FC Heitersheim - SG Prechtal/Oberprechtal 1:3 (1:2)
Bericht: VDH
Den Spielern des FC Heitersheim war anzumerken, dass Sie im letzten Heimspiel der Saison ihren Zuschauern noch einmal eine gute Leistung bieten wollten. So wurde der Gang der SG
Prechtal/Oberprechtal in die Malteserstadt kein leichter Spaziergang. Das Team von Martin Schill musste sich bei großer Hitze den Sieg hart erkämpfen, dank auch der Torjägerklasse von Santiago
Fischer, der all drei Treffer erzielte und in der Rangliste der Torjäger nun wohl kaum mehr vom ersten Platz zu verdrängen sein dürfte.
Dabei hatte eigentlich alles standesgemäß begonnen. Bereits in der 5. Minute erzielte Fischer nach Vorarbeit von Timo Volk das 0:1. Und in der 11. Minute setzte er sich gegen der Heimabwehr durch
und schloss zum 0:2 ab. So darf es weitergehen, dachten die SG-Fans, doch in der 17. Minute erzielte Mohammed Abubakari, einer der auffälligsten Spieler auf dem Feld, etwas arg unbedrängt nach
einer Ecke den Anschlusstreffer. Bereits zuvor hatte die SG-Abwehr in einigen Szenen etwas arg sorglos agiert. Die Gastgeber wurden nun stärker, wenn auch keine echten Torchancen dabei
heraussprangen. Auf der anderen Seite hatte Felix Göppert in der 37. Minute noch eine herausragende Einschussmöglichkeit, sein Heber über den Torhüter hinweg landete jedoch an der
Querlatte.
In Bezug auf Spielanteile war die zweite Halbzeit zumindest ausgeglichen, vielleicht sogar mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft, deren Spieler doch aggressiver und ernsthafter zu Werke
gingen. Zu viele Bälle gingen bei der SG verloren, wenn es nach vorne ging. Da kam das 1:3 in der 80. Minute, erneut durch Santiago Fischer, genau zur richtigen Zeit, um den Elan etwas aus dem
Spiel der Gastgeber zu nehmen. Der FC Heitersheim drängte zwar bis zum Schlusspfiff auf eine Ergebnisverbesserung hin, konnte die SG-Abwehr aber nicht mehr ernsthaft in Verlegenheit
bringen.
SG Prechtal/Oberprechtal - FC Freiburg II 4:3 (1:2)
Bericht: B. Disch
Was für ein Nachmittag im Prechtäler Eilet-Stadion! Die SG Prechtal/Oberprechtal hat sich mit einem dramatischen 4:3-Erfolg gegen die U23 des Freiburger FC vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga Freiburg gesichert und den Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einer Meisterfeier aus.
Die Ausgangslage war klar: Mit einem Sieg konnte die SG den Titel vorzeitig unter Dach und Fach bringen. Allerdings musste die Mannschaft erneut auf Stammtorhüter Marvin Vogt sowie dessen gesperrten Vertreter Claudius Gass verzichten. Erneut stand Frank Ringwald zwischen den Pfosten – und sollte noch eine wichtige Rolle spielen.
Von Beginn an war die Nervosität der Gastgeber spürbar. Der abstiegsbedrohte Freiburger FC spielte mutig auf und setzte die SG massiv unter Druck. Die Folge ließ nicht lange auf sich warten: In der 14. Minute brachte Jermain Dzinic die Gäste verdient mit 1:0 in Führung. Wenig später drohte die Partie frühzeitig zu kippen, als der Schiedsrichter auf Elfmeter für Freiburg entschied. Doch Ringwald bewahrte seine Mannschaft vor einem noch größeren Rückstand und parierte den Strafstoß glänzend.
Als Felix Göppert in der 38. Minute endlich den Ausgleich erzielte, schien die SG zurück im Spiel zu sein. Doch die Freude hielt nur wenige Sekunden. Direkt nach dem Anstoß stellte Selim Vancic den alten Abstand wieder her und sorgte für die 2:1-Pausenführung der Gäste. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient war.
Nach dem Seitenwechsel wurde es zunächst noch düsterer für die Hausherren. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Mohamad Arsal auf 3:1 für den FFC. Auf den Rängen machte sich Ernüchterung breit, die Meisterfeier schien in weite Ferne zu rücken.
Doch genau in dieser schwierigen Phase zeigte die SG die Qualität eines künftigen Meisters. Die Mannschaft bewies Moral, kämpfte sich zurück und fand plötzlich zu jener Entschlossenheit, die in der ersten Halbzeit noch gefehlt hatte. Der überragende Santiago Fischer wurde zum Matchwinner: Mit zwei sehenswerten Treffern innerhalb von nur vier Minuten stellte er die Partie auf den Kopf und glich zum 3:3 aus. Der Freiburger FC, der dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste, geriet nun zunehmend ins Wanken.
Die SG roch ihre Chance – und nutzte sie. In der 74. Minute schlug Simon Burger II zu und erzielte das viel umjubelte 4:3. Das Stadion stand Kopf. Zwar stemmten sich die jungen Freiburger in der Schlussphase nochmals gegen die drohende Niederlage, doch die Gastgeber brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. Nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand hatte die SG Prechtal/Oberprechtal das Spiel gedreht und sich die Meisterschaft gesichert. Sicherlich war auch das nötige Quäntchen Glück dabei, denn die junge Freiburger Mannschaft verdiente sich großen Respekt und hätte durchaus einen Punkt mitnehmen können. Doch Meister werden am Ende jene Mannschaften, die auch schwierige Spiele gewinnen. Genau das tat die SG an diesem denkwürdigen Nachmittag – und darf nun verdient den Aufstieg in die Landesliga feiern.
SV Endingen - SG Prechtal/Oberprechtal 2:3 (0:1)
Bericht: VDH
Die erste Spielminute war noch nicht gelaufen, da gab es auch schon den ersten Schock für die SG Prechtal/Oberprechtal. Ein weiter Pass hinter die SG-Abwehr, Claudius Gass kommt aus dem Tor entgegen und prallt mit dem Endinger Stürmer zusammen. Der Schiedsrichter erkannte auf Notbremse und zeigte dem Torhüter die Rote Karte. Für Gass kam Frank Dufner zwischen die Posten und Michael Moser musste das Feld verlassen.
Die erste Prüfung, den Freistoß aus 18 Metern, überstand Dufner auch gleich mit Bravour. Endingen wollte den Vorteil sofort nutzen und stürmte mit viel Elan gegen das SG-Tor. Die nächste große Chance hatte aber die SG in der Person von Felix Göppert, der jedoch noch am Torhüter scheiterte. In der 11. Minute gingen dann aber doch die Gäste durch Timo Volk in Führung, der einen nach einer Ecke zu kurz abgewehrten Ball postwendend ins Tor beförderte.
Die SG hielt sich, um Kräfte zu sparen, etwas zurück, konterte aber immer wieder gefährlich. In der 28. Minute setzte sich Fabian Nopper gegen zwei Abwehrspieler durch, wurde aber knapp vor der Endinger Strafraumgrenze gestoppt. Der Schiedsrichter sah zur allgemeinen Verwunderung jedoch kein Foulspiel, was ebenso eine Rote Karte wegen Notbremse nach sich gezogen hätte.
Trotz Überzahl konnten die Hausherren keine nennenswerten Torchancen verbuchen. Die SG-Abwehr stand sicher, und was durchkam, wurde zur Beute von Frank Dufner.
Die erste Minute der zweiten Halbzeit sah gleich eine Topchance für Santiago Fischer, sein Schuss wurde vom Endinger Torhüter jedoch mit einer Glanzparade zur Ecke abgewehrt. Eine Minute später aber drückte Felix Göppert eine Flanke von David Schill am Boden liegend zum 0:2 über die Torlinie.
Endingen drängte jetzt noch stärker, und in der 55. Minute erzielte Daniel Schüber den Anschlusstreffer zum 1:2. Die Kaiserstühler waren nun voll im Fluss und hätten in der 58. Minute sogar fast den Ausgleich erzielt. In der 63. Minute hob jedoch Timo Volk den Ball über die Endinger Abwehr auf Felix Göppert, der auch noch den Torhüter umspielte und den alten Toreabstand wiederherstellte.
Santiago Fischer hatte an diesem Tag etwas Pech, denn sein Kopfball in der 65. Minute wurde erneut vom Torhüter glänzend pariert. Die Kaiserstühler waren keineswegs chancenlos, doch der Treffer zum 2:3 in der 5. Minute der Nachspielzeit durch Albion Bojaj kam zu spät.
SG Prechtal/Oberprechtal - TV Köndringen 4:1 (0:1)
Bericht: VDH
Nach der deftigen Niederlage bei Freiburg St. Georgen war die SG Prechtal/Oberprechtal in der Pflicht, es gegen den Gast aus Köndringen besser zu machen, wollte man den 4-Punkte-Vorsprung in der Tabelle halten. Das gelang zwar, es bedurfte allerdings wieder einmal einer ordentlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um die drei Punkte unter Dach und Fach zu bringen.
Der TV Köndringen ist zwar relativ sicher im Mittelfeld platziert, zum Geschenkeverteilen war man jedoch nicht ins Elztal gefahren. Das zeigte sich schnell im Spielverlauf, der sich mehr und mehr in die SG-Hälfte verlagerte. Einer guten Chance von Felix Göppert in der 17. Minute folgte in der 24. Minute ein fulminanter Kracher an die Unterkante der Latte des von Claudius Gass gehüteten SG-Tores. Die nächste Gästechance folgte nur wenige Minuten später, doch Gass konnte die Köndringer Chance im Eins-gegen-Eins durch ein gutes Stellungsspiel zunichtemachen.
Gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel und hatten durch Felix Göppert, Michael Moser und Simon Burger drei gute Abschlüsse. Den einzigen Treffer in der ersten Spielhälfte erzielte jedoch der Köndringer Sebastian Blum zum 0:1 in der 46. Minute, als er recht unbedrängt den Ball in die lange Ecke einschieben konnte.
Zum Wiederanpfiff hatte die SG nun 45 Minuten Zeit, um alles besser zu machen und das Spiel noch zu drehen – und das geschah dann auch zur Freude der zahlreichen Zuschauer. Bereits in der 54. Minute gelang Fabian Nopper im Anschluss an eine Ecke der Ausgleich. Die SG trat nun wesentlich intensiver und energischer auf. In der 65. Minute wurde Simon Burger II nach einem Sololauf durch die Köndringer Abwehr im Strafraum gefoult, und den fälligen Elfmeter nutzte Felix Göppert zum Führungstreffer.
Die Gäste drängten nun zwar vehement auf den Ausgleich, die SG-Abwehr hielt aber energisch dagegen. Nach einem Strafraumfoul an Santiago Fischer in der 82. Minute trat der Gefoulte selbst zum Strafstoß an und erhöhte auf 1:3. Den Schlusspunkt setzte erneut Fischer in der 85. Minute mit dem Treffer zum 4:1.
SG Ihringen-Wasenweiler - SG Prechtal/Oberprechtal 0:3 (0:1)
Bericht: VDH
Durch den Sieg bei der SG Ihringen/Wasenweiler konnte die SG POP den Vorsprung gegenüber den direkten Verfolgern nicht nur halten. Da einige von ihnen auch patzten (Glottertal, Simonswald/Obersimonswald), beträgt der Abstand zum Tabellenzweiten nun 7 Punkte.
Vor allem in der ersten Halbzeit konnte man am Kaiserstuhl mit guten Spielzügen und zahlreichen herausgespielten Torchancen überzeugen. Allerdings verpasste man es, aus den Vorteilen mehr als ein Tor zu erzielen, sodass man im ersten Abschnitt der zweiten Hälfte alle Hände voll zu tun hatte, um sich der stürmisch angreifenden Gastgeber zu erwehren.
Da die Kaiserstühler die Punkte im Kampf gegen den Abstieg dringend benötigten, musste die SG POP von vornherein mit heftigem Widerstand rechnen. Die Gastgeber versuchten von Beginn an, das Aufbauspiel der Gäste durch frühes Angreifen zu stören, mussten aber bereits in der 11. Minute das 0:1 durch Santiago Fischer nach starker Vorarbeit von Robin Dengler hinnehmen. Auch wenn sich Ihringen/Wasenweiler nicht versteckte, übernahm die SG POP mehr und mehr die Initiative auf dem Spielfeld, sodass man beinahe zum Dauergast im Strafraum der Gastgeber wurde.
Mehrere gute Torchancen in der 28. und 29. Minute durch Robin Dengler bzw. Santiago Fischer konnten nicht in weitere Tore umgemünzt werden. Ganz ohne Torchancen waren die Kaiserstühler allerdings auch nicht. Minuten vor dem Halbzeitpfiff lag nach einem schnellen Konter über die rechte Seite und einem scharfen Pass vor Marvin Vogts Tor der Ausgleich in der Luft.
Die SG Ihringen/Wasenweiler kam mit wesentlich mehr Schwung aus der Kabine als die Gäste und nahm das Spiel in die Hand. Prechtal/Oberprechtal war zunehmend damit beschäftigt, den knappen Vorsprung zu halten. Nach vorne lief nicht allzu viel, begründet auch durch zahlreiche ungenaue Zuspiele und Fehlpässe. In der 63. Minute hatten die Gastgeber nach einer Ecke schon den Torschrei auf den Lippen, doch Marvin Vogt war zur Stelle und konnte gerade noch abwehren.
Der Knackpunkt kam dann in der 72. Minute, in der Robin Dengler einen Rückpass zum Torhüter abfing und aus spitzem Winkel zum 0:2 einschoss. Danach hatten die Gäste das Spiel wieder im Griff. In der 85. Minute schloss Timo Volk schließlich eine für ihn fast typische Einzelaktion mit dem 0:3 ab.
SG Prechtal/Oberprechtal - SV RW Ballrechten-Dottingen 4:1 (2:1)
Bericht: VDH
Mit nur einer Unterbrechung am 18. Spieltag steht die SG Prechtal/Oberprechtal seit dem 8. Spieltag nun zum fünfzehnten Mal an der Tabellenspitze der Bezirksliga Freiburg. Der Vorsprung vor den Verfolgern ist allerdings einigermaßen knapp, sodass man sich, will man diese Position bewahren, immer wieder neu konzentrieren und intensiv vorbereiten muss. Noch sind acht Spiele zu spielen.
Allerdings zeigte sich auch in diesem Spiel, dass sich die Mannschaft durch einen frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lässt. Bereits in der zweiten Minute hatte Mario Paolillo, Ballrechten/Dottingens gefährlichster und aktivster Angreifer, mit einem trockenen Fernschuss das 0:1 erzielt. Kurz darauf hatte Santiago Fischer fast den Ausgleich erzielt, scheiterte aber noch knapp. Dieser blieb in der 12. Minute Simon Burger I nach einem Freistoß von Michael Moser vorbehalten. Die Gastgeber zogen die Partie nun zwar mehr und mehr an sich, Ballrechten/Dottingen sorgte mit schnellen Kontern aber auch immer wieder für Gefahr vor Marvin Vogts Tor. Zudem schlichen sich bei der SG POP auch einige Ungenauigkeiten ein, und auch die Flanken hätten präziser sein können.
Für den Pausenstand zum 2:1 sorgte dann Santiago Fischer in der 39. Minute. Knapp vor der Auslinie erreichte er noch eine weite Flanke. Sein Schuss aus fast aussichtsloser Position prallte von der Brust des gegnerischen Torhüters dann aber doch noch über die Torlinie.
Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Santiago Fischer aus dem Getümmel heraus auf 3:1 erhöhen. Bei den Gästen war nun etwas „die Luft raus“, auch wenn sie sich nicht entmutigen ließen und weiterhin offensiv agierten. Das 4:1 in der 61. Minute durch David Schill entschied das Spiel aber endgültig zugunsten des Tabellenführers. In der 80. Minute musste Marvin Vogt zwar gleich zweimal nacheinander eingreifen, um einen Gästetreffer zu verhindern, doch auch die Gastgeber hätten in der Schlussviertelstunde gut und gerne noch ein oder zwei weitere Treffer landen können.
SG Simonswald/Obersimonswald - SG Prechtal/Oberprechtal 1:2 (0:2)
Bericht: VDH
Die SG Prechtal/Oberprechtal musste bei der SG Simonswald/Obersimonswald ohne ihren Torgaranten Santiago Fischer und seinen Flankengeber Timo Volk antreten. Über gute Abwehrarbeit, großen Einsatz
und gutes Spiel nach vorne wusste sie aber zu überzeugen und nahm verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause ins Elztal.
Die Gastgeber hätten durch einen Sieg wieder enger an die Spitze heranrücken können, und so war auf dem relativ engen Kunstrasenplatz ein intensives Spiel zu erwarten. Entsprechend ging es dann
mit dem Anpfiff steil nach vorn, doch die Elztäler ließen sich nicht überraschen. Bereits in 9. Minute kamen sie durch Felix Göppert zur ersten guten Chance. Sein Schuss aus 16 Meter war aber
noch kein Problem für den Simonswälder Keeper. Doch bereits zwei Minuten später tauchte er nach einem feinen Zuspiel erneut vor dem Torhüter auf, umspielte ihn und vollendete zum 0:1. Simonswald
drängte danach zwar vehement auf den Ausgleich, die konsequente Abwehr um Max Maier war aber stets rechtzeitig zur Stelle und ließ nichts anbrennen. In der 21. Minute bedurfte es dann der ganzen
Klasse des Simonswälder Torhüters, um einen Kopfball von Robin Dengler zu entschärfen. In der 27. Minute leitete David Schill einen Angriff über die linke Seite ein. Der Ball kam zu Fabian
Nopper, der von halblinks zum 0:2 einschoss. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Michael Moser mit einem Freistoß aus gut 30 Meter Pech. Der Ball prallte vom Pfosten zurück und den Abpraller setzte
David Schill etwas überhastet über das Tor.
Wie zu erwarten war, setzten die Gastgeber gleich ab Beginn der zweiten Hälfte alles auf die Offensive. Für die SG POP hieß es, diese Phase zu überstehen und vielleicht über einen Konter zum
Erfolg zu kommen. Tatsächlich gab es auch die eine oder andere Möglichkeit, den Vorsprung noch auszubauen, zu einem weiteren Treffer reichte es aber nicht. Aus dem Spiel heraus gelang aber auch
den Gastgebern nur wenig. Was dann doch auf das Gästetor kam, wurde zur sicheren Beute von Marvin Vogt. So bedurfte es eines etwas umstrittenen Strafstoßes in der 87. Minute für die SG
Simonswald/Obersimonswald, um das Spiel noch einmal eng zu machen. Doch auch diese Drangperiode überstanden die Gäste bravourös und stehen nun weiter an der Spitze der Bezirksliga Freiburg.
SG Prechtal/Oberprechtal - SG Freiamt/Ottoschwanden 1:1 (0:1)
Bericht: VDH
Über die gesamte Spielzeit gesehen, hatten die Gäste aus Freiamt und Ottoschwanden zwar etwas leichte Vorteile gegenüber der Heimmannschaft, am Ende konnten aber beide Teams mit der Punkteteilung
einigermaßen zufrieden sein.
Freiamt/Ottoschwanden versuchte von Beginn an, das Aufbauspiel der Gastgeber durch frühes Angreifen zu unterbinden. Die SG POP hielt aber gut dagegen, und so entwickelte sich ein flottes Spiel
mit attraktiven Szenen auf beiden Seiten. Die erste gute Torannährung konnten die Prechtäler in der 13 Minute durch Santiago Fischer verzeichnen, doch gleich in der Folgeminute tauchten auch die
Gäste gefährlich vor Marvin Vogts Tor auf. Da bei beiden Mannschaften die Abwehrreihen aufmerksam agierten, konnte keines der beiden Teams sogenannte „hundertprozentige“ für sich verbuchen. Ab
der 30. Minute erhöhte die SG Prechtal/Oberprechtal etwas den Druck, ohne aber das Spiel wirklich bestimmen zu können. Als sich sicher schon viele Zuschauer auf ein Unentschieden zur Halbzeit
eingestellt hatten, gelang Freiamt nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ein Schulbuch-Konter und Luke Bühler konnte diesen zum 0:1 nutzen.
Die Fans der Heimmannschaft konnten sich nach Wiederanpfiff aber bereits in der 49. Minute über den Ausgleich freuen. Santiago Fischer verwandelte eine Flanke von Timo Volk überlegt per Kopf zum
Ausgleich. Die SG POP übernahm nun die Initiative, da die Gäste durch den frühen Ausgleich etwas konsterniert schienen. Das Spiel wurde der Gastgeber wurde deutlich druckvoller und auch in den
Zweikämpfen war das Schill-Team wesentlich intensiver. Ein weiteres Tor wollte allerdings nicht gelingen. So konnte sich Freiamt/Ottoschwanden wieder erholen und das Spiel wieder offen gestalten.
Gegen Ende des Spiels waren es dann eher wieder die Gäste, die die gefährlicheren Aktionen hatten. In der 80. Minute forderten die Gäste sogar einen Strafstoß, nachdem ein Freiämter Stürmer im
Strafraum zu Fall gekommen war. Der Schiedsrichter ließ jedoch weiterspielen und so blieb es beim Unentschieden. Nicht gerade ein Super-Start für die SG Prechtal/Oberprechtal, aber eine Leistung,
auf der Trainer Martin Schill für die kommenden Herausforderungen aufbauen kann.
Freiburger FC II - SG Prechtal/Oberprechtal 1:4 (1:2)
Bericht: VDH
So klar wie das Ergebnis vermuten lässt war der Sieg für den Tabellenführer nicht immer. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die technisch guten und laufstarken Gastgeber absolut gleichwertig.
Die SG konnte sich in erster Linie bei Torhüter Marvin Vogt bedanken, dass man mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause gehen konnte.
Bereits nach drei Minuten musste Marvin Vogt zum ersten Mal retten. Nach einer Ecke für die SG in der 7. Minute war die Absicherung der Gäste in der Abwehr erneut durchbrochen und Marvin Vogt
stand zum zweiten Mal im Blickpunkt und rettete erneut mit einer Blitzreaktion. Aber genau in diese Drangphase der Freiburger hinein fiel das 0:1 in der 12. Minute durch Santiago Fischer. David
Schill hatte davor früh einen Freiburger Angriff abgefangen und quer zu Fischer gespielt, der aus 16 Metern dem Freiburger Torhüter keine Chance ließ. Dieser Treffer brachte den Gästen mehr
Sicherheit, wenn auch Freiburg weiterhin gefährlich nach vorne spielte. Diese Angriffe wurden nun aber wesentlich früher abgefangen, sodass die Partie inzwischen ausgeglichen verlief. Dennoch –
der FFC hatte weiterhin einige gute Chancen zum Ausgleich, doch immer wieder stand Marvin Vogt im Weg. Wesentlich effektiver agierten dagegen die Gäste. Nach einem Konter über David Schill
gelangte der Ball zu Michael Moser, der in der 39. Minute zum 0:2 einschoss. Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. In der 44. Minute gelang Mika Gruber der verdiente
Anschlusstreffer zum 1:2. Damit ging es in die Pause.
Die Gastgeber kamen mit Elan aus der Kabine, spielten aggressiv und waren sofort am Gegenspieler, sodass die SG während der ersten 15 Minuten vor allem mit Defensivarbeit gut ausgelastet war.
Doch in der 63. Minute konnte Santiago Fischer eine Flanke von David Schill per Kopfball zum 1:3 verwerten und danach riss die SG das Spiel an sich. Einen Freistoß von Michael Moser konnte der
Freiburger Torhüter in der 65. Minute mit einer Glanzparade noch parieren, hatte in der 72. Minute dann aber Pech, als ein Schuss vom selben Spieler, den er eigentlich schon sicher hatte, doch
noch unter seinen Händen hindurch ins Netz rollte. In der 79. Minute scheiterte Robin Dengler mit seinem Schuss an der Latte und hätte das Ergebnis damit sogar noch etwas höher geschraubt, was
aber dem Spielverlauf nicht mehr entsprochen hätte. Nach diesem Spiel steht die SG Prechtal/Oberprechtal weiter an der Spitze der Tabelle und man darf gespannt sein, ob man damit in die
Winterpause gehen kann.
SG Prechtal/Oberprechtal - SV Endingen 4:2 (1:1)
Bericht: VDH
In einem intensiven Spiel gegen die spielstarke Mannschaft aus Endingen konnte sich die SG Prechtal/Oberprechtal erneut einmal mehr in den Schlussminuten durchsetzen.
Besser hätte es für die Gastgeber nicht beginnen können. Nach Vorarbeit von Felix Göppert erzielte Robin Dengler bereits in der zweiten Minute das 1:0. Danach entwickelte sich ein Spiel mit guten
Aktionen auf beiden Seiten. In der 8. Minute konnte der Endinger Torhüter mit einer Glanzparade einen Kopfball von Santiago Fischer gerade noch abwehren. Ab der 20. Minute konnten sich die Gäste
immer besser in Szene setzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die SG etwas zurückgeschaltet und sich hauptsächlich auf Konter verlegt. So kamen auch die Gäste zu guten Torchancen. In der 27. Minute
musste Marvin Vogt bei einem scharfen Schuss seine Klasse unter Beweis stellen. Nur noch selten tauchten die Gastgeber vor dem Tor der Endinger auf. So in der 30. Minute, in der Michael Moser mit
seinem Schuss von halblinks das Tor nur knapp verfehlte.
Kaum war das Spiel nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit in Gang gekommen, als der beste Gästeangreifer Erdogan Aldemir sich durchsetzen konnte und zum Ausgleich einschob. Die SG wurde nun
wieder energischer und aktiver, musste aber in der 59. Minute das 1:2 durch Albion Bojaj hinnehmen. Die Freude der Kaiserstühler dauerte aber nicht lange, denn in der 63. Minute glich Santiago
Fischer nach glänzender Vorarbeit von Robin Dengler zum 2:2 aus. In einem weiter offenen Spiel konnten beide Mannschaften gute Torchancen für sich verbuchen. So strich in der 65. Minute ein
Kopfball von Santiago Fischer nach einer Ecke nur knapp über das Tor. Fünf Minuten später konnte Marvin Vogt mit einer Reflexabwehr gerade noch eine erneute Führung der Gäste verhindern. Die
entscheidenden Aktionen setzten dann aber die Gastgeber in den letzten 10 Spielminuten. Zunächst wirbelte in der 81. Minute Timo Volk die Gästeabwehr durcheinander und schoss zur 3:2-Führung ein.
Und in der 83. Minute erkämpfte Simon Burger II am gegnerischen Strafraum den Ball. Über Timo Volk gelangt das Leder zu Santiago Fischer, der von der 16er-Linie den Ball zum 4:2-Endstand in die
rechte untere Ecke setzte.
TV Köndringen - SG Prechtal/Oberprechtal 1:4 (1:2)
Bericht: VDH
Dreimal schlugen die Kopfball-Ungeheuer Felix Göppert und Fabian Nopper gegen den TV-Köndringen zu, und in der Schlussminute kam auch noch Torjäger Santiago Fischer zu seinem Treffer. Ohne Frage
ein absolut verdienter Sieg des Tabellenführers, auch wenn man gegen Ende der ersten Hälfte die Zügel etwas schleifen ließ und die Gastgeber dadurch auch zu einigen gefährlichen Aktionen kamen
und den Anschlusstreffer erzielen konnten.
Der TV Köndringen spielte zunächst zwar gut mit, die SG POP zeigte aber die überlegteren Aktionen und ging in der 16. Minute durch Felix Göppert per Kopfball mit 1:0 in Führung. Geflankt hatte
David Schill von der linken Seite. In der 20. Minute köpfte Fabian Nopper nach Vorarbeit von Niklas Jäkle zum 0:2 ein. Auch in der Folgezeit ergaben sich durch Felix Göppert und Santiago Fischer
weitere Chancen, den Vorsprung zu erhöhen. Gegen Ende der ersten Hälfte, als die SG mehr oder weniger darauf aus war, das Ergebnis zu verwalten, kamen die Gastgeber zu einigen
erfolgversprechenden Aktionen Richtung SG-Tor. Die Bemühungen wurden dann auch in der 43. Minute durch den Anschlusstreffer zum 1:2 belohnt. Semjon Kern hatte sich auf der linken gleich gegen
zwei Abwehrspieler durchgesetzt und in die lange Ecke abgeschlossen. Da gab es nichts zu halten für Marvin Vogt.
Die Gastgeber starteten mit Energie in die zweite Halbzeit. Die SG verlegte sich eher aufs Kontern, wobei sich zunehmend Ungenauigkeiten beim Zuspiel einschlichen. So hatten die Gastgeber in der
53. Minute auch die erste Chance zum Torabschluss. In der SG-Defensive vermisste man zu diesem Zeitpunkt etwas die Konsequenz bei den Abwehraktionen. Erst das 1:3 in der 64. Minute durch Felix
Göppert nach einem Eckball, getreten von Michael Moser, brachte dem Spiel wieder eine Wendung. Die Chancen für die Gäste häuften sich nun wieder. In der 69, Minute scheiterte Fabian Nopper am
Köndringer Torhüter. Köndringen setzte sich zwar energisch zur Wehr, Torchancen hatten in erster Linie aber die Gäste. Maximilian Maier verfehlte nach einer Ecke nur ganz knapp das Tor und Robin
Dengler scheiterte gleich zweimal nacheinander am Köndringen Torhüter. Den Schlusspunkt setzte schließlich Santiago Fischer in der 90. Minute zum 1:4.
SG Prechtal/Oberprechtal - FC Freiburg St. Georgen 5:1 (1:0)
Bericht: VDH
Im Spitzenspiel der Bezirksliga konnte die SG Prechtal/Oberprechtal auch den Verfolger Freiburg St. Georgen auf Abstand halten, und sich für die Niederlage gegen Buchenbach am vorangegangenen
Spieltag rehabilitieren. Auch wenn das Ergebnis mit 5:1 etwas zu hoch ausfiel, zeigte das Heimteam auf schwierigem Boden eine beachtenswerte Leistung.
Die Gastgeber erwischten bei leichtem Nieselregen einen guten Start und wussten sich gegen die hoch angreifenden Freiburger immer wieder gut aus der Affäre zu ziehen. Nach einer Schrecksekunde in
der 13. Minute, in der den Gästen nach einem unglücklichen Abpraller in der SG-Abwehr fast der Führungstreffer gelungen war, verwandelte Santiago Fischer in der 17. Minute einen an ihm
verschuldeten Foulelfmeter sicher zur 1:0-Führung. Die SG erhöhte danach den Druck und kam durch Felix Göppert und Santiago Fischer zu weiteren Torchancen. Auf der anderen Seite hatte die
heimische Abwehr die Gästeangreifer gut unter Kontrolle. Wenn es auf SG-Seite etwas zu bemängeln gab, dann war es die Unentschlossenheit beim Abschluss, sodass man mit einem nur knappen Vorsprung
in die Halbzeitpause gehen konnte.
Diese Tore fielen dann in der zweiten Halbzeit. Die SG setzte ihr druckvolles Spiel von Beginn an fort und konnte in der 58. Minute erneut jubeln. Felix Göppert hatte eine Flanke von Robin
Dengler mit einem Flugkopfball zum 2:0 verwertet. In der 61. Minute überraschte dann David Schill den Freiburger Torhüter aus gut 25 Metern mit einer Bogenlampe, die zum 3:0 einschlug. Auch wenn
die Gäste nun noch einmal etwas aktiver wurden, strahlte von ihnen kaum wirkliche Gefahr aus. In der 68. Minute war Simon „Son“ Burger am schnellsten zur Stelle, als ein Schuss von Timo Volk vom
Torhüter abgewehrt worden war, und schob zum 4:0 ein. Nach dem 5:0 durch Santiago Fischer in der 75. Minute ließen die Gastgeber dir Zügel etwas schleifen. Der Spielfluss ging leicht verloren,
und in der 85. Minute konnte Freiburg St. Georgen durch David Haar noch auf 5:1 verkürzen.
Spvgg Buchenbach - SG Prechtal/Oberprechtal 3:2 (3:1)
Bericht: VDH
Auch wenn die Tabellensituation (Tabellenführer gegen Zweitletzter) klar für die SG Prechtal/Oberprechtal sprach, mussten die Gäste aus dem Elztal knapp geschlagen die Heimreise antreten. Wieder
hatte sich gezeigt, dass in dieser Liga Jeder Jeden schlagen kann. Da nützte auch das überlegene Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit nichts. Mit enormem kämpferischem Einsatz konnte die Spvgg
Buchenbach den knappen Vorsprung über die Zeit retten.
Von Beginn an machte die SG POP Druck und wurde auch ihrer Favoritenrolle gerecht. Buchenbach verteidigte aber geschickt und mit großem Einsatz. So dauerte es fast eine Viertelstunde, bis sich
die Gäste die ersten guten Torchancen erspielen konnten. In der 23. Minute schickte Santiago Fischer Felix Göppert mit einem schönen Steilpass auf die Reise, der jedoch am glänzend reagierenden
Torhüter scheiterte. Im Gegenzug hieß es dann plötzlich 1:0. Marvin Vogt konnte einen Schuss von der Strafraumgrenze nur abklatschen. Tobias Osswald reagierte am schnellsten und staubte zur
Führung für die Hausherren ab. Nachdem in der 32. Minute die SG erneut eine gute Chance verstreichen ließ, war nach einem blitzsauberen Konter erneut Tobias Osswald zur Stelle und schob zum 2:0
ein. Der Vorsprung spielte den Hausherren natürlich in die Hände. Sie zogen sich weiterhin an die Mittellinie zurück und versuchten von dort aus die SG-Angriffe zu unterbinden, was auch sehr oft
gelang. So bedurfte es eines Freistoßtores von David Schill in der 45. Minute, um die Gäste wieder in die Spur zu bringen. Doch noch in Feierlaune und in Erwartung des Halbzeitpfiffs verschlief
die SG-Defensive den direkten Angriff nach dem Anstoß und musste in der 46. Minute durch Manuel Eichin sogar das 3:1 hinnehmen.
In der zweiten Halbzeit spielten die Gäste sogar noch dominanter als in der ersten Hälfte. So rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Buchenbacher Tor, in dem es dem guten Schlussmann
bestimmt nicht langweilig wurde. In der 58. Minute konnte dann der erste Erfolg erzielt werden. Santiago Fischer nahm einen weiten Schlag gekonnt mit der Brust an und vollendete zum 3:2 in die
lange Ecke. Bei den Gästen keimte wieder die berechtigte Hoffnung auf, wenigstens die Punkte teilen zu können. In der 67. Minute war erneut Fischer bei einer Ecke zur Stelle, der Buchenbacher
Torhüter konnte seinen Kopfball jedoch mit einer Blitzreaktion abwehren. Dabei blieb es dann auch. Trotz aller Anstrengungen gelang der SG keine Ergebnisverbesserung. Mangel an Moral oder an
Einsatzwille kann man der Truppe ganz gewiss nicht vorwerfen. Letztendlich waren es ein paar Fahrlässigkeiten, die die Niederlage verursachten.
SG Prechtal/Oberprechtal - SG Ihringen/Wasenweiler 2:1 (0:0)
Bericht: BDH
Dass es im Fußball nicht immer gerecht zugeht, ist eine alte Weisheit – und beim Heimspiel der SG Prechtal/Oberprechtal gegen die SG Ihringen/Wasenweiler bewahrheitete sich diese erneut. Die
Gastgeber fanden über die gesamte reguläre Spielzeit kaum Mittel, um das Team von Gästetrainer Marcel Kobus in den Griff zu bekommen. Die Kaiserstühler waren hervorragend eingestellt, taktisch
diszipliniert und in nahezu allen Situationen überlegen.
Sowohl spielerisch als auch in den Zweikämpfen hatten die Elztäler meist das Nachsehen. Bis auf ein oder zwei Ansätze gelang es den Schützlingen von Trainer Schill kaum, gefährlich vor das
gegnerische Tor zu kommen. Zur Pause stand es folgerichtig torlos 0:0.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. In der 55. Minute belohnten sich die Gäste für ihre Überlegenheit und gingen durch Jannik Mößer verdient mit 0:1 in Führung. Die
Hausherren fanden weiterhin kein Rezept gegen den starken Gegner vom Kaiserstuhl.
Als die Partie bereits entschieden schien, einige Zuschauer schon den Heimweg antraten und der Vorhang sich zu senken begann, schlug die SG Prechtal/Oberprechtal doch noch zu: Nach einer präzisen
Hereingabe von Timo Volk war es Torjäger Santiago Fischer, der in der 90. Minute zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich traf.
Der Schiedsrichter zeigte vier Minuten Nachspielzeit an – und plötzlich lag wieder Spannung in der Luft. Nur zwei Minuten später nutzte Simon Burger ein Gewühl im Strafraum und drückte den Ball
aus kurzer Distanz über die Linie. Das 2:1 bedeutete die komplette Wende, die Begeisterung der einheimischen Zuschauer war dementsprechend.
So endete eine Partie, die lange Zeit wie eine Niederlage aussah, doch noch mit einem glücklichen Heimsieg. Fortuna meinte es an diesem Tag gut mit den Prechtälern. Dennoch muss man der
Schill-Elf zugutehalten, dass sie bis zur letzten Sekunde an sich glaubte – eine Qualität, die das Team in dieser Saison schon mehrfach ausgezeichnet hat.
Mit diesem späten Erfolg setzte sich die SG Prechtal/Oberprechtal erstmals in der laufenden Runde an die Tabellenspitze. Dennoch weiß man im Lager der Elztäler, dass man sich auf diesen Lorbeeren
nicht ausruhen darf – nicht jedes Spiel endet so glücklich wie dieses.
SV Ballrechten-Dottingen - SG Prechtal/Oberprechtal 0:0
Bericht: VDH
Die Urlaubssaison hatte mal wieder zugeschlagen, sodass Martin Schill auf einigen Positionen in der Abwehr und im Mittelfeld umstellen musste. Nach 90 Minuten auf dem engen Kunstrasenplatz in
Dottingen mussten und konnten die Gäste aus dem Elztal mit der Punkteteilung dann aber zufrieden sein. Insgesamt hatte Ballrechten/Dottingen mit Pfosten- und Lattentreffern sowie einigen
Rettungsaktionen von Torhüter Marvin Vogt die zahlreicheren Torchancen.
Ballrechten/Dottingen eröffnete die Partie mit sehr viel Schwung, griff früh an und ließ den Gästen so gut wie keinen Raum zu einem ruhigen Aufbauspiel. Die SG benötigte einige Zeit, um mit den
engen Verhältnissen auf dem Kunstrasenplatz klarzukommen. Viele „lange“ Bälle landeten im Seitenaus oder im gegnerischen Toraus. Auch die ersten Großchancen konnten die Gastgeber für sich
verbuchen. So prallte in der 17. Minute ein scharfer Schuss von halblinks vom Pfosten noch ins Toraus, und bereits zwei Minuten später vergab ein Stürmer die nächste gute Torgelegenheit an der
5-Meter-Linie. Ganz ohne Torchancen waren die Gäste aber auch nicht. In der 25. Minute verfehlte Fabian Nopper nach einem Freistoß nur knapp das Gehäuse. Ballrechten/Dottingen agierte auch weiter
deutlich energischer und zielgerichteter als die SG und hatte klare Vorteile in den Zweikämpfen und bei den sogenannten „zweiten Bällen“. In der 41. Minute konnte Marvin Vogt mit einem tollen
Reflex gerade noch den Einschlag verhindern. Die drei letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten dann wieder der SG POP. Zunächst konnte der Ballrechter Torhüter einen Schuss von Robin Dengler
noch zur Ecke lenken, hatte dann aber großes Glück, als Nicolas Burgers Kopfball nach dem Eckstoss genau zwischen seinen Füssen landete.
Die zweite Halbzeit verließ etwas ausgeglichener. Zunächst konnte in der 48. Minute Felix Göppert gerade noch am Abschluss gehindert werden, dann musste auf der anderen Seite erneut Marvin Vogt
im Eins-gegen-Eins seine Klasse beweisen. Das Glück des Tüchtigen hatte er in der 57. Minute, in der nach einem Freistoß aus 22 Metern der Ball von der Unterkannte der Latte wieder ins Feld
zurücksprang. In der 65. Minute traf dann Fabian Nopper, der enorm viel unterwegs war, im gegnerischen Strafraum den Ball nicht voll. Die Schlussviertelstunde verlief bei beiden Teams ziemlich
hektisch und wurde auch etwas ruppiger. Ballrechten/Dottingen setzte nochmals voll auf Angriff. Die SG-Defensive zeigte sich aber stabil und konnte das Unentschieden über die Zeit retten
SG Prechtal/Oberprechtal - SF Oberried 4:3 (0:3)
Bericht: VDH
Obwohl die SG Prechtal/Oberprechtal in der ersten Halbzeit keineswegs schwach spielte, lagen die Mannen von Martin Schill gegen den Spitzenreiter aus Oberried mit 0:3 deutlich zurück. Nur die
allergrößten Optimisten hofften noch auf eine Wende in der zweiten Halbzeit, wenigstens auf ein Unentschieden. Doch wie heißt es in einem uralten Schlager? „Wunder gibt es immer wieder
…..“.
Von Beginn an hatte die SG mehr vom Spiel und hatte die erste Chance bereits in der 2. Minute durch Santiago Fischer, der von einem Oberrieder Fehlpass profitierte, dessen Schuss vom Torhüter
aber noch abgefangen werden konnte. Es dauerte über 20 Minuten, bis Oberried stärker wurde und in der 30. Minute dann sogar durch Louis Hug mit 1:0 in Führung ging. Die SG POP war nicht besonders
geschockt und hatte in der 34. Minute durch Felix Göppert und in der 39. Minute durch Simon Burger II gleich zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Als an sich bereits auf die Pause vorbereitete,
ließ Jakob Redlitz die SG-Abwehr in der 46. Minute sehr schlecht aussehen und erhöhte auf 0:2. In der 49. Minute sprang ein Befreiungsschlag von Nico Eckerlin über Marvin Vogt hinweg, der beim
Rettungsversuch ausrutschte und zusehen musste, wie das Leder gerade noch zum 0:3 über die Torlinie rollte.
Die zweite Halbzeit ließ alles vergessen, was in der ersten Hälfte noch schlecht gelaufen war. Bereits in der 51. Minute konnte Simon Burger II mit einem fulminanten Linksschuss aus gut 20 Metern
den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen. Drei Minuten später landete ein Kopfball von Santiago Fischer nur knapp neben dem Oberrieder Tor. In der 55. Minute zog Felix Göppert von der linken Seite
nach innen und schlenzte den Ball zum 2:3 in die Maschen. Und weitere drei Minuten später vollendete Santiago Fischer eine Flanke von Felix Göppert per Kopf zum 3:3-Ausgleich. Das Spiel hatte
sich innerhalb von 10 Minuten komplett gedreht! Oberried schien zunächst geschockt, hatte aber in der 67. Minute die große Chance, erneut in Führung zu gehen. Besser macht es Fabian Nopper in der
72. Minute. Bei einem Eckball sprang er am höchsten und brachte die SG POP mit 4:3 in Führung. Der Rest war hauptsächlich Kampf. Auf dem inzwischen sehr schwere zu bespielenden Platz (es regnete
praktisch ununterbrochen) agierten die Gäste hauptsächlich mit weiten Bällen und standen in der 85. Minute nur Zentimeter vor dem Ausgleich, doch Marvin Vogt konnte den Ball gerade noch von der
Torlinie „kratzen“. Doch auch in den sechs Minuten Nachspielzeit konnten die Gäste an dem Ergebnis nichts mehr ändern. Die SG POP hatte ein kleines Wunder vollbracht.
SG Prechtal/Oberprechtal - SV Au-Wittnau 3:0 (2:0)
Bericht: VDH
Auch gegen die Gäste aus dem Hexental konnte die SG POP die begonnene Erfolgsserie weiterführen. In einem offenen und schnellen Spiel siegten die Elztäler aufgrund der besseren Effizienz im
Ausnützen der Torchancen verdient mit 3:0 – wenn auch vielleicht um ein Tor zu hoch.
Die SG verzeichnete die erste gute Torchance bereits in der 5. Minute nach einer Flanke von Robin Dengler auf Santiago Fischers Kopf, der Ball landete jedoch in den Armen des Gästetorhüters.
Au/Wittnau spielte aber gut mit und hatte in der 10. Minute die erste gute Einschussmöglichkeit, die jedoch von Marvin Vogt mit einer Fußabwehr noch entschärft werden konnte. Keines der Teams
konnte das Spielgeschehen an sich reißen. Die SG spielte immer wieder gut über die Flügel und hatte auch einige gute Szenen bis zum Strafraum, doch zu oft zögerte man mit dem Abschluss. In der
27. Minute kamen die Gäste nach einer Ecke zur nächsten Großchance, doch erneut war Vogt zur Stelle und wehrte mit einer Reflexaktion ab. Im Gegenzug setzte sich Timo Volk auf der linken Seite
gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und passte vor das Tor auf Santiago Fischer, der wenig Mühe hatte, zum 1:0 einzuschießen. Die Chancen für die SG nahmen nun zu, auch wenn die Gäste
weiterhin gut mitspielten und auf den Ausgleich drängten. Zwei Minuten vor der Pause drängte David Schill von der linken Seite Richtung Wittnauer Tor. Sein scharfer Pass erreichte zwar keinen
eigenen Mitspieler, wurde jedoch von Niklas Trüg zum 2:0 ins eigene Tor abgelenkt.
In der zweiten Hälfte steigerte sich die SG vor allem in Bezug auf die Zweikampfquote, was auch notwendig war, denn die Gäste machten ordentlich Druck. Dabei profitierten sie auch von einigen
unnötigen Fehlern im Aufbauspiel der Gastgeber. Au/Wittnau musste nun offener Spielen, um etwas zu erreichen, was den Gastgebern einige gute Konterchancen ermöglichte, die aber ungenutzt blieben.
In der Schlussviertelstunde dominierten dann die Gäste, ohne aber Marvin Vogts Tor ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Zu stabil zeigte sich die SG-Defensive. Nach vorn lief allerdings nicht
mehr allzuviel. Den Schlusspunkt setzte dann wieder die SG in der 85. Minute. Nach Vorarbeit von Timo Volk vollendete der kurz zuvor eingewechselte Kevin Burger dessen Pass überlegt zum 3:0.
Damit war das Spiel entschieden und die SG Prechtal/Oberprechtal hatte einen weiteren Schritt nach vorne vollzogen.
SG Prechtal/Oberprchtal - SV Endingen 9:7 (2:1) nach Elfmeterschießen
Bericht: KI
Die SG Prechtal/Oberprechtal hat sich in einem denkwürdigen Pokalspiel gegen den SV Endingen durchgesetzt. Nach einem packenden Schlagabtausch, der über 120 Minuten ging und schließlich ins Elfmeterschießen mündete, feierte die Heimelf einen 5:5-Endstand nach Verlängerung und den entscheidenden 4:3-Erfolg vom Punkt.
Dramatischer Spielverlauf in der regulären Spielzeit
Die Partie begann mit einem Schock für die Hausherren: Bereits in der 7. Minute brachte Erdogan Aldemir die Gäste aus Endingen mit 0:1 in Führung. Doch die SG ließ sich nicht beirren – Santiago
Fischer (19.) glich aus, ehe Robin Dengler (29.) die Partie drehte. Nach der Pause erhöhte Michael Moser (52.) sogar auf 3:1, ehe das Spiel in den Schlussminuten völlig kippte. In der
Nachspielzeit trafen zunächst Alexander Schillinger (91.) und unmittelbar danach Hussein Bazzi (92.) zum 3:3-Ausgleich für die Gäste.
Verlängerung mit offenem Visier
Auch in der Verlängerung ging es spektakulär weiter: Hussein Bazzi brachte Endingen in der 95. Minute erstmals wieder in Front. Doch erneut war es Santiago Fischer (105.), der die SG zurück ins
Spiel brachte. Als Erdogan Aldemir in der 119. Minute das 4:5 erzielte, schien die Entscheidung gefallen. Doch praktisch im Gegenzug sorgte abermals Santiago Fischer mit seinem dritten Treffer
des Abends (120.) für das umjubelte 5:5.
Entscheidung vom Punkt
Im Elfmeterschießen bewies die SG Prechtal/Oberprechtal dann die stärkeren Nerven und setzte sich mit 4:3 durch. Damit zog die Mannschaft verdient, wenn auch mit reichlich Zittern, in die nächste
Runde des Bezirkspokals ein.
Fazit:
Ein Fußballabend, der an Dramatik kaum zu überbieten war: Neun Tore in 120 Minuten, ein Hattrick von Santiago Fischer und ein Happy End für die SG Prechtal/Oberprechtal vor heimischem Publikum.
SV RW Glottertal I - SG Prechtal/Oberprechtal I 1:3 (0:2)
Bericht: VDH
Das zweite Derby in Folge konnte die SG Prechtal/Oberprechtal noch positiver gestalten als das erste. Gegen die bisher so erfolgreichen und torhungrigen Glottertäler konnte man sich mit großem
Einsatz durchsetzen und die drei Punkte mit nach Hause ins Elztal nehmen.
Glottertal versuchte, mit hohem Pressing die SG schon gar nicht ins Spiel kommen zu lassen, was auch zunächst ganz gut gelang. Die Gäste waren erstmals damit beschäftigt, die Defensive zu
stärken. Dann die große Chance zur Führung in der 11. Minute. Timo Hildbrand hatte von der rechten Seite geflankt und Santiago Fischer zeigte seine Kopfballstärke. Pech: Der Ball landete nur am
Glottertäler Pfosten. Für die SG POP war das aber eine Art von Weckruf und die Elztäler fanden nun immer besser ins Spiel. Leider gab es aber immer wieder unnötige Ballverluste im Mittelfeld,
sodass Glottertal erkennbar mehr Ballbesitz verzeichnen konnte und zumindest optisch überlegen wirkte. Die besseren Chancen hatten jedoch die Elztäler, zunächst in der 28. Minute, in der Fischers
Schuss gerade noch zur Ecke abgewehrt werden konnte. Derselbe Spieler erkämpfte sich dann in der 37. Minute einen Fehlpass in der Glottertäler Abwehr und vollendete die Aktion zum 0:1. Da
Glottertal jetzt noch energischer drängte, lief der Ball zunächst einmal nur Richtung SG-Tor. Doch kurz vor der Pause konnte Michael Moser nach schöner Vorarbeit von Timo Volk mit einem satten
Schuss aus 16 Meter sogar auf 0:2 erhöhen. Effektiver geht fast nicht mehr.
Es war klar, dass die Gastgeber nach Wiederanpfiff „kommen“ würden. In einer Art Powerplay setzten sie die SG mächtig unter Druck. Die Abwehr stand aber stabil, sodass die Glottertäler ihr Glück
einige Male in Fernschüssen suchten, die jedoch das Ziel meist sehr deutlich verfehlten. Es gab kein Durchkommen. Auf der Gegenseite verpufften die SG-Angriffe leider zu oft, sodass kaum
Entlastung geschaffen werden konnte. Erst nach 20 Minuten in der zweiten Hälfte konnte die SG auch wieder Chancen verbuchen. In der 65. Minute scheiterte Simon Burger II am Torhüter, der in der
67. Minute bei einem Schuss von Michael Moser erneut glänzend reagierte. Glück hatte die SG dann in der 68. Minute, in der eine Schuss der Gastgeber am Lattenkreuz landete. Die Bemühungen der
Gastgeber wurden in der 67. Minute aber doch noch belohnt. Nach einer Ecke erzielte Maurice Schipper den Anschlusstreffer zum 1:2. Das Spiel war nun wieder offen. Nachdem in der 86. Minute Simon
Burger II sogar die gelb-rote Karte sah, mussten die Gäste noch mehr um den Sieg bangen. Den umjubelten Schlusspunkt setzte schließlich wieder Santiago Fischer in der 94. Minute zum 1:3 mit
seinem zweiten Tor, zu dem auch Timo Volk als Vorbereiter entscheidend beigetragen hatte.
SG Prechtal/Oberprechtal I - SG Simonswald/Obersimonswald I 3:3 (3:1)
Bericht: VDH
Nach dem National-Trauerspiel am Vorabend in Bratislava konnten einige hundert Fußballfans in Oberprechtal ein Bezirksliga-Fußballspiel erleben, das alles in sich hatte, was bei den hochbezahlten
Profis vermisst worden war: Einsatz – Schnelligkeit – Kampf und vor allem EMOTIONEN. Nagelsmann hätte seine Freude daran gehabt.
Die etwa 400 Zuschauer sahen von Beginn an ein packendes und gutes Bezirksliga-Spiel, in dem die Gäste bereits in der 2. Minute durch Lukas Fehrenbach mit 1:0 in Führung gingen. „Oldie“ Timo
Weber, der nach langer Zeit erstmals wieder das SG-Tor hütete, hatte keine Abwehrchance. Die Antwort der SG ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der 9. Minute glich Simon Burger I im
Anschluss an einen Freistoß aus. Die SG POP war nun im Spiel angekommen. In der 14. Minute setzte sich Timo Volk auf der rechten Seite durch. Sein Pass vor das Tor wurde von Fischer direkt
aufgenommen, konnte vom Simonswälder Torhüter aber noch zur Ecke abgewehrt werden. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite, als ein Freistoß auf der Latte aufsetzte.
Es entwickelte sich in der Folge ein packendes Derby mit großem Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. In der 27. Minute ergab sich erneut eine gute Freistoßchance für die Gäste aus ca. 18 Metern.
Diesmal prallte der von Mario Imhof getretene Ball von der Latte zurück ins Feld. Nachdem aber in der 43. Minute Robin Trenkle im Strafraum gefoult worden war, verwandelte Santiago Fischer den
fälligen Strafstoß und die Gastgeber gingen mit 2:1 in Führung. In der dritten Minute der Nachspielzeit konnte Fabian Nopper mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor für die SG POP den Spielstand gar
auf 3:1 erhöhen. Die SG POP hatte in dieser ersten Hälfte ein ganz anderes Gesicht als beim Eröffnungsspiel in Ottoschwanden gezeigt. Vor allem die Abwehr, in der Julius Moser eine starke
Vorstellung ablieferte, zeigte sich deutlich konsequenter und zweikampfstärker.
Auch der Start in die zweite Halbzeit verlief für die Gastgeber hoffnungsvoll. Simonswald erhöhte nun aber nach und nach den Druck und war vor allem bei Eckbällen, die scharf vor das SG-Tor
geschlagen wurden, immer brandgefährlich. Doch auch die SG POP hatte ihre Chancen. In der 60. Minute konnte Robin Dengler nach einem weiten Einwurf den Ball aus guter Position leider nicht im Tor
unterbringen. In der 72. Minute fiel dann doch der Anschlusstreffer zum 3:2, erneut durch Lukas Fehrenbach, der einen Abpraller im Mittelfeld ausnutzte und alleine auf Webers Tor zustürmen
konnte. Damit war das Spiel wieder offen. Simonswald setzte alles auf die Karte „Angriff“ und die Heimmannschaft hatte alle Hände voll zu tun, um sich gegen die ungestümen Angriffe zu wehren. Nur
selten gelang es ihnen, mit eigenen Attacken die Abwehr zu entlasten. In der 83. Minute kam Simon Burger aus 18 Metern zum Abschluss, der Ball strich aber, wenn auch ganz knapp, über das Gehäuse.
Die SG SO warf weiter alles nach vorn, zunächst aber ohne Erfolg, da in der 87. Minute Timo Weber retten konnte und kurz danach ein SG-Abwehrspieler den Ball noch von der Linie schlagen konnte.
Als man auf Seiten der Gastgeber sich schon fast über die drei Punkte freute, war es in der 93. Minute dann nochmals Lukas Fehrenbach, der mit seinem dritten Tor im Anschluss an eine Ecke das
Unentschieden für die Gäste rettete. Aufgrund des Spielverlaufs sicher verdient, wenn auch für die Gastgeber maximal unglücklich. Ein Ergebnis, mit dem aber beide Teams zufrieden sein konnten.
Und natürlich auch die zahlreichen Zuschauer, die ein spannendes und sehr gutes Spiel gesehen hatten.
SG Freiamt/Ottoschwanden - SG Prechtal/Oberprechtal 4:1 (2:1)
Bericht: VD
Leider konnte der gelungene Start in die Pokalrunde im groß angelegten Eröffnungsspiel der Bezirksliga in Ottoschwanden nicht wiederholt werden. Punkten konnte die SG POP lediglich mit der neuen
großen Fahne bei der Vorstellung der Mannschaften. Doch diese Punkte finden bedauerlicherweise keinen Niederschlag in der Tabelle.
Die SG POP, die in den ersten 10 Minuten zumindest optisch überlegen war, hätte aber bereits in der 3. Minute in Rückstand geraten können, doch der Freiämter Torjäger Marian Haas vergab zum Glück
die erste große Torchance der Partie. Die Gastgeber störten die Aktionen der Prechtäler schon sehr früh und versuchten Fehler zu provozieren, die ihnen dann schnelle Gegenangriffe ermöglichen
konnten. Zunächst ein Fehlpass im Vorwärtsgang und danach ein Foul knapp vor dem Strafraum führten zu einem Freistoß in der 14. Minute, der durch David Böcherer zum 1:0 führte. Das Spiel gewann
nun deutlich an Schwung und die SG POP kam in der 19. Minute zum ersten guten Abschluss durch Santiago Fischer, der jedoch vom Freiämter Torhüter entschärft werden konnte. Die Gastgeber hielten
ihre Linie bei und warteten auf Fehler der Gäste. In der 26. Minute nutzten sie erneut einen Fehler im Mittelfeld, schalteten sofort in Angriff um und Marian Haas ließ Torhüter Claudius Gass mit
einem satten Schuss neben den Pfosten keine Chance: 2:0 für die Gastgeber. Drei Minuten später gab es wieder Hoffnung für die Gäste. Mit einer Bogenlampe zum 2:1 ließ Marcel Kunz den Freiämter
Torhüter schlecht aussehen. Die Gäste machten nun noch mehr Druck. Noch vor der Pause sollte möglichst der Ausgleich erzielt werden, was jedoch nicht gelang.
Nach dem Wiederanpfiff war es zunächst wieder die SG POP, die Druck machte und mit aller Gewalt den Ausgleich suchte. Doch erneut war es ein krasser Fehler in der SG-Abwehr, der zum 3:1 durch
Johannes Kölblin führte. Das war das Freiämter Erfolgsrezept: Auf Fehler warten und dann sofort zuschlagen.
Natürlich gaben sich die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht geschlagen und hatten mit Eckbällen und Freistößen auch zwei Gelegenheiten, das Ergebnis zu verbessern. Doch sogenannte
„hunderprozentige“ Torchancen sprangen dabei nicht heraus. Zu allem Unglück sah Michael Moser in der 73. Spielminute auch noch die Rote Karte. Freiamt war nun mit seinen schnellen Stürmern noch
gefährlicher, doch konnten sie die zahlenmäßige Überlegenheit zunächst nicht nutzen. Allerdings ließen sie, trotz aller Anstrengungen der Gäste, in der Abwehr auch nichts mehr zu. In der 86.
Minute konnte sich Luca Roser im SG-Strafraum noch einmal den Ball schnappen und mit einem flachen Schuss in die kurze Ecke zum 4:1 vollenden.
Mit der SG Simonswald/Obersimonswald sowie RW Glottertal hat man nun nacheinander zwei Gegner vor der Brust, die geradezu sensationell in die neue Runde gestartet sind. Da gilt es, sich wieder
hochzurappeln und wieder die Form der abgelaufenen Saison zu finden.
SV Biengen - SG Prechtal/Oberprechtal 0:2 (0:0)
Bericht: VDH
Die erste Runde ist überstanden, nicht gerade mit Glanz und Gloria, aber gegen einen gut aufgestellten und unermüdlich kämpfenden A-Kreisligisten.
Nachdem bereits in der zweiten Minute Robin Dengler auf seinem Sololauf zum Tor nur noch durch ein Foul gebremst werden konnte und der Verteidiger dafür die rote Karte sah, waren die Gastgeber
für den Rest der Partie in Unterzahl. Trotzdem hatten diese bereits drei Minuten später die erste Top-Torchance, wobei der Ball von einem SG-Abwehrspieler gerade noch von der Torlinie geschlagen
werden konnte. Erst danach wachten die Gäste richtig auf und wurden deutlich aktiver. Auf der anderen Seite gelang es Biengen recht gut, den fehlenden Spieler durch hohen Einsatz und große
Laufbereitschaft zu ersetzen. Die SG erspielte sich aufgrund der Feldüberlegenheit zwar weitere gute Chancen, war im Abschluss aber zu ungenau. So strich in der 20. Minute ein Kopfball nur ganz
knapp am Biengener Tor vorbei. Auf der Gegenseite machte die SG-Defensive nicht immer einen absolut souveränen Eindruck. Trotz der Überzahl kamen die Gastgeber bis zur Halbzeitpause zu zwei
weiteren sehr guten Einschussmöglichkeiten, bei denen sich Marvin Vogt jeweils als Retter in höchster Not erweisen musste.
Auch in der zweiten Halbzeit erwiesen sich die Gäste als das optisch überlegene und spielbestimmende Team, ließen nun aber in der Abwehr auch nicht mehr viel zu. Es dauerte aber dann doch weitere
30 Minuten, bis die Geduld der SG schließlich belohnt wurde. In der 75. Minute erlief Robin Dengler einen Steilpass und schoss überlegt zum 0:1 ein. In der 84. Minute konnte Marcel Kunz
schließlich auf 2:0 aus SG-Sicht erhöhen. Wer geglaubt hatte, dass Biengen nun endlich resignierte und sich geschlagen gab, sah sich getäuscht. Die Gastgeber kämpften unverzagt weiter und fast
wäre ihnen in den Schlussminuten noch der Anschlusstreffer gelungen.
Ein verdienter Sieg für die SG Prechtal/Oberprechtal, wobei sicherlich noch „Luft nach oben“ zu erkennen war.