte aber das Tor knapp. Ausgerechnet in der darauf folgenden Phase, in der die SG etwas mutiger geworden war, fiel in der 18. Minute das 1:0 für die Kaiserstühler durch Lucas Knopf. Die frühe Führung spielte Bahlingen natürlich in die Hände. Nun konnten sie ihre spielerischen Stärken noch deutlicher in Szene setzen und sich noch mehr Zeit für ihre Angriffe nehmen. Die Gäste erholten sich jedoch recht schnell vom ersten Schock und ab der 30. Minute wurde es ein ziemlich offenes und ausgeglichenes Spiel. Die Elztäler erarbeiteten sich nun auch einige eigene Torchancen, wenn auch keine sogenannten "hundertprozentigen". Eine davon hatte hingegen Bahlingen in der 39. Minute nach einem präzisen Pass in die Spitze, doch Timo Weber war auf der Hut und bereinigte die gefährliche Situation.

Die zweite Hälfte war gerade mal vier Minuten alt, da erzielte Simon Burger (2) den Ausgleich. Großen Anteil daran hatte allerdings Manuel Greve, der den Ball, den alle anderen schon im Toraus sahen, noch ersprinten und auch noch präzise zu Simon Burger passen konnte. Nun waren die Gastgeber für einige Minutenetwas konsterniert, fassten sich aber schnell und hatten in der 55. Minute erneut eine weitere Topchance, um in Führung zu gehen, verfehlten aber deutlich das Tor. Beide Mannschaften spielten nun schnell und engagiert nach vorne sodass es auf beiden Seiten zu vielen Torszenen kam. In der 67. Minute haderten die Gäste mit dem Schiedsrichter, der ein aus ihrer Sicht offensichtliches Handspiel eines Bahlinger Abwehrspielers auf der Torlinie nicht ahndete. Der Spieler hatte den Ball zwar aus kurzer Distanz an die Hand bekommen, diese hatte sich jedoch deutlich über dem Kopf befunden. Eigentlich Strafstoß und vielleicht sogar noch die Rote Karte. Der Schiedsrichter hatte die Hand jedoch tiefer gesehen und ließ das Spiel weiterlaufen. 

In der Folgezeit hatten beide Mannschaften weitere Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Auf Seiten der SG war es vor allem Timo Weber im Tor, der dies gegen Bahlingen verhinderte, auf Bahlinger Seite rettete in der 78. Minute ein Abwehrspieler für seinen schon geschlagenen Torhüter auf der Linie . Das spielentscheidende Tor erzielte schließlich Lennart Bauer für die Gastgeber in der 80. Minute, als die Gästeabwehr zu unschlüssig reagierte und dem Stürmer viel zuviel Zeit und Freiraum ließ, um sich den Ball zurecht zu legen. Eine unglückliche Niederlage, aber insgesamt eine Leistung, auf der Trainer Schäfer aufbauen kann.


„Zweite“ bleibt in der Erfolgsspur

Bahlinger SC III – SG Prechtal-Oberprechtal II  0:2 (0:0)

 

Bereits vor dem Spiel in Bahlingen erreichte die SG II eine gute Nachricht. Das verlorene Spiel in Bad Krozingen wurde am grünen Tisch mit 3:0 für die SG gewertet, da Bad Krozingen einen nicht Spielberechtigten Spieler einsetzte. Damit war mal plötzlich Tabellenführer.

Der heutige Gegner aus Bahlingen erwies sich in den vergangenen Jahren auf eigenem Terrain als „kleiner“ Angstgegner. So konnte die SG II aus den vergangenen drei Gastspielen in Bahlingen noch nie drei Punkte mit nach Hause nehmen. Man durfte also gespannt sein. Auf dem Kunstrasenplatz am Kaiserstuhl präsentierte sich das Heimteam mit einer defensiven Ausrichtung. So lag es an den Gästen das Spiel zu machen. Dies tat man auch recht ansehnlich, ohne allerdings zu großen Torchancen zu kommen. Oftmals haperte es am letzten Pass. Bahlingen kam nach einem Eckstoß zu Ihrer ersten und lange auch einzigen Möglichkeit. Das neu formierte Innenverteidiger-Duo Jonas Schmieder und Dominik Göppert machte einen klasse Job. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurde der umtriebige Mittelstürmer Samuel Andris Regelwidrig gestoppt, was die „Ampelkarte“ für die Bahlinger bedeutete. Dies hatte zur Folge, dass die SG II das Spiel noch mehr dominierte. Mit viel Power kam man aus der Kabine und drängte nun auf den Führungstreffer. Leider versagten vor dem Tor die Nerven so zum Beispiel als der eingewechselte Maximilian Herr dem trippelten Keeper den Ball abnahm und auf Samuel Andris quer legte dieser aber Freistehend den Ball an den Pfosten schoss.

Das aufopferungsvolle Kämpfen erinnerte an das Gottenheim-Spiel vor wenigen Tagen.

Wie damals war es Ulrich Winterer der die SG II erlöste. 15 Minuten vor dem Ende erzielte er die Führung. In der Schlussphase wurde es dann nochmal brisant. Ein Abstimmungsproblem in der Hintermanschaft verhalf Bahlingen plötzlich zur Torchance, welche Marvin Vogt mit einem klasse Reflex vereiteln konnte. Joker Maximilian Herr entschied das Spie in der Nachspielzeit.

So konnte unsere „Zweite“ mit einem verdienten Sieg die Tabellenführung halten.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Dominik Göppert (88. Minute Matthias Spiegele), Jonas Schmieder, Manuel Haas – Alexander Moser (80. Minute Maximilian Göppert), Jonas Andris, Patrick Winterhalter (55. Minute Florian Becherer), Marcel Kunz (72. Minute Maximilian Herr), Ulrich Winterer – Samuel Andris

 


Fast ein Déjà-vu gegen Biengen

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SV Biengen I   3:2  (1:1)

BDH, 26.09.2018

 

Nach dem unglücklichen 3:3 im letzten Heimspiel gegen den SV Gottenheim – man hatte sich in der Nachspielzeit noch 2 Gegentreffer eingefangen – wollte die SG Prechtal/Oberprechtal in dieser Heim-Partie gegen den Aufsteiger SV Biengen Wiedergutmachung betreiben. Doch zunächst bestimmten die Gäste mehr, was auf dem Platz geschah. Bereits in der 2. Spielminute kamen die Biengener nach einem völlig verunglückten Eckball für die Platzherren zu einem Konter und nur die Querlatte verhinderte einen frühen Rückstand für die Platzherren. Kurz darauf gelang der SG Prechtal/Oberprechtal in der 3. Minute durch Greve das etwas glückliche 1:0.  Doch die Heimelf profitierte erst mal nicht davon, kam trotz des eigentlich beruhigenden frühen Treffers nicht recht ins Spiel und es klappte so gar nichts richtig. Zwar ist Urlaubszeit und Woche für Woche sieht sich Trainer Schäfer gezwungen, mit einer anderen Aufstellung zu agieren, aber alles entschuldigt dies nicht. Das Team wirkte ängstlich, ziemlich plan- und führungslos und reagierte mehr als es agierte. Einziger Lichtblick im Mittelfeld: Florian Klausmann, der auch in den vorhergehenden Partien immer einer der aktivsten und kreativsten Spieler war und dazu auch noch Torschütze. Doch in dieser Partie holperte es auf vielen Strecken. Schließlich glichen der 23. Minute die Gäste aus, was in den Minuten zuvor schon latent in der Luft lag. Und sie kamen in dieser Phase immer stärker auf. Aus Sicht der Platzherren gelang ihnen allerdings in dieser Zeit kein weiterer Treffer und die Prechtäler retteten sich diesem 1:1 erst mal in die Kabine.

Die 2. Spielhälfte gelang der SG wesentlich besser. Biengen baute ab, bzw. wurde durch eine wesentlich bessere Präsenz der Heimmannschaft ausgebremst. Tatsächlich war es nun die SG, die das bessere Spiel aufzogen. In der 65. Minute gelang Robin Dengler aus einem Spielerknäul vor dem gegnerischen Tor heraus das 2:1 und die SG wurde noch mal stärker und setzte den SV Biengen weiter unter Druck. Mit dem 3:1 in der 89. Minute hatten die Zuschauer dann das Déjà-vu, auf das man irgendwie schon gewartet hatte und kaum war es gefallen, da begann draußen an der Barriere schon die Unkerei einiger Zuschauer. Als dann tatsächlich die Gäste in der 92. Minute den Anschlusstreffer zu 3:2 erzielten, stöhnten die Fans auf. Man befürchtete schon das Schlimmste. Doch dieses Mal stellten sich die Spieler der SG Prechtal/Oberprechtal cleverer an, retteten die Partie über die Nachspielzeit und kassierte die volle Punktzahl. Aufgrund der Leistungssteigerung der Heimelf ging das in Ordnung. Biengen verlor etwas unglücklich, es hätte durchaus ein gerechtes Unentschieden werden können. Mit dem Sieg hat sich die SG vor der nächsten Begegnung gegen die Reserve des Bahlinger SC erst mal eine kleine Nervenberuhigung und einen Schuss mehr Selbstvertrauen verpasst. Gut, denn davon kann man nie genug haben.

 

Tore:

1:0 Manuel Greve (3‘)

1:1 Simon Jerger (23‘)

2:1 Robin Dengler (65‘)

3:1 Simon Burger [1] (89‘)

3:2 Salam Osmanovic (92‘)

 

Schiedsrichter: Uwe Freigang

 

Zuschauer: 120

Torwart Timo Weber ist ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft.
Torwart Timo Weber ist ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft.

Nächster Heimerfolg für unsere „Zweite“

SG Prechtal-Oberprechtal II – SV Biengen II  3:0 (1:0)

 

In einem Sehenswerten Kreisligaspiel gewann unsere „Zweite“ verdient, vielleicht aber etwas zu Hoch gegen das Reserveteam aus Biengen.

Hierbei gehörten den Gästen die Anfangsminuten. Nach zwei Individuellen Fehlern in der Prechtäler Hintermanschaft kamen die Gäste direkt zu zwei guten Einschussmöglichkeiten, welche aber ungenutzt blieben. Wie so oft im Fußball viel das Tor dann auf der anderen Seite. Eine Freistoßflanke von Jonas Andris vollendete Startelf-Debütant Florian Becherer per Kopf zur Führung. Ein Erfolgserlebnis, was dem jungen Becherer sicherlich Auftrieb geben wird. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich die Gäste aus Biengen keinesfalls versteckten sondern munter mitspielten. Unsere „Zweite“ hatte Chancen in Person von Ulrich Winterer die Führung zu erhöhen. Jedoch blieb diesem ein Erfolg an diesem Tage verwehrt. Nach dem Pausentee gehörten die ersten Minuten wiederum den Gästen aus Biengen und das Heimteam tat sich schwer. Mit den Einwechslungen von Marcel Kunz und Samuel Andris wollte Trainer Patrick Weber das Ruder wieder herumreißen. Was auch gelang, denn nun hatte das Heimteam wieder deutlich mehr Struktur im Spiel und Samuel Andris gelang folgerichtig per direkt verwandeltem Freistoß das 2:0. Biengen versäumte es auch weiterhin einen Treffer zu erzielen (auch wenn ein Tor nicht unverdient gewesen wäre). So machte Joker Maximilian Herr wenige Minuten vor dem Ende den Deckel auf die Partie drauf.

Die SG II baut also Ihre Serie weiter aus. Im heutigen Spiel überzeugte vor allem die Qualität von der Reservebank. Trainer Weber hat demnach in den kommenden Wochen die Qual der Wahl.

 

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt (61. Minute Marcel Kunz), Simon Disch, Matthias Spiegele, Manuel Haas – Alexander Moser, Jonas Schmieder (61. Minute Samuel Andris), Florian Becherer (55. Minute Maximilian Herr), Jonas Andris, Patrick Winterhalter (55. Minute Dominik Göppert) – Ulrich Winterer


Gefühlte Niederlage

SG Prechtal/Oberprechtal I - SV Gottenheim I

BDH, 17.09.2018

 

Wie eine Niederlage fühlte sich für die SG Prechtal/Oberprechtal das Unentschieden gegen den Aufsteiger Gottenheim an. Nach einer Partie, die zunächst von den Gästen aus Gottenheim elanvoll angegangen wurde, gingen die Gastgeber in der 36. Spielminute durch Florian Klausmann und seinen beherzten Distanzschuss mit 1:0 in Führung. 

Die Gottenheimer schüttelten diesen Nachteil relativ schnell ab, zogen ihre Linie und ihr Spiel durch und erarbeiteten sich zum Teil sehr gute Chancen, allerdings ohne tatsächlich für ihre Bemühungen belohnt zu werden. Das übernahm dann die SG Prechtal/Oberprechtal mit einem Eigentor in der zweiten Spielhälfte selbst: in der 70. Minute sorgte eine unglückliche Abwehr ins eigene Gehäuse für Gleichstand.

Mit einem Unentschieden waren die Platzherren deutlich nicht einverstanden. Mit dem zweiten Tor durch Florian Klausmann, 10 Minuten nach dem Ausgleich, wurde der Weg dafür vermeintlich geebnet und als Greve schließlich in der 90. Minute das 3:1 besorgte, schien die Sache geritzt. Doch so unglaublich es klingen mag: dem war nicht der Fall. In der unverständlich langen und ungerechtfertigten Nachspielzeit von fast acht Minuten, gelang den Gottenheimer in der 94. Minute aus sehr abseitsverdächtiger Position das 3:2. Dann brach die letzte, die 98. Spielminute an. Gottenheims Torhüter beförderte das Leder per Handabschlag weit in die gegnerische Hälfte. Unverständlicherweise zog sich daraufhin die komplette Abwehrreihe der Gastgeber zurück, anstatt dass wenigstens einer der Abwehrspieler den Ball angelaufen hätte. Man ließ das Leder hüpfen und hüpfen bis der Gegner den Ball kontrollieren konnte. Der folgende Volleyschuss passte dann auch genau in den langen Winkel. Unabhängig von der in manchen Situationen kritikwürdigen Leistung des Referees und des letztendlich gerechten Unentschiedens war es dennoch mehr als ärgerlich, das Spiel noch in letzter Sekunde vergeigt zu haben. Und so fühlte sich das Remis für die Gastgeber wie eine Niederlage an, für den Gegner hingegen wie ein Sieg.

 

Tore:

1:0 Florian Klausmann (36')

1:1 Patrick Pleuler, ET (70')

2:1 Florian Klausmann (83')

3:1 Manuel Greve (90')

3:2 David Stählin (94')

3:3 Florian Romeike (98')

 

Zuschauer: ca. 90


Ulrich Winterer rettet den Sieg

SG Prechtal/Oberprechtal II – SV Gottenheim II  3:1 (1:1)

 

Im Nachholspiel unter der Woche traf unsere Reservemanschaft auf den Aufsteiger aus Gottenheim. Für die Mannen von Patrick Weber eine „Unbekannte“. Nichts desto trotz hatte unsere „Zweite“ aus den enttäuschenden Leistungen der Vorwochen etwas Gut zu machen. Ein Hoffnungsschimmer dabei war die Rückkehr von Stürmer Ulrich Winterer aus dem Urlaub.

Dieser zeigte auch Direkt, dass die in Ihn gesteckten Hoffnungen nicht zu unrecht waren. In  unnachahmlicher Form bereitete er nach wenigen Minuten den Führungstreffer vor. Alex Moser musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Gottenheim präsentiert sich abwartend, überlies dem Heimteam den Ball und attackierte an der Mittellinie. Nach einem Einwurf stellten die Gäste dann nach einer guten halben Stunde per Sonntagsschuss am Donnerstagabend auf 1:1. Dies war mehr oder weniger die Einzige gefährliche Aktion nach Vorne. Heimtorwart Marvin Vogt blieb über das ganzen Spiel ziemlich Beschäftigungslos. Des Weiteren schwächte sich Gottenheim kurz vor der Pause mit einer Gelb-Roten-Karte selbst. Im Zweiten Abschnitt erwachte dann deutlich der Kampfgeist der Hausherren. Unbedingt wollte man mit einem Heimerfolg an den Spitzenplätzen dran bleiben. Allerdings tat man sich spielerisch wie auch schon in den Partien davor recht schwer. Die Erlösung dann vier Minuten vor dem Schlusspfiff: Ulrich Winterer schnappte sich an der Mittellinie den Ball, schüttelte seine Gegenspieler ab und erzielte entschlossen den Führungstreffer. Zwei weitere Minuten später stellte der Mann des Spiels den Entstand.

Damit war der Sieg nach einem harten Stück Arbeit in trockenen Tüchern. Dieses Erfolgserlebnis sollte für die nächsten Partien auftrieb geben.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Matthias Spiegele (77. Minute Florian Becherer), Manuel Haas – Jonas Schmieder (89. Minute Florian Simic), Alexander Moser (70. Minute Marcel Kunz), Patrick Winterhalter, Jonas Andris, Dominik Göppert (72. Minute Maximilian Herr) – Ulrich Winterer


Verdienter Sieg des SV Bad Krozingen

FC Bad Krozingen I - SG Prechtal/Oberprechtal I    3:2 (3:2)

Bericht aus FUPA.NET, 10.09.2018

 

Es blieb spannend bis zum Schlusspfiff. Denn der FC Bad Krozingen ließ beim 3:2-Heimsieg gegen die SG Prechtal/Oberprechtal nicht nur zahlreiche Torgelegenheiten verstreichen, sondern zeigte sich auch überaus anfällig bei Standardsituationen.

"Das sind aktuell unsere größten Schwächen", bestätigte FCK-Trainer Sven Martin. "Dass wir unsere Chancen nicht verwerten und aus siebzig Prozent aller Standards Gegentore bekommen - wahrscheinlich, weil wegen der Personallage noch kein Spieler zweimal in Folge auf der gleichen Position gespielt hat. Auch in diesem Spiel haben wir umgestellt, wollten defensiv besser stehen." 

Dies glückte weitgehend: Aus dem Spiel heraus kam Prechtal kaum zu einer Torchance. Trainer Robert Schäfer sollte von "einem unerklärlichen Auftritt" sprechen: "Wir waren neunzig Minuten nicht im Spiel, vor allem in der ersten Halbzeit standen wir komplett neben uns." 

In der 24. Minute erzielte Kaan Boz nach feinem Doppelpass mit Ugochukwu "Henry" Ohagi das überfällige 1:0. Nach einem Eckball glich Daniel Blum auf Kopfballablage von Florian Klausmann aus. Sechs Minuten darauf brachte Eric Metz den FCK erneut in Front. Metz war auch am 3:1 beteiligt: Nach einem weiten Ball passte er quer zu Aridon Kryezin, der Gästekeeper Weber keine Chance ließ. Noch vor der Pause offenbarte Bad Krozingen einmal mehr die Anfälligkeit nach Standards, denn nach einem solchen gelang Kilian Winterer der Anschlusstreffer. Die zweite Halbzeit geriet etwas zerfahren. Doch da die Kurstädter reihenweise ihre Möglichkeiten verschenkten, mussten sie bis zuletzt um die drei Punkte zittern. 

 

 

Tore:

1:0 Kaan Boz (24.)

1:1 Daniel Blum (26.)

2:1 Metz (34.)

3:1 Aridon Kryezin (41.)

3:2 Kilian Winterer (45.)

 

Schiedsrichter: Schumann (Sexau).

 

Zuschauer: 120.

 

Spektakulär, aber selten. Die SG erarbeitete sich gegen Bad Krozingen nicht viele Chancen.
Spektakulär, aber selten. Die SG erarbeitete sich gegen Bad Krozingen nicht viele Chancen.

Enttäuschung pur in Bad Krozingen

FC Bad Krozingen II – SG Prechtal/Oberprechtal II  2:1 (1:1)
PVT, 10.09.2018


Nach drei Siegen in Folge reiste die SG-Reserve mit geschwellter Brust nach Bad Krozingen. Im Spiel gegen die bis dato sieglosen Kurstädter enttäuschte man allerdings auf ganzer Linie.
Dabei startete man eigentlich gut in die Partie. Wie zu erwarten nahm unsere „Zweite“ gegen die defensiv-ausgerichteten Bad Krozinger das Heft des Handelns in die Hand. Die ersten Chancen hatten Stürmer Samuel Andris, welcher für eine Flanke Zentimeter zu klein war und Niklas Vogt mit einem Distanzschuss, welcher knapp sein Ziel verfehlte. In eine noch bessere Schussposition brachte sich eigentlich der emsige Patrick Winterhalter als er sich gegen mehrere Bad Krozinger Verteidiger durchsetzte und frei zum Schuss kam. Doch leider verzog er ebenfalls. Dann war Bad Krozingen mal an der Reihe und versuchte es quasi ausschließlich über ihren schnellen Außenstürmer. Dieser holte in einem Laufduell eine Ecke für seine Farben heraus. Mit dieser ersten Chance kam das Heimteam direkt zur Führung. Hierbei verpasste es die SG-Abwehr zweimal den Ball aus dem Gefahrenbereich zu klären. Dem ersten Schock über diesen Rückstand folgte eine aufkeimende Hektik im eigenen Spiel. Diese war jedoch unbegründet, war man doch das bis hierhin klar überlegene Team und hatte noch über 60 Minuten Zeit den Rückstand zu egalisieren. Vorerst blieb man dann auch weiter am Drücker und so erzielte man kurz vor dem Pausenpfiff durch eine kurz ausgeführte Ecke und einem Kopfball des freistehenden Dominik Göppert den Ausgleich. Wer nun aber glaubte, dass unsere „Zweite“ seiner Favoritenrolle auch nach der Pause weiterhin gerecht werden würde, der täuschte sich gewaltig. Zwar hatte erneut Patrick Winterhalter aus erneut aussichtsreicher Position die erste Chance, dies blieb aber auch die letzte auf Seiten der Gäste. Die SG II verpasste es weiterhin Nadelstiche nach vorne zu setzen. Vielmehr verstrickte man sich in Zweikämpfe im Mittelfeld und lies sich auf unnötige Scharmützel mit den Gegenspielern ein. Auch die Wechsel von Coach Weber zeigten nicht die gewünschte Wirkung. So sahen die Kürstädter immer mehr ihre Chance und gingen dann (wenn auch sehr kurios) in Führung. Eine Krozinger-Flanke konnte im Strafraum vom SG-Verteidiger nur an den Körper eines heranspringenden Stürmers geklärt werden. Von dort aus prallte die Kugel über den verdutzten Marvin Vogt hinweg ins Tor. In der verbliebenen Viertelstunde war für die SG-Anhänger leider bei den meisten Spielern kein Aufbäumen/Glaube an den Sieg erkennbar. Dabei war der Gegner sicherlich nicht übermächtig. Der Frust über die eigene Leistung entlud sich dann einmal mehr auf andere Art und Weise. So sah Samuel Andris als Schlusspunkt noch die Ampelkarte.
Die SG POP II ist damit wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Es sollte zu Denken geben, warum man gerade im zweiten Spielabschnitt keine Ideen im Spiel nach vorne entwickeln konnte. Auch die kämpferische Einstellung, eigentlich das Markenzeichen der letzten Spiele, lies das Team vermissen. An aller erster Stelle sollte man aber die Disziplin und Ordnung wieder auf den Platz bekommen, denn bereits drei Platzverweise nach fünf Spieltagen (!!!) sind schlicht und ergreifend peinlich.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Lukas Wolf (60. Minute Maximilian Göppert), Manuel Haas (50. Minute Daniel Neumaier) – Alexander Moser, Jonas Schmieder, Patrick Winterhalter (74. Minute Maximilian Herr), Jonas Andris, Dominik Göppert – Samuel Andris

 

Anmerkung:

Aufgrund eines Verstoßes gegen die Stammspielerregelung durch den FC Bad Krozingen II  wurde die Partie nachträglich mit 3 Punkten und 3:0 Toren für die SG Prechtal/Oberprechtal gewertet.


Die SG verlor gegen Bad Krozingen II. verdient, jedoch verstießen die Platzherren mit dem Einsatz des Torschützen zum 1:0 gegen die Stammspielerregelung. Die Punkte dürften deshalb an die SG Prechtal/Oberprechtal II. gehen.
Die SG verlor gegen Bad Krozingen II. verdient, jedoch verstießen die Platzherren mit dem Einsatz des Torschützen zum 1:0 gegen die Stammspielerregelung. Die Punkte dürften deshalb an die SG Prechtal/Oberprechtal II. gehen.

Klarer Sieg gegen Wasser/Kollmarsreute

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  Sg Wasser/Kollmarsreute   5:1 (3:0)

BDH, 05.09.2018

 

Mit einem klaren 5:1 Sieg behielt die SG Prechtal/Oberprechtal in der Vorrundenbegegnung gegen die SG Wasser/Kollmarsreute klar die Oberhand. Bereits in der 8. Minute eröffnete sich für Co-Spielertrainer Greve die erste Möglichkeit. Kurz danach glichen die Gäste nach einem Ballverluste der Schäfer-Schützlinge die Chancenstatistik wieder aus. Danach erlebten die gut 130 Zuschauer die beste Phase der SG Wasser/Kollmarsreute, die allerdings daraus keinen Vorteil schlagen konnte. Die SG Prechtal/Oberprechtal nutze schließlich in der 22. Spielminute einen Konter über Neuzugang  Dario Skrlec, der punktgerecht auf Greve servierte, so dass dieser keine Mühe mehr hatte, den Führungstreffer zu erzielen.

Die beste Möglichkeit des ganzen Spiels hatten die Gäste in der 28. Minute. Eine scharfe Hereingabe von links in den Fünfmeterraum vor das Prechtäler Gehäuse konnte von Gästetorjäger Gordijenko nicht genutzt werden, aus kürzester Distanz schoss er Torwart Timo Weber an.

Kurz vor dem Pausenpfiff trumpfte dann die SG Prechtal/Oberprechtal noch einmal auf. In der 41 Minute erhöhte Simon Burger (1) auf 2:0 und 2 Minuten später folgte ein typisches Greve-Tor: aus relativ spitzem Winkel und aus ordentlicher Distanz versenkte er mit einem Flachschuss das Leder im langen Eck zum 3:0 Pausenstand.

Auch die zweite Spielhälfte wurde von der SG Prechtal/Oberprechtal dominiert. Wasser/Kollmarsreute versuchte noch einmal heranzukommen, aber die Versuche blieben Stückwerk und brachten die Gastgeber nicht in Gefahr. 

In der 68. Spielminute probierte sich Florian Klausmann nach einem abgewehrten Ball aus der Distanz und traf aus gut 20 Meter Entfernung zum 4:0. Damit war die Partie mehr oder weniger entschieden. Wasser/Kollmarsreute konnte an diesem Tag den Gastgebern den Sieg nicht mehr streitig machen, was schließlich nur 1 Minute später durch das 5:0, erzielt von Daniel Blum, noch deutlicher wurde. Daran änderte auch der Anschlusstreffer der Gäste, der wiederum nur eine Minute später erfolgte, nichts mehr. Im Gegensatz zu vorangegangenen Partien zeigte sich dieses Mal die SG Prechtal/Oberprechtal von Beginn an selbstbewusst und zielstrebig, war lauffreudiger und zweikampfstärker als in den Wochen zuvor.

Ein Problem(chen) sind die schwankenden, fast schon launischen Auftritte der SG trotz allem. 

Jedoch gibt es Anlass zur Zuversicht. Mit dem jungen Dario Skrlec, der bisher sehr erfreuliche Ansätze zeigte (gutes Spiel, Assist zum 1:0) und der baldigen Rückkehr von David Storz und Claudius Schultis wird eine weitere Stärkung des Kaders eintreten. Gerade Skrlec zeigte bisher in seinen beiden Einsätzen sehr erfreuliche Ansätze. Er scheint ein wertvoller Hinzugewinn für die Mannschaft zu sein. Von Storz und Schultis kennt man die Qualitäten. Von deren Rückkehr, so sie denn fit werden, darf man sich besonders im Defensivbereich weitere Sicherheit und Stabilität erhoffen.

 

Tore:

1:0  Manuel Greve (22‘)

2:0  Simon Burger [1] ( 41‘)

3:0  Manuel Greve (43‘)

4:0  Florian Klausmann (68‘)

5:0  Daniel Blum (69‘)

5:1  Artjom Gordijenk (70‘)

 

Schiedsrichter: Heiko Zehner

 

Zuschauer: ca. 130 

Daniel Blum, dieses mal im Offensivbereich tätig, auf dem Weg zum 5:0
Daniel Blum, dieses mal im Offensivbereich tätig, auf dem Weg zum 5:0

Dritter Erfolg in Serie

SG Prechtal/Oberprechtal II – SG Wasser/Kollmarsreute II  1:0 (0:0)

PVT, 04.09.2018

 

Nach mehreren Jahren Pause kam es wieder einmal zum Duell zwischen der Reserveteams aus Wasser/Kollmarsreute und Prechtal/Oberprechtal. Vor der Saison wechselten die Gäste nach mehrere Spielzeiten in der Staffel 1 wieder zurück in die eigentliche Reservestaffel der Bezirksliga. Trainer Patrick Weber musste sein Team zu diesem Duell auf zwei Positionen umstellen. So spielte Claudius Schultis anstelle des gesperrten Max Göppert und Samuel Andris ersetzte den angeschlagenen Leon Mostegel, welcher im Laufe der Partie allerdings eingewechselt wurde und für die Entscheidung mitverantwortlich war.

Unsere „Zweite“ war gegen den unbekannten Gegner zunächst sehr auf Spielkontrolle aus. Keineswegs sollte es ein ähnlich wildes Spiel wie unter der Woche gegen Nordweil/Wagenstadt werden. Vieles spielte sich am heutigen Tage im Mittelfeld ab und die Zuschauer bekamen nur wenige Torchancen zu sehen. Auf Seiten der Einheimischen hatte Dominik Göppert eine dieser Wenigen als er sich nach rund 20 Minuten gut gegen zwei Gegenspieler behauptete und volley knapp über den Kasten zielte. Auf der Gegenseite stellten Keeper Marvin Vogt zwei Distanzschüsse vor keine Probleme. Die Abwehr um Kapitän Simon Disch und Claudius Schultis stand sehr sicher und harmonierte über die komplette Spieldauer sehr gut. So gut sogar, dass im zweiten Spielabschnitt die Kollmarsreuter Offensive zu keiner nennenswerten Torchance kam. Die SG POP II musste zum Seitenwechsel Torjäger Kilian Winterer, welcher für die 1. Mannschaft geschont wurde, ersetzen und Daniel Neumaier kam ins Spiel. Mangels Alternativen rückte Samuel Andris dafür ins Sturmzentrum. Vor allem auf kämpferischer Ebene holte man sich mit zunehmender Spielzeit die Oberhand. Torchancen waren zwar weiterhin Mangelware, jedoch merkte man der Heimelf den unbedingten Willen an. Und als nach einer knappen halben Stunde Leon Mostegel ins Spiel kam, belohnte man sich für den enormen Aufwand. Der bereits erwähnte Mostegel schlug dabei eine Flanke in die Mitte, dort lies Daniel Neumaier stark für den am zweiten Pfosten völlig freistehenden Jonas Andris durch. Dieser legte sich den Ball kurz zurecht, um ihn dann humorlos unter die Latte zu hämmern – 1:0. Auch in der Folge kam unsere „Zweite“, angetrieben von dem bockstarken Innenverteidigern Disch und Schultis sowie den nimmermüden Brüdern Andris nicht ins Wanken. Im Gegenteil nach 75 Minuten hatte Alex Moser per Strafstoß sogar die Möglichkeit die Partie zu entscheiden, jedoch versagten ihm die Nerven und der Gäste-Keeper parierte den nicht allzu platzierten Schuss. Dennoch reichte es für die Weber-Schützlinge verdient zu drei Punkten und damit zum dritten Sieg in Folge.

Wenn man diese starken kämpferischen Leistungen aus dem heutigen Spiel und dem Nordweil-Spiel für die komplette Spielzeit übernehmen kann, wird man für jeden Gegner schwer zu schlagen  sein. Des Weiteren nochmal ein Lob für die astreine Defensivleistung. Diese sollte ebenfalls weiterhin die Grundlage für die folgenden Spiele sein. Fürs Erste hat man sich jedenfalls, punktgleich mit dem Tabellenführer, in der Spitzengruppe etabliert.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt (87. Minute Lukas Wolf), Claudius Schultis, Simon Disch, Manuel Haas – Alexander Moser, Jonas Andris, Dominik Göppert (57. Minute Leon Mostegel), Samuel Andris, Patrick Winterhalter – Kilian Winterer

 

Claudius Schultis (8) ist wieder zurück in seinem Heimatverein.
Claudius Schultis (8) ist wieder zurück in seinem Heimatverein.

Unnötige Niederlage gegen den Tabellenführer

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SG Nordweil/Wagenstadt I    1:3 (0:1)

BDH, 01.09.2018

 

Die SG Prechtal/Oberprechtal konnte in ihrem Heimspiel die bis dahin makellose Bilanz der SG Nordweil/Wagenstadt nicht trüben. In dem Abendspiel, in dem beide Mannschaften über lange Zeit auf einem ordentlichen Niveau spielten, behielten die Gäste in der Schlussphase die besseren Nerven und nutzten gleich zweimal individuelle Fehler der Platzherren aus um einen 1:1 - Spielstand in ein 1:3 zu verwandeln. Im Bestreben der Gastgeber, alle Punkte nachhause zu fahren verloren diese in der entscheidenden Phase etwas die Geduld und versuchten in der verbleibenden Restspielzeit dem Gegner mit einem zweiten Tor den Knock-Out zu versetzen. Zuvor waren die Gäste bereits in der ersten Spielphase einem Führungstreffer sehr nahe gewesen, doch mit Glück hielten die Prechtäler bis in die 38. Spielminute den Kasten sauber. Dann ging Nordweil/Wagenstatt durch Jonas Bühler mit einem Strafstoß 0:1 in Führung. Nach dem Seitenwechsel glich Greve in der 54. Spielminute aus. Von da weg war konnte die Partie wieder ausgeglichen gestaltet werden. Doch je näher man dem Spielende kam, umso zerfahrener wurden die Aktionen der Platzherren. Kaum noch durchdachte Spielzüge, vielmehr operierte man fast nur noch mit langen Bällen, die aber für eine kompakt stehende Defensive, wie sie von den Gästen gespielt wurde, recht leicht zu verteidigen waren.

Zwei individuelle Fehler in der Schlussphase nutzte schließlich der Nordweiler Torjäger Kai Hensle gnadenlos aus, erhöhte den Spielstand für seine Mannschaft in der 83. Minute auf 1:2 und in der Nachspielzeit, als die SG Prechtal/Oberprechtal alles auf eine Karte setzte, mit einem weiteren Konter den Schlussstand von 1:3 herzustellen.

Die Niederlage wäre mit etwas mehr Cleverness seitens der Gastgeber vermeidbar gewesen, ein einzelner Punkt wäre sicher drin gewesen, noch nicht mal unverdient, aber es sollte nicht sein. Mit unnötiger Hektik und durch den Verlust der Ordnung im Defensivbereich stand man schließlich mit leeren Händen da.

 

Tore:

0:1 Jonas Bühler (38‘ Elfer)

1:1 Manuel Greve (54‘)

1:2 Kai Hensle (83‘)

1:3 Kai Hensle (91‘)

 

Zuschauer: 150

 

Schiedsrichter: Dominik Schätzle

 


Umkämpfter Sieg

SG Prechtal/Oberprechtal II – SG Nordweil/Wagenstadt II  3:2 (2:2)

PVT, 31.08.2019

 

Zum dritten Saisonspiel empfing die SG POP II das Reserveteam aus Nordweil/Wagenstadt. Für das Heimteam galt es mit einem Sieg einen ordentlichen Saisonstart hinzulegen und damit den Anschluss an die vorderen Plätze herzustellen.

Schon aus den Vorsaisons wusste man, dass mit der SG N/W eine enorm körperlich spielende Mannschaft wartete und in der Tat entwickelte sich erneut ein extrem intensives Spiel. Den leicht besseren Start erwischten die Gäste ohne allerdings zu nennenswerten Chancen zu kommen. Die SG zeigte sich gerade in der Anfangsphase zu unorganisiert. Zu allem Überfluss zeigte nach 15 Minuten der Schiedsrichter nach einem klaren Foul im Prechtäler Strafraum auf den Punkt. Keeper Marvin Vogt bewahrte seine Farben aber mit einer Parade vor dem Rückstand. Dies war der Auftakt für eine turbulente erste Hälfte. Keine 5 Minuten später zappelte der Ball nämlich auf der anderen Seite im Netz. Jonas Andris traf mit seinem Freistoß aus Halbposition nicht unhaltbar ins Tor. Doch Nordweil lies sich ebenfalls nicht lange bitten. Ein schlecht verteidigter „langer Ball“ und ein daraus folgender „Kracher“ aus 25 Metern brachten den Ausgleich. Unsere „Zweite“ zeigte sich in der Folge zu hektisch und man brachte nur wenige geordnete Spielzüge zusammen. Einen davon nutzte aber Kilian Winterer zum erneuten Führungstreffer. Wieder dauerte es aber nicht lange und der Gast nutzte einen Fehlpass im Aufbauspiel aus und vollendete zum 2:2. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit gehörte wieder der SG POP II bzw. Kilian Winterer. Denn dieser wurde zunächst vom gegnerischen Keeper von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter konnte er aber nicht am Torhüter vorbei bringen. Da war es wieder, das alte Sprichwort „Der Gefoulte sollte nie selbst schießen“. Wer nun glaubte, die zweite Halbzeit würde weniger nervenaufreibend werden, der täuschte sich. Viel spielte sich im Mittelfeld ab und die Partie wurde von vielen Fouls geprägt. Nordweil/Wagenstadt operierte viel mit langen Bällen und brachte die nun geordnete SG-Defensive kaum in Bredouille. Unsere „Zweite“ tat sich weiterhin schwer gefährlich vors Tor zu kommen. Dies lag auch daran, dass aufgrund von Verletzungen kaum noch Offensivspieler auf dem Platz standen. Wenn es gefährlich wurde dann lief es fast immer über Torjäger Kilian Winterer. So verwunderte es auch nicht, dass es er war, welcher nach einer Flanke vor dem Nordweiler Keeper an den Ball kam und die erneute Führung besorgte. Die Gäste reklamierten ein Foul am Torhüter, doch der Schiedsrichter gab das Tor. Nach dieser Aktion konnte der Nordweiler Keeper nicht mehr weiter spielen und er musste ersetzt werden, gute Besserung an dieser Stelle. Nun wurde die Partie noch härter geführt und immer wieder Stand der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Ein vermeintliches Reklamieren von Max Göppert führte zur Ampelkarte gegen ihn. Damit war eine heiße Schlussphase eröffnet. Bis in 95. Minute verteidigte man zu Zehnt leidenschaftlich gegen den anrennenden Gegner. Dann pfiff der Schiedsrichter nochmal einen Freistoß 17 Meter zentral vor dem Tor. Der fast perfekte Schuss klatschte an die Unterkante der Latte und konnte dann geklärt werden, woraufhin der Schiedsrichter die Partie beendete.

Die Erleichterung auf Seiten der SG POP II war groß. Alles in allem ein durchaus glücklicher Sieg gegen einen guten Gegner aus Nordweil/Wagenstadt.

 

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Maximilian Göppert, Manuel Haas (67. Minute Matthias Spiegele) – Alexander Moser (79. Minute Lukas Wolf), Dominik Göppert, Patrick Winterhalter, Jonas Andris, Leon Mostegel (39. Minute Claudius Schultis) – Kilian Winterer


Arbeitssieg gegen Heitersheim

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  FC Heitersheim I   2:0 (1:0)
BDH, 19.08.2018

 

Im Heimspiel gegen den FC Heitersheim gelang der SG Prechtal/Oberprechtal unter Flutlicht der erste „Dreier“ in der neuen Saison. Im Gegensatz zum Spiel am vergangenen Sonntag begannen die Gastgeber von Beginn an weniger abwartend, versuchten mit einem geordneten Spielaufbau Chancen zu kreieren und mit einem frühen Tor den psychischen Druck etwas abzuschütteln. Dies gelang zunächst allerding nicht sehr gut. Das Spiel der Platzherren wirkte verkrampft, das Passspiel zeigte sich als verbesserungswürdig, einiges noch auf zuviel Zufall aufgebaut.

Beide Teams bewegten sich ungefähr auf gleichem Niveau und so ging es eine recht lange Zeit hin und her, ohne dass sich dabei gute Chancen ergaben, weder hüben noch drüben. Vieles blieb wie schon zu Beginn der Partie im Ansatz stecken, wirkte überhastet, nervös und oftmals ideenlos. 

So musste man dem durch Manuel Greve in der 28. Minute erzielten 1:0 Führungstreffer mehr das Prädikat „erarbeitet“ als denn „herausgespielt“ verleihen. In einem erbitterten Bodenkampf mit dem gegnerischen Keeper drei Meter vor der Torlinie gelang ihm schließlich im dritten Versuch in liegender Position der Treffer.

Wer gehofft hatte, dass sich nach dem ersehnten Führungstreffer die Verkrampfung bei den Platzherren lösen würde, wurde enttäuscht. Spielerisch wurde die Partie bis zum Halbzeitpfiff nicht besser.

Nach dem Seitenwechsel engagierte sich der Gästeclub aus Heitersheim mehr nach vorne, allerdings ohne dabei zu mehr als einer Torgelegenheiten zu kommen. Ein plazierte Schuss wurde von SG-Schlussmann Weber entschärft.

Nach einer kurzen Unterbrechung durch ein vorbeiziehendes Gewitter kamen die Heitersheimer durch einen Elfmeter zu ihrer besten Möglichkeit. Der Strafstoß wurde allerdings wieder nicht genutzt, das Aluminium verhinderte den Ausgleichstreffer. 

Mehr Möglichkeiten hatten gegen Ende die Gastgeber. Pechvogel des Tages war dabei Co-Spielertrainer Manuel Greve, der in der Schlussphase in aussichtsreicher Position eine sehr gute Chance vergab.

Schließlich schaffte der eingewechselte Ulrich Winterer in der Nachspielzeit das erlösende 2:0, nachdem er nach einem energischen Nachsetzen das Leder Sekundenbruchteile vor dem gegnerischen Torhüter erreichte und diesen überwinden konnte.

Es war kein schönes Spiel, es war mehr ein knirschender Arbeitssieg, aber aufgrund der besseren Torchancen blieben die Punkte letztendlich nicht ganz unverdient in Oberprechtal.

 

Tore:
Manuel Greve (28‘)
Ulrich Winterer (92‘)

 

Schiedsrichter: Philipp Poreb

 

Zuschauer: ca. 130


Pure Enttäuschung

SV Solvay Freiburg I – SG Prechtal/Oberprechtal I  3:1 (2:1)
BDH, 13.08.2018

 

Wer nach dem respektablen Auftritt der SG Prechtal/Oberprechtal im Verbandspokal gegen den Oberligisten Bahlinger SC ein ähnlich engagiertes Auftreten der Mannschaft gegen den Landesligaabsteiger SV Solvay Freiburg erwartet hatte, erlebte eine pure Enttäuschung. Die erste Halbzeit begannen der amtierende Bezirkspokalsieger mit einem ängstlichen und entnervenden, 30minütigen Ballgeschiebe in der eigenen Hälfte, bei dem der Gegner gezwungenermaßen in Sachen Ballbesitz einigermaßen weit ins Hintertreffen geriet. Allerdings ergaben sich dabei für die SG keine Lücken, in die sie mit einem überraschenden Pass hätten hineinstoßen können. So dumm war dann die Werkself der Solvay doch nicht, dass sie sich hätte locken lassen. Und wenn, darf berechtigter Zweifel angeführt werden, ob die technischen Fertigkeiten der SG-Protagonisten an diesem Tag so weit vorhanden waren, dass man damit hätte Gefahr erzeugen können. Und so wanderte die Kugel vom Torhüter zum Verteidiger, von links nach rechts und von vorne wieder zurück bis irgendwann dann mal ein Solvayer so dicht vor seinem Gegner stand, dass sich dieser zu einem panisch anmutenden „Blindpass“ gezwungen sah. Diese Spielweise waren dann allerdings für die Platzherren relativ leicht zu unterbinden, so dass der Freiburger Schlussmann von gegnerischem Beschuss in der ersten Halbzeit weitestgehend verschon blieb.
Auch die Gastgeber trugen zu einem spannenderen Spiel nicht viel bei. Technisch besser ausgebildet sahen deren Versuche zwar optisch etwas durchdachter aus, aber die Endergebnisse der Angriffe waren dieselben. Man bot eben auf beiden Seiten der kleinen, wespengeplagten Zuschauerschar einen recht eintönigen Sommerfußball.
Bis zur 44. Minute. Da gelang den Prechtälern durch Daniel Weber das 0:1 und damit war endlich ein Farbtupfer in das Spiel gelangt. Doch dann kübelten die Gastgeber mit „Farbe“ unmittelbar zurück: nur eine Minute später erzielten sie, unterstützt durch einen sehr naiv-optimistisch angesetzten, aber untauglichen Abwehrversuch, aus spitzem Winkel den 1:1 Ausgleich. Und weil das so gut geklappt hatte, probierten sie es erfolgreich aus ähnlicher Position gleich noch mal und nur eine weitere Minute später stand es 2:1. Den mitgereisten Prechtäler Zuschauer fiel die Kinnlade nach unten. Innerhalb von gut 3 Minuten wurde aus einer 1:0 Führung ein 2:1 Rückstand. Danach ging es in die Halbzeitpause.
Es schien so, als habe Trainer Robert Schäfer in dieser Unterbrechungsphase der Mannschaft den Kimmel gerieben, denn mit dem Wiederanpfiff zeigten sich seine Spieler erheblich lebendiger. Es ist schade, dass eine Mannschaft, die nun in großen Teilen schon seit längerer Zeit so zusammenspielt, auf diese Art wieder in die Spur gesetzt werden muss. Jedenfalls zeigte die SG Prechtal/Oberprechtal nun etwas mehr Mut und attackierte das gegnerische Tor energischer. Zwar immer noch mit einer hohen Fehlpassquote und unterlegen in so manchem wichtigen Zweikampf, aber mit erheblich mehr Leidenschaft, einer Leidenschaft, die man besser mal von Anfang an auf den Platz gebracht hätte. Und daraus ergaben sich Chancen, Chancen, die dann allerdings wieder teilweise fürchterlich versemmelt wurden. Ein mancher frug sich, wie dicht denn der Ball an der Torlinie liegen muss, damit er nicht mehr über die Latte oder am Pfosten vorbeigebracht werden kann. Der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Und schließlich kam dann auch irgendwann die befürchtete Strafe:  aus einer Abwehrsituation heraus spielten die Freiburger den Ball nach vorne auf ihre rechte Seite zu Marco Harle, der schon das 2:1 besorgt hatte. Dieser sah den eingewechselten Marvin Vogt zu weit vor seinem Tor stehen und überwand ihn mit einem genau passenden Fernschuss in der 86. Minute zum 3:1 Endstand in einer sehr schwachen Partie, die über weite Strecken gerade mal Kreisliga B – Niveau erreichte – ohne die Kreisliga B dabei diskreditieren zu wollen.

Mag diese subjektive Darstellung des Spiels an manchen Stellen auch etwas hart und ätzend klingen, man konnte es von außen nicht anders wahrnehmen. Am Ende blieb wieder einmal der Eindruck, als würde gelegentlich die Angst vor einer Blamage gegen starke Gegner die Spieler mehr beflügeln, als die Aussichten auf einen Sieg gegen schwächere Gegner. Nach dem Auftritt gegen Bahlingen ist diese Leistung jedenfalls nicht anders erklärbar.

Niemand sollte dem Irrglauben verfallen, dass diese neue Spielrunde einfacher werden könnte als die vergangene. Die SG Prechtal/Oberprechtal wird auch dieses Jahr um den Verbleib in der Bezirksliga hart kämpfen müssen. Dazu und darüber hinaus ist Solidarität, Einsatzwillen, Leidenschaft, Ehrgeiz, Kampfesmut und Härte gegen den Gegner und gegen sich selbst erforderlich. In jedem einzelnen Spiel und in jedem Training und gegen jede gegnerische Mannschaft.

Der nächste Gegner am kommenden Freitag heißt FC Heitersheim. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft dort auftreten wird.

 

Tore:
0:1 Daniel Weber (44‘)
1:1 Serdal Budak (45‘)
2:1 Marco Harle (45 + 1‘)
3:1 Marco Harle (86‘)

 

Schiedsrichter: Yannik Fuhry 

 

Zuschauer: ca. 60-70

Die SG zeigte zu wenig Leidenschaft und verlor zuletzt verdient mit 3:1 gegen SV Solvay Freiburg.
Die SG zeigte zu wenig Leidenschaft und verlor zuletzt verdient mit 3:1 gegen SV Solvay Freiburg.

Achtbares Ergebnis gegen Oberligisten BSC

SG Prechtal/Oberprechtal I  -  Bahlinger SC I    0:4 (0:2)
BDH, 09.08.2018

 

Überraschend gut und achtbar schlug sich die SG Prechtal/Oberprechtal im Verbandspokal gegen den Oberligisten Bahlinger SC vor gut 400 zahlenden Zuschauer. Wer erwartet hatte, dass Bahlingen mit einem Rumpfteam diese vermeintlich leichte Pflichtübung angehen würde, der sah sich angenehm überrascht, denn die Kaiserstühler kamen mit ihrem gesamten Kader angereist und nahmen die Angelegenheit ernst, das sah man von Beginn an.

Dennoch, die erste Großchance hatten die Gastgeber durch Manuel Greve, der in der 8. Minute allein gegen Bahlingens Keeper Dennis Müller aus guter Position nur Zentimeter verzog und die lange Ecke verpasste.
Doch danach war erst mal Schluss mit den Möglichkeiten für die Platzherren und Bahlingen war an der Reihe. Zur Enttäuschung der mitgereisten Fans stimmte aber anfänglich nicht alles mit den Visieren der Kaiserstühler Angreifer, einige gute Chancen ließ man liegen oder man scheiterte am heimischen Torhüter Timo Weber. Und so dauerte es schließlich eine geschlagene halbe Stunde, bis der Oberligist durch Rico Wehrle mit 1:0 in Führung ging, sechs Minuten später dann nach einer Ecke und deren Verlängerung vom kurzen Eck weg zum zweiten Mal traf. Torschütze war Fabian Nopper.
Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter, der BSC hatte das Spiel – natürlich – in der Hand, aber die SG behielt die Ordnung bei, spielte im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit und verteidigte weiter den immer noch recht knappen Rückstand.
Es hätte auch tatsächlich wieder etwas spannender werden können, hätte Greve nach ca. 20 Minuten Spielzeit in der zweiten Hälfte eine zweite Großchance nutzen können. Wieder war er seinem ansonsten souveränen Bewacher entwischt und allein auf dem Weg Richtung Bahlinger Tor, doch dieses Mal scheiterte er am Gäste-Schlussmann, der das Leder noch zur Ecke ablenken konnte. Diese brachte nichts ein, in den allermeisten Fällen blieben die Prechtäler, gerade in der Luft, meistens nur zweiter Sieger, wie am Boden eben auch. Spielerisch hielt die SG Prechtal/Oberprechtal dem Gegner natürlich nicht stand, wie auch? Wäre es so gewesen, würden die Elztäler sicher nicht in der Bezirksliga spielen, sondern ein bis zwei Stockwerke höher.
In der 71. Minute wechselte der BSC aus, für Erich Sautner kam Santiago Fischer, der auch gleich eine Minute später das Ergebnis auf 0:3 schraubte. Auch auf Seiten der SG Prechtal/Oberprechtal wechselte man nun durch, so dass fast alle Reservisten ebenfalls mal zu dem Vergnügen kamen, sich gegen die baden-württembergische Oberliga zu präsentieren. Insbesondere Ersatztorhüter Marvin Vogt bekam nach seiner Einwechslung noch einige Chancen sich auszuzeichnen, was ihm bestens gelang, auch wenn er den zweiten Treffer von Santiago Fischer zum 0:4 in der 84. Minute nicht verhindern konnte.
Dabei blieb es dann auch. Der „kleine David“ SG Prechtal/Oberprechtal hatte sich gegen den „Goliath“ Bahlinger SC wacker geschlagen. Dafür ist der Mannschaft großen Respekt zu zollen. Man war seitens der Gastgeber und deren Fans allgemein mit der äußerst fairen Partie (keine einzige gelbe Karte) sehr zufrieden und kann sich nun wieder den Spielen mit realistischeren Siegchancen zuwende.
Abschließen ist auch dem Schiedsrichtergespann ein großes Lob zu zollen. Es hatten zu keiner Zeit auch nur die kleinsten Probleme und leitete die Partie unaufgeregt und souverän.

 

Tore:

0:1 Rico Wehrle (30')
0:2 Fabian Nopper (36')
0:3 Santiago Fischer (72')
0:4 Santiago Fischer (84')

 

Schiedsrichter: Marcel Buuck, Assistenten: Paul-Alexander Garbe, Jens Löffler

 

Zuschauer: 400 +

Ersatztorhüter Marvin Vogt konnte sich nach seiner Einwechslung noch einige Mal auszeichnen, was ihm auch hervorragend gelang.
Ersatztorhüter Marvin Vogt konnte sich nach seiner Einwechslung noch einige Mal auszeichnen, was ihm auch hervorragend gelang.

Kurzmeldungen


Erste Vorbereitungsspiele der SG Prechtal/Oberprechtal

In der Vorbereitungsphase unserer SG Prechtal/Oberprechtal sind einige Vorberitungsspiele geplant und angesetzt.  Zunächst wurden für die 1. Mannschaft 3 Spiele angemeldet. Alle Spiele finden in Oberprechtal statt:

 

1.)  SG Prechtal/Oberprechtal I  -  Spvgg Kehl-Sundheim I (KL B), Samstag, den 13.07.2019 - 16:00 Uhr

2.) SG Prechtal/Oberprechtal I   -  Spfr. Winden I (KL A), Mittwoch, den 17.07.2019 - 19:00 Uhr

3.) SG Prechtal/Oberprechtal I   -  VfR Hausen I (LL), Sonntag, den 21.07.2019 - 15:30 Uhr

 

Auch für die 2. Mannschaft  wurde Vorbereitungsspiel2 angesetzt:

 

1.) SG Prechtal/Oberprechtal II  -  Spfr. Winden II, 23.07.2019 - 19:00 Uhr

2.) SF Elzach-Yach II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II, Samstag, den 03.08.2019 - 19:00 Uhr, Werner-Gißler-Arena Elzach

 

Schon jetzt laden wir alle Interessierten zu den Spielen ein. Eintritt ist natürlich frei.

 


Einladung aus Gottenheim

Am 3.8. kommt es beim SV Gottenheim zu einem Highlight des Sommers. Um 17 Uhr spielen die Frauen-Bundesliga-Teams des SC Freiburg und der TSG 1899 Hoffenheim auf dem Gelände des SV Gottenheim.
Der SV Gottenheim läd alle Interessierten herzlich ein. (Eintritt: 3 EUR)

(auf das Bild klicken um das Plakat größer zu sehen)


Bilder Saisonabschluss

Die Bilder der Saisonabschlussfeier 2018/19 sind in der Galerie unserer Homepage zu finden.

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