Spielberichte


Aufholjagd mißglückt

 

SG Wasser/Kollmarsreute I  -  SG Prechtal/Oberprechtal II    2:1  (0:0)

 

BDH, 23.04.2018

 

 

 

Lange Gesichter bei Spielern, Trainer und Fans nach einer wieder mal unnötigen Auswärtsniederlage der SG Prechtal/Oberprechtal gegen den Landesligaabsteiger und bis dahin unmittelbaren Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, die SG Wasser/Kollmarsreute. Da hatte man sich nach den letzten Auftritten der Prechtäler etwas anderes erhofft.

 

Vom Anpfiff weg übernahm zunächst die SG Prechtal/Oberprechtal das Kommando auf dem Platz, drückte mit Elan und Schwung auf das Tor der Gastgeber. Nach knapp 10 Minuten setzte einmal mehr Robin Dengler einen ersten Akzent, doch der Pfosten kam der SG Wasser/Kollmarsreute zu Hilfe und verhinderte den Rückstand.

 

Nach gut einer Viertelstunde wendetes sich das Blatt dann zunehmend. Die Platzherren nahmen die Zügel in die Hand, ließen Ball und Gegner laufen und insbesondere Wassers Torjäger Artjom Gordijenko sorgte mehr als einmal für Gefahr vor dem Tor der Gäste.

 

Eine nächste große Chance für die SG Prechtal/Oberprechtal ergab sich aus einem Freistoß in der 30. Minute vor das Tor der Gastgeber. Doch die Direktabnahme von Manuel Burger kam letztendlich zu schwach und wurde eine sichere Beute des gegnerischen Torhüters. Überhaupt sorgten Standards mitunter für die meiste Gefahr für die Hausherren, aus dem Spiel heraus ergaben sich für die SG Prechtal/Oberprechtal wenig Möglichkeiten. Auch deshalb nicht, weil entweder zu überhastet agiert wurde, bei den Zuspielen die richtigen Räume nicht gefunden wurden oder schlicht und einfach die Chancen durch einfache „Stockfehler“ dahinflossen.

 

Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich nicht viel. Der Schwung der ersten Halbzeit hatte bei den Platzherren nachgelassen. Auch diese kämpften bei brütender Hitze insbesondere bei den wichtigen letzten Pässen in die Spitze mit den Nerven und der Genauigkeit, so dass sich erst mal kaum Chancen ergaben.

 

Die SG Prechtal/Oberprechtal bemühte sich diesbezüglich etwas mehr um ein Tor doch ohne Fortune und zugegeben oftmals auch mit zu wenig Maß und Ziel in den Pässen und Zuspielen. Fast aus dem Nichts heraus führte ein Angriff der Gastgeber dann in der 66. Minute zum 1:0. Schuld war ein fehlerhaftes, zu überhasteter Angriff auf den ballführenden Gegner, der mit einer einzigen Körpertäuschung seinen Gegner weit ins Leere laufen ließ, dann einen kurzen, präzisen Pass auf den Wissender Marco Hepp spielte der aus 10 Meter Entfernung überlegt ins lange Eck schob.  Aber nur 2 Minuten später stellte die SG Prechtal/Oberprechtal den Gleichstand wieder her: nach einem Freistoß des eingewechselten Simon Burger (2) lässt der gegnerische Schlussmann das Leder aus den Händen gleiten, Greve ist zur Stelle und schießt ein zum 1:1. Die richtige Antwort nach dem kurz zuvor gefallenen, demotivierenden 1:0.

 

Da für es für beide Mannschaften ein sogenanntes „6-Punkte-Spiel“ war, wollte sich keine Partie mit dem Unentschieden abfinden. Sowohl dies SG Wasser/Kollmarsreute als auch die SG Prechtal/Oberprechtal suchten die Entscheidung und zugegeben, dabei boten sich den Gastgebern die bessern Chancen, die zum Teil und zum Glück für die SG POP recht fahrlässig liegen gelassen wurden.

 

Schließlich war es wieder ein zu überhasteter Angriff auf einen am rechten Flügel auftauchenden Gegner, wieder eine kurze Körpertäusch des Wissender Spielers und dann ein Zuspiel zentral an die Strafraumlinie, wo der bereitstehende Mitspieler schließlich nur knapp im Strafraum in die Zange genommen wurde und fiel. Der Pfiff zum Strafstoß folgte prompt und wurde von Gordijenko sicher verwandelt.

 

Es war vorbei für die SG Prechtal/Oberprechtal, in den verbleibenden 10 Spielminuten gelang kein geordneter Angriff mehr. Lag es am eigenen Unvermögen, an den äußeren Bedingungen, an den Nerven, am Willen und Wollen lag es nicht. Aber mit Kampf allein war das Blatt nicht mehr zu wenden. Ein ganz wichtiges Spiel war verloren gegangen. Es hätte im Falle eines Sieges der SG Prechtal/Oberprechtal das Feld der Abstiegskandidaten noch enger zusammengeführt und hätte für die SG POP einen großen Schritt nach vorne bedeutet, erst mal nicht in der Tabelle, aber im Abstiegskampf insgesamt schon.

 

 

 

Tore:

 

1:0 Marco Hepp (66‘)

 

1:1 Manuel Greve (68‘)

 

2:1 Ardjom Gordijenko (Strafstoß 82‘)

 

 

 

Schiedsrichter: Johannes Bacher

 

 

 

Zuschauer: ca. 150

 

Im wichtigen Auswärtsspiel gegen Wasser/Kollmarsreute blieben die Punkte beim Gastgeber.
Im wichtigen Auswärtsspiel gegen Wasser/Kollmarsreute blieben die Punkte beim Gastgeber.

Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg

SG Prechtal/Oberprechtal I  - Spvgg. Untermünstertal 2:1  (1:1)

BDH, 17.04.2018

 

Bezirksliga Freiburg, 22. Spieltag, die SG Prechtal/Oberprechtal empfing den Tabellenzweiten, die Spvgg Untermünstertal.  Nach den teilweise starken Leistungen der Prechtäler konnte man trotz der hohen Favorisierung der Untermünstertäler nicht davon ausgehen, dass es für diese zu einem Spaziergang werden würde. 

Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gastgeber in der 14. Minute durch Manuel Burger den Gästekeeper zum ersten Mal ernsthaft prüften. Untermünstertal antwortet eine Minute später seinerseits mit einem ersten ernsthaften Torschuss, der jedoch nichts einbrachte .

Zwei Minuten später gelang den Gastgebern nach einem Freistoß, ausgeführt durch Daniel Weber, der Führungstreffer. Der vom gegnerischen Torhüter abgeklatschte Ball landet vor den Füßen von Florian Klausmann, der die Chance zum 1:0 nutzte. Die SG setzte auch nach dem Führungstreffer nach, behauptete sich in den Zweikämpfen und ließ dem Gegner wenig Freiraum zur Entfaltung.

In der 36. Minute gelang den Gästen schließlich der 1:1 Ausgleich. Mit zwei, drei kurzen Pässen war die Abwehr der Platzherren ausgehebelt und der Torschütze Florian Baur freigespielt, der sich schließlich die Ecke aussuchen konnte und Schlussmann Weber keine Chance ließ.

In der 40. Minute ahndete der Unparteiische ein Foulspiel eines Gästespielers mit einer Roten Karte, nachdem dieser, ohne Chance den Ball zu spielen, dem Prechtäler Daniel Weber von hinten in die Beine fuhr.

Das entscheidende Tor der Partie fiel in der zweiten Spielhälfte nach dem sehenswertesten Spielzug des Tages. 59 Minuten waren gespielt, als Manuel Burger den an der rechten Außenlinie postierten  Manuel Greve anspielte. Dieser bediente nach einem kurzen Sprint mit einer scharfen Flanke den in der Mitte freistehenden Simon Burger (1), welcher per Kopf das 2:1 markierte. „Ein wunderschön herausgespieltes Tor!“ attestierte SG-Trainer Roby Schäfer später seinen Schützlingen.

Fast im Gegenzug gelang dem besten Spieler auf dem Platz, dem Untermünstertäler Ablie Suwareh, der Ausgleich, als er ein Zuspiel an SG-Keeper Timo Weber vorbei an den Pfosten setzte.

Ein weiterer, durchaus „hart“ zu nennender Platzverweis gegen die Münstertäler spielte den Gastgebern für die restliche Spielzeit schließlich unverhofft in die Karten. Dennoch agierte die SG Prechtal/Oberprechtal auch in dieser deutlichen Überzahl einige Male übernervös, verlor immer wieder durch überhastete Aktionen den Ball und wirkte nicht sonderlich souverän. Doch mit nur 8 Feldspielern besaß der Tabellenzweite nicht mehr genügend Kraft, den Ausgleich noch zu schaffen.

Drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg verblieben somit bei der SG Prechtal/Oberprechtal, die nach Meinung ihres Trainers diese Partie aufgrund ihrer kämpferischen Leistung die Begegnung verdient gewonnen hatten.

 

Die SG holte gegen den Favoriten Untermünstertal die volle Punktzahl.
Die SG holte gegen den Favoriten Untermünstertal die volle Punktzahl.

Revanche für die „Zweite“ geglückt

 

SG Prechtal/Oberprechtal – Spvgg Untermünstertal   3:2 (2:1)

 

PVT, 17.04.2018

 

 

Mit einer sicherlich spielerisch nicht berauschenden, aber dafür umso kämpferisch hervorragenden Leistung hat die „Zweite“ ihren nächsten Heimerfolg gefeiert. Dafür konnte man sich für die deutliche Niederlage im Hinspiel revanchieren.

 

Dabei ging man wie in den Spielen zuvor auch wieder früh in Führung. Nach zehn Minuten kam Kilian Winterer nach einer Standardsituation im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und Kilian Winterer lies sich diese Chance nicht nehmen und brachte seine Farben in Front. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne große Torchancen. Dabei zeigten die Untermünstertäler ihre spielerische Klasse nur in Ansätzen – noch! Die Hausherren waren an diesem Tage zu ungenau in ihrem Offensivspiel dafür aber besonders nach Standardsituationen gefährlich. So auch nach rund einer halben Stunde als David Storz (in seinem ersten Spiel nach Verletzung) frei zum Kopfball kam, den Ball aber neben das Tor setzte. Wenige Minuten vor dem Pausentee machte dies dann erneut Kilian Winterer besser. Einen Eckball wuchtete er am langen Pfosten zum 2:0 ins Netz. Zur zweiten Halbzeit traten die Gäste dann mit ordentlich Wut im Bauch an. Die Heimelf wurde nun früh und in ihrer eigenen Hälfte attackiert. Man tat sich schwer sich aus der Umklammerung der Untermünstertäler zu befreien. Der Anschlusstreffer war daher auch nicht verwunderlich und verdient. Doch es dauerte nicht lange und Kilian Winterer stellte mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her. Beim ersten gelungenen SG-Angriff der zweiten Halbzeit fand Dominik Göppert in der Mitte den Toptorjäger, dieser traf den Ball zwar nicht voll, aber es reichte, sodass dieser unter dem Torhüter ins Tor kullerte. Wer nun dachte dieses Tor würde der SG P/OP II Sicherheit bringen, sah sich getäuscht. Weiterhin setzten die Untermünstertäler die Heimelf unter Druck. Entlastung wurde kaum geschaffen. Keeper Marvin Vogt stand das eine oder andere Mal im Fokus. Einzig bei einem Abschluss aus dem Rückraum, bei welchem die SG-Hintermannschaft zu spät herausrückte und der Untermünstertäler Stürmer ohne Bedrängnis abschließen konnte, war er machtlos – 3:2.  Das Spiel stand weiterhin auf der Kippe. Als Zuschauer bekam man den Eindruck unsere „Zweite“ bräuchte mindestens einen vierten Treffer, um dieses Spiel zu gewinnen. Die Chance dazu bot sich nach einem der wenigen Entlastungsangriffe, wobei der Abschluss von Kilian Winterer geblockt wurde. Auch der Kopfball nach dem anschließenden Eckball wurde vom Keeper entschärft. Bis zum Schluss waren die Gäste das klar bessere Team, aber die Abwehrschlacht der SG II hatte Erfolg.

 

So stand unterm Strich ein sicherlich etwas glücklicher Sieg. Nach dem Pech der Vorwoche in Neuenburg, eine gute Reaktion. Vor allem die Effizienz vor dem Tor, ausgezeichneter Kampfgeist und ein bärenstarker Kilian Winterer machten heute den Unterschied.

 

 

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, David Storz (60. Minute Patrick Winterhalter), Simon Disch, Lukas Wolf – Jonas Andris, Alexander Moser, Manuel Haas, Samuel Andris (48. Minute Matthias Spiegele), Dominik Göppert – Kilian Winterer

 


„Gefühlte“ Niederlage in Neuenburg

FC Neuenburg II – SG Prechtal/Oberprechtal II  1:1 (1:1)

PVT, 09.04.2018


Die vermeintlich letzte Chance um nochmal in den Meisterschaftskampf der Liga einzugreifen wollte unsere „Zweite“ in Neuenburg nutzen. Trotz der wohl besten Saisonleistung stand am Ende nur eine sehr unglückliche Punktteilung.
Da man mit einem Sieg sich bis auf wenige Punkte an die vorderen Plätze und auch an den Gegner Neuenburg heranrobben konnte, gab Trainer Patrick Weber von Beginn an eine offensive Marschroute aus, welche sich sofort auszahlte. Denn bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff konnte der Neuenburger Keeper einen Steilpass zwar noch vor Sven Beck klären, allerdings genau in die Füße von Samuel Andris, welcher überlegt zum Führungstreffer einschob. Der Start war geglückt und so war bei warmen Temperaturen das Neuenburger Team unter Zugzwang. Dieses zeigte auch direkt, dass es nicht zu unrecht um die vorderen Plätze mitspielt. Mit ihrer spielerischen Klasse konnten sie sich aber lediglich bis ins letzte Drittel vorarbeiten, dort war dann kaum ein durchkommen gegen den SG-Defensivverbund. Die größte Chance, nach einem kapitalen Fehlpass im Aufbauspiel, wurde gemeinsam von Simon Disch und Marvin Vogt vereitelt. Die SG-Offensive verpasste es aber ebenfalls weitere Nadelstiche zu setzen. In der 44. Minuten dann nach einer Neuenburger Flanke ein platzierter Abschluss aus dem Rückraum an zahlreichen Verteidigern und Stürmern vorbei ins Tor zum 1:1. Auch nach Wiederanpfiff blieb die Partie hochklassig und beide Mannschaften wollten den Sieg. Die Partie stand auf Messers Schneide. Sowohl Neuenburg hatte zwei Chancen zur Führung als auch Ulrich Winterer hätte frei vor dem Torhüter mit der bis dato besten Torchance des Spiels seine Farben in Führung bringen können. Die Nervosität war immer mehr zu spüren und machte sich leider auch in kleineren Undiszipliniertheiten (Meckern) mit dem, zugegebenermaßen nicht wirklich sicheren, Schiedsrichter bemerkbar. Dies sollte sich noch rächen. Mit Anbruch der Schlussviertelstunde stellte die SG auf volle Offensive um und nahm das Heft des Handelns komplett in die Hand. Neuenburg wirkte wie ausgepumpt und so kam die SG in regelmäßigen Abständen gefährlich vors Tor. Samuel Andris nach einem Eckball und Max Herr nach einer Flanke zielten aber zu ungenau. Dann die entscheidende Szene in der 90. Minute des Spiels. Nach einem feinen Pass lief einmal mehr Ulrich Winterer alleine auf den Neuenburger Torhüter zu, uneigennützig legte er den Ball nochmal auf den von hinten (!) heran eilenden Kilian Winterer, welche locker zum vermeintlichen Führungstreffer einschob. Der Jubel der Gäste wurde jäh durch einen Pfiff und eine abweisende Geste des Schiedsrichters gestoppt. Dieser wollte eine Abseitsposition erkannt haben. Auch die anschließenden Proteste halfen nichts und so raffte man sich nochmals auf. In der verbleibenden Nachspielzeit kam es zu einer letzten Eckballserie für die SG. Doch die Direktabnahme von Niklas Vogt konnte der Keeper über die Latte lenken und der folgende Eckball von Samuel Andris konnte am langen Pfosten nochmal gerade so auf der Linie per Kopf geklärt werden. Dann war Schluss in Neuenburg.
Die SG POP II verpasste damit trotz einer wirklich starken Leistung drei „Big Points“ gegen einen direkten Konkurrenten einzusacken. Die Schuld einzig und allein dem Schiedsrichter in die Schuhe zu schieben wäre zu einfach. Für die Zukunft gilt es auch während dem Spiel wieder gelassener zu sein, um den Spielleiter nicht gegen sich aufzubringen. Alles in allem kann man sich mit dieser spielerischen Leistung auf die nächsten Auftritte unserer „Zweiten“ freuen.
An dieser Stelle noch gute Genesungswünsche an unsern Kapitän Marcel Stadtler, mit der Hoffnung, dass er (bald) auf den Fußballplatz zurückkehren kann.

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Lukas Wolf, Manuel Haas – Marcel Kunz (73. Minute Dominik Göppert), Jonas Andris, Kilian Winterer, Samuel Andris, Ulrich Winterer – Sven Beck (85. Minute Maximilian Herr)


Enttäuschender Auftritt

FC Neuenburg I – SG Prechtal/Oberprechtal I  2:1 (1:0)
BDH, 08.04.2018

Noch vor wenigen Tagen begeisterte die SG Prechtal/Oberprechtal ihre Fans mit einer fantastischen Leistung im Pokalhalbfinale in Freiamt. Mit unbändigem Siegeswillen, mit Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und konsequentem frühen Stören jeden Versuchs eines geordneten Spielaufbaus wurde der heimische Favorit klar mit 3:0 bezwungen. Der Auftritt der Mannschaft machte Mut, nicht nur dem Team und den Verantwortlichen selbst, auch die mitgereisten Fans waren begeistert und überzeugt, dass man den Klassenerhalt mit solchem Einsatz schaffen wird.
Doch was für ein Auftritt der nahezu gleichen Elf (Manuel Burger fehlte wegen einer Kartensperre) im viel wichtigeren Punktspiel gegen den kommenden Pokalgegner. Das Team war nicht wiederzuerkennen. Weder die zuletzt gezeigte Laufbereitschaft, noch Zweikampfstärke noch ein systemisches Verhalten war zu erkennen. In der Defensive klafften riesige Lücken, die es den Neuenburgern mehr als einmal erlaubten einzelnen Spielern aus der eigenen Hälfte heraus bis unmittelbar in den Strafraum zu laufen, wo Timo Weber des Öfteren in höchst brenzligen Eins-gegen Eins-Situationen Sieger blieb. Man konnte sich nur die Augen reiben, ob der sorglosen Sprachlosigkeit, mit der verteidigt wurde. Nicht ein Kommando mit dem man sich gegenseitig half, kein konsequentes Stören, eine Unzahl an Fehlpässen auch auf kürzeste Distanz und kaum einmal ein geordneter Spielaufbau.
Und zu allem Übel war es eine unglückliche Fußabwehr von Torhüter Weber genau zu einem Gegner, der in der 27. Spielminute die Chance zum 1:0 verwertete und die Platzherren in Führung brachte. Kein Vorwurf, den bis dahin hatte Weber einige Male glänzend reagiert und einen früheren Rückstand verhindert.
In der zweiten Spielhälfte kam die SG zunächst besser ins Spiel und in der 53. Minute egalisierte Florian Klausmann, der noch an diesem Tag agilste Spieler der SG, den Spielstand auf 1:1. Doch danach bot sich seitens der Elztäler wieder das gleiche Bild. Schließlich haderte man noch mit dem nicht unbedingt souverän, aber immerhin unparteiischen Referee und kassierte dafür noch 2 gelbe Karten wegen unsportlichem Verhalten.
In der 78. Minute besiegelten die Neuenburger dann schließlich die Niederlage der SG Prechtal/Oberprechtal mit einem zweiten Treffer.
Zwar hätte Neuenburg die Partie auch klar mit 4 oder 5 Toren Unterschied gewinnen können, trotzdem war diese Mannschaft nicht so stark, wie diese Tatsache es scheinen lässt. Mit einer nur annähernd gleichen Leistung wie im Pokalspiel gegen Freiamt-Ottoschwanden wäre für das Schäfer-Team weitaus mehr drin gewesen. Es waren „big points“ welche die SG da in Neuenburg liegegelassen hatte und es wäre dringend nötig, dass sich die Mannschaft so langsam mal vergegenwärtigt, was auf dem Spiel steht. Man kann nicht immer brillieren, aber so, wie sich das Team in Neuenburg präsentierte, das geht im Abstiegskampf gar nicht.
So leid es auch tut, aber an der gezeigten Leistung gibt es nun mal leider gar nichts zu loben. Schade.

Die SG ließ dem FC Neuenburg zuviel Platz und Freiheiten sich zu entfalten und wurde dafür bestraft.
Die SG ließ dem FC Neuenburg zuviel Platz und Freiheiten sich zu entfalten und wurde dafür bestraft.

Finale!!!!

SG Prechtal/Oberprechtal nach 2012 erneut im Finale des Bezirkspokals

SG Freiamt-Ottoschwanden I – SG Prechtal/Oberprechtal I   0:3  (0:3)

BDH, 30.03.2018

 

In einem mitreissenden Halbfinale besiegte die SG Prechtal/Oberprechtal die SG Freiamt-Ottoschwanden auf deren eigenem Kunstrasenplatz relativ unerwartet klar mit 3:0. Die Mannschaft von Roby Schäfer erspielte sich aus einer verstärkten Defensive heraus gegen die favorisierten Platzherren immer wieder gute Konterchancen und ging in der 12. Spielminute durch einen Treffer von Daniel Weber mit 0:1 in Führung. Die SG Freiamt-Ottoschwanden versuchte zunächst weiter mit taktisch-spielerischen Mitteln den Rückstand wett zu machen, hatte aber im Abschluss neben Pech auch zu wenig Durchsetzungsvermögen, um den Ausgleich zu schaffen. Die Platzherren zeigten sich, allerdings nur optisch, als die bessere Mannschaft, doch kompromissloser und kämpferischer war die SG Prechtal/Oberprechtal, der nach einem Gegenzug über nur 2 Stationen durch Manuel Greve in der 32. Minute das 0:2 gelang. Von da weg war dann auch ein Bruch im Spiel der Gastgeber zu erkennen, es lief nicht mehr viel zusammen. Nur 4 Minuten nach dem 0:2 servierte dann Robin Dengler dem Torschützen des ersten Treffers, Daniel Weber, den Ball so auf dem Silbertablett, dass dieser nur noch zum 0:3 einzuschieben brauchte. Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel war klar erkennbar, was Trainer Jan Herdrich seinem Team aus der Kabine mitgegeben hatte: totale Offensive und ein Anschlusstor so schnell wie möglich. Und sein Team beherzigte die Worte fast die gesamte 2. Hälfte hindurch, allerdings weiterhin erfolglos gegen eine konzentrierte und gnadenlos kompromisslose Defensive der SG Prechtal/Oberprechtal. „Der Geist zeigte sich willig, doch das Fleisch war schwach“, so könnte man das Bemühen der des Herdrich-Teams kommentiere. Und dazu zeigte sich diese Spielweise natürlich auch als hochriskant. Mehr als einmal wurden die Platzherren durch einen weiten Handabschlag von Timo Weber auf die beiden Spitzen Manuel Greve und Robin Dengler in schwere Nöte gebracht und nur mit Glück konnte ein weiterer Treffer der SG Prechtal/Oberprechtal in der zweiten Halbzeit vermieden werden. Der Höhepunkt waren dabei ein Lattenknaller von Dengler und ein Heber von Greve gegen den weit aufgerückten gegnerischen Torwart, der aber noch vor der Linie aufsetzte und über die Torlatte sprang. Einziger Wehmutstropfen des ganzen Spiels war die Gelbrote Karte gegen Manuel Burger kurz vor Schluss in der 88‘. Doch dann war die Partie vorbei und die SG Prechtal/Oberprechtal steht nun zum zweiten Mal nach 2012 im Finale des Rothaus-Bezirkspokals. Der Finalgegner wird am Ostermontag ermittelt im zweiten Halbfinale, in dem der FC Bad Krozingen auf den FC Neuenburg treffen wird.

 

Tore:

0:1 Daniel Weber (15‘)

0:2 Manuel Greve (30‘)

0:3 Daniel Weber (34‘)

 

Schiedsrichtergespann: 

Robert Drews (SR), Josef Mourad (AS), Benjamin Cugaly (AS)

 

Zuschauer: 800

Co-Spielertrainer Manuel Greve: Antreiber und Torschütze im Halbfinale des Bezirkspokals.  (Bild: Daniel Thoma - FUPA.net)
Co-Spielertrainer Manuel Greve: Antreiber und Torschütze im Halbfinale des Bezirkspokals. (Bild: Daniel Thoma - FUPA.net)

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Revanche für Hinspielniederlage

SG Prechtal/Oberprechtal II – Bahlinger SC III  2:0 (1:0)

PVT, 27.03.2018

 

Ohne Stammkeeper Marvin Vogt und ohne die Langzeitverletzten startete die SG P/OP II fast in Bestbesetzung gegen die dritte Mannschaft aus Bahlingen. Die Marschroute von Trainer Patrick Weber hieß gleich vom Anpfiff weg „volle Offensive“ und dies wurde perfekt umgesetzt. Keine 60 Sekunden waren gespielt und Ulrich Winterer war auf dem Flügel durchgebrochen, seine Flanke erreichte Kilian Winterer, welcher den Ball direkt aus der Luft ins obere Toreck bugsierte – der gewünschte Auftakt nach Maß. In der Folge entwickelte sich ein chancenarmes Spiel. Das Heimteam schaltete vom hohen Anfangstempo zurück und lies die Gäste ins Spiel kommen. Bei diesen lief wie schon im Hinspiel fast alles über ihren Außnahmekönner Benjamin Funk. Allerdings war die SG Prechtal heute auf ihn eingestellt, sodass seine Qualität nur selten zur Entfaltung kam. So wie z.B. bei einem direkter Freistoß kurz vor der Halbzeitpause, welchen Oliver Koch stark parierte. Der Vogt-Vertreter lieferte ein souveränes Spiel ab und verlieh der SG-Defensive zusätzliche Sicherheit. Auch zur zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel wenig. Die SG II tat sich schwer beim kreieren vom Torchancen, stand dafür aber sehr gut in der Defensive. Nicht verwunderlich, dass dann ein direkt verwandelter Eckball vom eingewechselten Jonas Andris für das erlösende 2:0 sorgte. Dies war gleichzeitig auch der Endstand des Spiels. Weitere Konterchancen auch über die schnellen Flügel wurden leider nicht konsequent genug ausgespielt. Da aber auch der Gegner vom Kaiserstuhl höchstens noch in der Schlussphase des Spiels gefährlich wurde, stand schlussendlich ein verdienter Heimsieg für unsere „Zweite“.

 

Aufstellung: Oliver Koch – Niklas Vogt, Lukas Wolf, Simon Disch, Manuel Haas (75. Minute Matthias Spiegele) – Alexander Moser (46. Minute Jonas Andris), Ulrich Winterer, Samuel Andris, Marcel Stadtler (55. Minute Maximilian Herr) – Sven Beck (61. Minute Marcel Kunz), Kilian Winterer

 

Oliver Koch im Tor der SG II vertrat Stammtorhüter Marvin Vogt souverän und hielt seinen Kasten sauber.
Oliver Koch im Tor der SG II vertrat Stammtorhüter Marvin Vogt souverän und hielt seinen Kasten sauber.

Kurz vor Schluss die Niederlage

SG Prechtal/Oberprechtal I  - SC Bahlingen II   0:1 (0:0)

BDH, 26.03.2018

 

Wieder einmal zeigte die SG Prechtal/Oberprechtal gegen eine Spitzenmannschaft der Bezirksliga, gegen das Förderteam des SC Bahlingen, eine gute Leistung und stand dann doch letztendlich mit leeren Händen da. Denn bis in die 86. Spielminute hinein stand die Partie unentschieden.

Zwar zeigte die Gästemannschaft von Beginn an ihre spielerische Überlegenheit auf, doch zwingende Torchancen ergaben sich daraus keine. Im Gegenteil, es war der junge Robin Dengler, der den Bahlinger Schlussmann Lößlin in der 13. Minute ernsthaft prüfte, nachdem r sich gegen seinen Bewacher durchgesetzt hatte und von halbrechts zum Schuss kam. In der 26. Minute konnte einmal mehr Timo Weber seine Stärke im direkten Duell mit einem Gegner beweisen und bewahrte die SG vor einem Rückstand. Und auch in der 30. Minute hatten die Bahlinger erneut eine gute Möglichkeit, konnten aber abermals keinen Nutzen daraus ziehen.

In der zweiten Spielhälfte war es wieder die SG, die die erste große Möglichkeit hatte. Nach einem weiten Handabschlag von Timo Weber lieferten sich Manuel Greve und der entgegensprintende Gästekeeper ein Duell um den ersten Ballkontakt. Greve gewann, aber sein Heber überflog Gästetorwart und Querlatte. Es war die größte Möglichkeit für die SG in der zweiten Spielhälfte neben einem Volleyschuss von Manuel Burger, den Bahlingens Schlussmann bravourös parieren konnte. Ab der 60. Spielminute plätscherte die Partie dann etwas vor sich hin. Gute 15. Minuten tat sich nicht viel auf beiden Seiten. In der 76 Minute wurde dann wieder mal SG-Keeper Weber auf die Probe gestellt, als er nach einem Freistoß und einer Kopfballverlängerung prima reagierte. Von da an wurden dann die Bahling noch einmal wacher und trieben den Ball nach vorne. Kurz vor Schluss gelang ihnen schließlich nach einer schnellen Ballstafette und einem mustergültigen Querpass nahe der Grundlinie in den Fünfmeterraum der goldene Schuss. In den Schlussminuten brachten dann Platzherren nicht mehr die Energie auf, um noch einmal mit einem „Luky Punch“ auszugleichen.

Am Schluss gewann die bessere Mannschaft verdient mit 0:1, auch wenn mit ein wenig Glück für die SG ein Unentschieden möglich gewesen wäre.

 

Tore: 

0:1 Santiago Fischer (86‘)

 

Schiedsrichter: Rene Hargarten

 

Zuschauer: 180

 

Die SG machte aus ihren Möglichkeiten zu wenig. Hier verpasst Maier freistehend per Kopf.
Die SG machte aus ihren Möglichkeiten zu wenig. Hier verpasst Maier freistehend per Kopf.

Wertvoller Sieg im Nachholspiel

FC Heitersheim – SG Prechtal/Oberprechtal I   0:5 (0:2)

BDH, 24.03.2018

 

Bei ungemütlichem, nasskalten Regenwetter holte sich am Donnerstagabend im Nachholspiel in Heitersheim die SG Prechtal/Oberprechtal alle drei Punkte in einer überzeugenden Partie. Von Beginn an ließen die Elztäler keinen Zweifel aufkommen, wer auf dem Kunstrasen das Sagen hatte. Die Schäferschützlinge überzeugten von Anfang an mit Einsatzfreude und Zweikampfstärke und drängten die Platzherren über weite Strecken in die Defensive. Heitersheim gelang es zwar immer wiedermal sich zu befreien und zu einem Konter anzusetzen, kamen aber gegen die aufmerksame Abwehr der Gäste kaum einmal zu einer nennenswerten Torchance und wenn doch, dann war Timo Weber im Tor der Prechtäler Endstation.

Trotz der deutlichen Feldüberlegenheit bedurfte es zunächst eines unglücklichen Eigentors der Heitersheimer, um die SG in Führung zu bringen. Auch in der Nachfolgezeit bis hin an die Halbzeitpause konnten die Prechtäler das Ergebnis nicht verbessern. Erst 1 Minute vor dem Pausenpfiff gelang Manuel Greve der 2. Treffer zum 0:2.

In der 2. Spielhälfte erspielten sich dann die aufgedrehten Prechtäler eine Vielzahl von besten Torchancen. Der Treffer zum 0:3 gelang dem wieder einmal äußerst fleißigen und immer brandgefährlichen Robin Dengler, der allein vor dem gegnerischen Torhüter keinerlei Nerven zeigte und den Ball in die Ecke schob. Da waren 57. Minuten gespielt und schon 3 Minuten später erhöhte Simon Burger II auf 0:4, indem er den flach zugespielten Pass im Fünfmeterraum nur einzuschieben brauchte.

Auch die Platzherren, die ab der 64. Minute durch eine gelbrote Karte dezimiert waren, erspielten sich noch einige Chancen, zeigten sich aber im Abschluss zu schwach und zu unkonzentriert, um noch einmal ins Spiel zu kommen.

Den letzten Treffer zum 0:5 erzielte Jan Wernet in der Schlussminute. Gut und gerne hätte die Partie auch 2:8 oder 3:9 enden können, denn, ohne dass dies als Kritik gewertet werden soll, Chancen dazu waren in diesem Spiel genug vorhanden.

 

Tore: 

0:1 Marco Heine (ET, 15‘)

0:2 Manuel Greve (44‘)

0:3 Robin Dengler (57‘)

0:4 Simon Burger II (60’)

0:5 Jan Wernet (90‘)

 

Schiedsrichter: Andreas Nübling

 

Zuschauer: ca. 60


Greve erzwingt Ausgleich in allerletzter Minute

SG Prechtal/Oberprechtal I – SC March I   1:1  (0:0)

BDH, 13.03.2018

 

Ein schwungvoller Start der heimischen SG Prechtal/Oberprechtal eröffnete bereits in den Anfangsminuten die ersten guten Tormöglichkeiten für die Platzherren. Greve scheiterte in der 3. und dann gleich noch mal in der 5. Spielminute am gegnerischen Torwart. In der 21. Minute verhinderte dann auf der anderen Seite die Querlatte einen Rückstand der Gastgeber. Der daran anschließende Nachschuss eines Marcher Stürmers war unkonzentriert und ungefährlich und landete genau in den Armen von SG-Keeper Weber.

Sechs Minuten später dann wieder eine Riesenmöglichkeit für die SG Prechtal/Oberprechtal. Dengler Schuss aus spitzen Winkel landet am Innenpfosten, im Kampf um den abgeprallten Ball landet dieser abermals am Pfosten und von dort springt er schließlich unglücklich einem Prechtäler Spieler zuerst ans Bein und von dort ins Seitenaus. Ein Szenario, wie man es in einer Fußballerkarriere nur wenige Male zu sehen bekommt. Dies waren die Höhepunkte der ersten Spielhälfte. Alles in allem zeigte die SG Prechtal/Oberprechtal einen starken Auftritt und hatte die bessern Torchancen. Wären die Tore gefallen, wäre es auch ein überzeugender Auftritt gewesen.

In der zweiten Spielhälfte war die Partie lange Zeit ausgeglichen mit für beide Seiten wirklich dicken Tormöglichkeiten auf die entscheidende Schlussphase hin. Der erste Treffer und damit das 0:1 verbuchte der SC March.  Ein von der Grundlinie halbhoch in den Fünfmeterraum geschlagener Freistoß sorgte für Verwirrung, der Marcher Marc Friedrich konnte von der Torlinie weg das Leder direkt verwandeln.

Ein Schock für die Einheimischen, denn ein „Nuller“ bei einem Heimspiel im Kampf gegen den Abstieg wollte man nun wirklich nicht hinnehmen. Und so wurde – wieder einmal -  voll auf Risiko gespielt, was sonst auch?

Aus der Viererkette wurde eine Dreierkette und Trainer Robert Schäfer brachte weitere Stürmer ins Spiel. Dann, in der 67. Minute, Aufregung und Empörung auf Seiten der Einheimischen, Schweigen und bangen bei den Gästen: der Marcher Torhüter Michelis leistete sich einen Lapsus, verlor den Ball und riskierte gegen den anstürmenden Dengler alles und eindeutig zuviel. Dengler fiel und alle rechneten mit einem Strafstoß. Aber der Unparteiische – und in diesem Falle wohl nur er – erkannte keine Regelwidrigkeit und gab statt Strafstoß Abstoß. Der Zuschauerbereich kochte und es dauerte etliche Minuten, bis sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. 

Und so drängte die SG weiter auf den Ausgleich und lief dabei fast zwangsläufig in einige vielversprechende Konter der Gäste. SG-Schlussmann Weber konnte sich hierbei gleich zweimal gegen den Marcher Stürmer Rautenberg im Eins-gegen-Eins beweisen und hielt seine Mannschaft weiter im Spiel. 

Die reguläre Spielzeit war schon zu Ende, als Co-Spielertrainer Manuel Greve mit einem Gewaltschuss aus halbrechter Position schließlich noch den glücklichen, aber auch verdienten Ausgleich erzwang. Somit verblieb wenigstens 1 Punkt im heimischen Stadion, in einem Spiel, welches beide Mannschaften hätten gewinne oder verlieren können. 

 

Tore:

0:1 Marc Friedrich (65‘)

1:1 Manuel Greve (91‘)

 

Schiedsrichter: Julian Büche

 

Zuschauer: 180

 

Manuel Greve (hier bei einer vorangegangenen Aktion) erzielte in der 91. Minute den 1:1 Ausgleichstreffer.
Manuel Greve (hier bei einer vorangegangenen Aktion) erzielte in der 91. Minute den 1:1 Ausgleichstreffer.

Rückschlag in der Nachspielzeit

SG Prechtal/Oberprechtal II – SC March II  1:1 (1:0)

PVT, 14.03.2018

 

Eine gefühlte Niederlage musste unsere „Zweite“ im Heimspiel gegen das Reserveteam aus der March hinnehmen. In einem hart umkämpften Spiel kassierte man erst in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer.

Auf tiefem Boden in Prechtal begannen die Einheimischen recht forsch und konnten das Spiel gut kontrollieren. Das Fehlen zahlreicher Offensivkräfte machte sich aber vor allem im Vorwärtsgang bemerkbar. Nur selten kam man im ersten Durchgang wirklich gefährlich vors Tor. Zu häufig schlichen sich Abspielfehler und unnötige Fouls ins Spiel der SG II ein. Trotzdem ging man nach einer gefährlichen Hereingabe von Marcel Kunz, welche schlussendlich von einem Marcher ins eigene Tor befördert wurde in Führung. Wenige Zeigerumdrehungen später hatte man in Folge eines Konters in Person von Max Herr sogar die Chance die Führung auszubauen, doch sein Abschluss wurde im letzten Moment geblockt. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gäste überhaupt mal gefährlich vors Tor. Der über die Flügel durchgebrochene Marcher Stürmer scheiterte aber aus spitzem Winkel an Marvin Vogt. Ansonsten stand die SG-Abwehr um Abwehrchef Simon Disch über die komplette Spielzeit bombensicher. Auch der Toptorschütze der Liga B. Berisha war in guten Händen. Im zweiten Abschnitt blieb das Spiel auf ähnlich niedrigem Niveau, wobei das Heimteam nun mehr und mehr auf Konterchancen lauerte und diese auch bekam. Doch leider traf man vor dem Tor die falschen Entscheidungen. Entweder kam das Zuspiel nicht, nicht an oder der Ball wurde wieder vertändelt. So kam es wie es kommen musste: In der Nachspielzeit kam der SC March nochmal frei zu einer Flanke und die anschließende Verlängerung per Kopf fand am langen Pfosten einen Abnehmer.

Die Köpfe der SG-Spieler waren auch noch lange nach dem Spiel gesenkt. Hätte man sich doch mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten wieder an die vorderen Plätze heranrobben können. Es bleibt die Erkenntnis, dass man auch heute wieder nicht die schlechtere Mannschaft auf dem Platz war und, vor allem nach der Rückkehr der Urlauber und Verletzten, jedem Gegner dieser Liga gefährlich werden kann.

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt (87. Minute Matthias Spiegele), Lukas Wolf, Simon Disch, Niclas Schill (61. Minute Manuel Haas) – Alexander Moser, Jonas Andris, Marcel Stadtler, Marcel Kunz (84. Minute Andreas Rothemund), Maximilian Herr (90. Minute Pascal Vogt) – Kilian Winterer

 

Trotz aller Bemühungen reichte es für die Reserve der SG nur zu einem 1:1 Unentschieden.
Trotz aller Bemühungen reichte es für die Reserve der SG nur zu einem 1:1 Unentschieden.

Niederlage beim Tabellenführer

Trotz engagierter Leistung fährt die SG Prechtal/Oberprechtal ohne Punkte nach Hause

 

Teningen startete mit einem klaren 5:2-Erfolg über die abstiegsgefährdeten Prechtäler aus der Winterpause. Aber so einfach wie es das Resultat suggeriert, war es für den Spitzenreiter nicht.

Auf dem heimischen Kunstrasen benötigten die Teninger  etwas Zeit, ehe sie zu ersten Chancen kamen. „Prechtal stand tief und gut, daher war es auf dem engen Platz schwierig, Räume zu finden“, analysierte Pascal Spöri.  Der FCT-Coach suchte keine Ausflüchte für die Probleme  und sprach die Ausfälle der nach dem Pokal-Viertelfinale gesperrten Spieler (Freistoßspezialist Florian Rees, Abwehrrecke Alexander Schmidt und die Stürmer Fabio Saggiomo und Niklas Froß) gar nicht erst an.

In der 27. Minute erzielte Tobias Löffler aus spitzem Winkel das 1:0. Danach hatte Teningen Oberwasser und hätte die Führung bis zur Pause weiter ausbauen müssen. Kurz nach dem Wechsel traf Robin Dengler mit einem platzierten Freistoß zum Ausgleich. Mit einem Distanzschuss brachte Neuzugang Mergim Hajdari den FCT erneut in Führung. In der 72. Minute legte Thorsten Sillmann den Ball per Kopf ab auf Patrick Nopper, der zum 3:1 einköpfte. Burak Pamuk ließ keine zwei Minuten später nach einem blitzsauberen Konter das 4:1 folgen. Für die Prechtäler hatte Florian Sillmann Pech mit einem Lattentreffer (76.). Als der Teninger Keeper Dervoz gegen Manuel Greve zu spät kam, entschied der Referee  zu Recht auf Strafstoß, den der Gefoulte selbst verwandelte. Die Gäste gingen noch stärker ins Risiko und kassierten in der Schlussminute einen weiteren Konter zum 5:2-Endstand. „Wir haben nur in der zweiten Halbzeit kurz geschlafen, ansonsten hatten wir das Spiel in Griff und haben verdient gewonnen“, fand Spöri. 

Gästetrainer Robert Schäfer sagte: „Man hat nicht gesehen, wer der Spitzenreiter ist – außer am Ergebnis. Der Gegner hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Es wären in Teningen natürlich Bonuspunkte gewesen, aber mit dieser Leistung hätten wir mehr verdient. Wir können erhobenen Hauptes vom Feld gehen.“

 

FC Teningen – SG Prechtal/Oberprechtal 5:2 (1:0)

Tore: 1:0 Tobias Löffler (27.), 1:1 Dengler (52.), 2:1 Hajdari (65.), 3:1 Nopper (72.), 4:1 Pamuk (74.), 4:2 Greve (83./Foulelfmeter), 5:2 Pamuk (90.). Schiedsrichter: Rosenfelder (Sulzburg). Zuschauer: 100.

 

Bericht und Bild: Jürgen Schmidt (BZ - Fupa.net )

Link zum Bericht: https://www.fupa.net/berichte/fc-teningen-fc-teningen-glueckt-superstart-1969226.html


SG P/OP II startet mit Niederlage ins Jahr 2018

FC Tenigen II – SG Prechtal/Oberprechtal II  4:1 (1:0)

 PVT, 09.03.2018

 

Mit einer erneuten Auswärtsniederlage startete unsere „Zweite“ ins Jahr 2018.

Dabei kam man auf dem Teninger Kunstrasen gut ins Spiel. Bereits nach 15 Minuten kam Kilian Winterer freistehend zum Kopfball, doch leider zielte er über das Tor. Fast im Gegenzug tauchte plötzlich ein Heimstürmer frei vor Marvin Vogt auf. Dieser konnte im eins gegen eins zwar die Oberhand behalten, doch beim Versuch den Abpraller zu klären kam es zu einem Foul eines Prechtäler Abwehrspielers. Der fällige Strafstoß wurde sicher verwandelt. Dann eine knifflige Situation wiederum auf der Gegenseite. Kilian Winterer versuchte nach einem Abstimmungsfehler in der Teninger Hintermannschaft deren Keeper zu überlupfen, dieser wiederum faustete den Ball weg und traf dabei auch Kilian Winterer am Kopf. Zum Leidwesen der Prechtäler blieb der Pfiff des Schiris aus und es kam noch dicker, denn wenige Minuten später musste Kilian Winterer den Platz wegen anhaltender Schwindelgefühle verlassen. In der Folge war nun auch Teningen besser im Spiel und unsere „Zweite“ gab das Heft des Handelns aus der Hand. Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, schon erhöhte Teningen zum 2:0. Ein Gewaltschuss aus 30 Metern landete am Pfosten, allerdings schaltete ein gegnerischer Stürmer schneller als die Gästehintermannschaft. Auch beim dritten Treffer war Keeper Marvin Vogt machtlos. Einen weiten Pass nahm der erfahrene Teninger P. Spöri einmal mit der Brust an und verwandelte dann trocken mit dem zweiten Kontakt aus 20 Metern ins untere Toreck – im Endeffekt drei Chancen, drei Treffer. Unserer „Zweiten“ muss man aber zu Gute halten, dass sie das Spiel zu keiner Zeit abschenkte. Selbst hatte man mehrere Möglichkeiten. So scheiterte Marcel Stadtler gleich mehrfach freistehend vor dem Teninger Tor und Samuel Andris setzte einen Freistoß an den Innenpfosten. Doch ein Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Nach dem vierten Treffer des Heimteams stellte Simon Disch dann mit dem Ehrentreffer in der Schlussminute das Endergebnis her.

Schade, dass die SG P/OP II die guten Eindrücke aus den Vorbereitungsspiele nicht ins Ligaspiel übertragen konnte. Wobei man auch sagen muss, dass man an diesem Tag auch nicht die absolut schlechtere Mannschaft war. Die eindeutig effektivere Mannschaft hat an diesem Tag das Spiel für sich entschieden.

 

 

Aufstellung: Marvin Vogt – Niklas Vogt, Simon Disch, Lukas Wolf, Manuel Haas – Alexander Moser (59. Minute Matthias Spiegele), Maximilian Göppert (88. Minute Daniel Ringwald), Marcel Stadtler, Samuel Andris (78. Minute Pascal Vogt), Marcel Kunz – Kilian Winterer (41. Minute Maximilian Herr)


Kurzmeldungen


Förderer und Spender Projekt "Regner 2018"

Viele Unternehmen, Familien und Privatpersonen beteiligen sich als Spender an unserem Projekt "Regner 2018"

Diesen großzügigen Spendern gilt unser herzlichstes Dankeschön!

 

Mehr zu unserem Projekt  >>Hier<<


Finale!

Doppelpass Bezirkspokal

Die SG-Prechtal/Oberprechtal hat am Gründonnerstag-Abend mit einem 0:3-Sieg über die SG Freiamt-Ottoschwanden das Finale des Bezirkspokals erreicht!

Dieses findest statt an "Christi Himmelfahrt" (Vatertag), am 10. Mai 2018 in Mundingen.

>>Mehr zum Spiel<<


Nachholtermine

  • A-Junioren SG Reute - SG Prechtal: Sonntag, 22.04.2018 - 12:00 Uhr - Waldeckstadion Reute